Lyngbya

Gattung der Familie Oscillatoriaceae From Wikipedia, the free encyclopedia

Lyngbya (deutsch auch Scheiden­blau­algen genannt[1]) ist eine Gattung fädiger Cyanobakterien (herkömmlich als „Blau­algen“ bezeichnet). Typspezies der Gattung ist Lyngbya confervoides C. Agardh[2]. Be­nannt ist die Gattung nach Hans Christian Lyngbye.

Schnelle Fakten Systematik, Wissenschaftlicher Name ...
Lyngbya

Lyngbya

Systematik
Domäne: Bakterien (Bacteria)
Stamm: Cyanobakterien s. l. (Cyanobacteriota)
Klasse: Cyanobakterien s. s. (Cyanophyceae)
Ordnung: Oscillatoriales
Familie: Oscillatoriaceae
Gattung: Lyngbya
Wissenschaftlicher Name
Lyngbya
Agardh Ex Gomont, 1892
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Illustration (Detail)

Merkmale

Lyngbya wächst, wie für die Oscillatoriales typisch, in langen, unverzweigten Zellfäden, auch Filamente genannt. Diese sind von einer, oft farblosen, Gallerthülle umgeben[3]. Die Filamente können Matten bilden. Die Einzelzellen sind länger als breit. Zur Vermehrung werden Hormogonien (zur Kriechbewegung fähige Fadenfragmente) gebildet.

Toxine

Lyngbya zählt zu den giftigsten Gattungen der Cyanobacteria. Sie bilden zytotoxische Verbindungen wie Antillatoxin, Aplysiatoxin, Debromoaplysiatoxin und Lyngbyatoxin A, B und C.[4]

Arten (Auswahl)

L. aestuarii,
rechts Filament mit Hormogonien (ho).
Illustration von 1910.
  • Lyngbya aeruginea
  • Lyngbya aestuarii
  • Lyngbya confervoides
  • Lyngbya contorta – „Geringelte Scheidenblaualge“
  • Lyngbya kuetzingii
  • Lyngbya limnetica – „See-Scheidenblaualge“[5]

Einzelnachweise

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