MDR Sachsen-Anhalt

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MDR Sachsen-Anhalt (ehemals: MDR 1 Radio Sachsen-Anhalt) ist das Landesprogramm des Mitteldeutschen Rundfunks für Sachsen-Anhalt. Seit dem 2. Juli 2012 wird der Name des Programms in MDR Sachsen-Anhalt verkürzt. Zeitgleich wurde der neuen Claim Das Radio wie wir eingeführt, der in dieser Form bis zum 1. Juni 2025 verwendet wurde. Der Sender wird von Hauptabteilungsleiter Ulrich Manitz geleitet und finanziert sich teils über Rundfunkgebühren, teils über Radiowerbung.

EmpfangUKW, DAB+, Kabel und Satellit[1]
EmpfangsgebietSachsen-Anhalt Sachsen-Anhalt
Sendestart1. Jan. 1992
Schnelle Fakten Empfang, Empfangsgebiet ...
MDR Sachsen-Anhalt
Mein Radio. Mein Zuhause.
Hörfunksender (Öffentlich-rechtlich)
Empfang UKW, DAB+, Kabel und Satellit[1]
Empfangsgebiet Sachsen-Anhalt Sachsen-Anhalt
Sendestart 1. Jan. 1992
Sendeanstalt Mitteldeutscher Rundfunk
Intendanz Ralf Ludwig
Programm­direktion Ulrich Manitz
Reichweite 463.000 Hörer (MA I/2026)[2]
Liste von Hörfunksendern
Website
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Landesfunkhaus

Das Landesfunkhaus befindet sich in der Landeshauptstadt Magdeburg.

Im Landesfunkhaus wird auch das Online- und das Fernsehangebot des Mitteldeutscher Rundfunks in Sachsen-Anhalt produziert, u. a. die Fernsehsendungen Sachsen-Anhalt heute, MDR um 11 und Fakt ist!.

Vom 1. Januar 2021 an war Ines Hoge-Lorenz Funkhausdirektorin.[3] Ihr Rücktritt wurde am 26. August 2022 bekanntgegeben, nachdem es nach ihren Angaben zu fehlender Transparenz gegenüber dem Sender bezüglich der Tätigkeit ihres Ehemannes gekommen war,[4] die offenbar im Zusammenhang mit dem Skandal um den ehemaligen MDR-Manager Udo Foht gestanden hat.[5]

Studios und Regionalbüros

Regionalbüro in Wernigerode

Der Sender unterhält vier Studios mit Fensterprogrammen und vier Regionalbüros.[6]

Programm

Der Schwerpunkt des Programms liegt auf Wortbeiträgen und Informationen aus und über Sachsen-Anhalt. Musikalisch war das Programm bis 2010 ein Schlagerradio mit ca. 80 % Schlageranteil. Zwischen 2010 und 2013 hat sich der Sender vom Schlager- zum Oldieradio entwickelt. Bis 2023 wurden 85 % internationale Hits von den 1960ern bis 1990ern, ergänzt durch 15 % deutsche Musik gespielt. Im August 2023 wurde das Musikformat angepasst. Gespielt wird jetzt neben Musik der 1960er bis 1990er auch in geringem Anteil Hits der 2000er bis heute. Der Anteil deutschsprachiger Musik blieb unverändert.

Die Morgensendung wird im Wechsel von Julia Rosebrock[7] und Lars Wohlfahrt moderiert.

Empfang

MDR Sachsen-Anhalt ist in ganz Sachsen-Anhalt, sowie in Ostniedersachsen, Bremen, Hamburg und in Teilen von Nordrhein-Westfalen, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin, Sachsen, Nord- und Ostthüringen und Nordhessen größtenteils über eine der reichweitenstärksten UKW-Frequenzen Deutschlands, über 94,6 MHz mit Senderstandort auf dem Brocken, zu empfangen. In Wetterlagen, die extreme Überreichweiten ermöglichen, kann man die 94,6 MHz sogar noch auf Nordabhängen der Fränkischen Alb, dem Frankenwald sowie in der Rhön empfangen werden und in extrem seltenen Fällen sogar bis in den nördlichsten Rändern der Rhein-Neckar-Region, allerdings nur bis Alzey und Worms. Westlich von Alzey, Richtung Kaiserslautern, empfängt man dann über die UKW-Frequenz 94,6 MHz, allmählich den saarländischen Radiosender Radio Neunkirchen. In Sachsen-Anhalt und Teilen der angrenzenden Bundesländer kann MDR Sachsen-Anhalt auch über DAB+ empfangen werden.[8]

Frequenzen

Senderlogos

Livestream (Webradio)

Commons: MDR Sachsen-Anhalt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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