Sachsen-Anhalt heute

Ländermagazin für Sachsen-Anhalt im MDR Fernsehen From Wikipedia, the free encyclopedia

MDR Sachsen-Anhalt heute ist eines der drei regionalen Nachrichtenmagazine des MDR Fernsehen.

TitelSachsen-Anhalt heute
ProduktionslandDeutschland
GenreRegionalmagazin
Länge30 Minuten
Schnelle Fakten Titel, Produktionsland ...
Fernsehsendung
Titel Sachsen-Anhalt heute
Produktionsland Deutschland
Genre Regionalmagazin
Länge 30 Minuten
Ausstrahlungs­turnus täglich um 19:00 Uhr (außer an Feiertagen)
Premiere Jan. 1992 auf MDR Fernsehen
Moderation
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Produktion und Sendung

Seit Januar 1992 wird das Magazin am Abend zwischen 19 Uhr und 19:30 Uhr ausgestrahlt. Die Sendung wird täglich live im Landesfunkhaus Sachsen-Anhalt in Magdeburg produziert. Genau wie der Sachsenspiegel und das Thüringen Journal wurde die Sendung in den ersten Jahren nur von Montag bis Freitag gesendet.

In der Sendung werden dem Zuschauer täglich regionale Informationen aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Kultur, Sport usw. vermittelt und nahegebracht.

Die Regionalsendung präsentiert am Ende den Wetterbericht, der in der zentralen MDR-Wetterredaktion in Leipzig aufgezeichnet wird, da das Funkhaus in Magdeburg keine eigene Wetterredaktion besitzt.

Zu empfangen ist Sachsen-Anhalt heute über folgende Systeme: analog Kabel, DVB-C, DVB-T/T2, DVB-S

Seit Karfreitag 2026 produzieren die Landesfunkhäuser des MDR an Feiertagen keine eigenständigen Ländermagazine mehr, sondern unter dem Titel MDR um 7 – Die Länder am Feiertag ein gemeinsames länderübergreifendes Magazin.

Moderatoren

Aktuell

Ehemalig

Geschichte

1964 wurde auf Betreiben des Bezirkspolitikers Horst Sindermann ein Fernsehstudio in Halle mit Zuliefererfunktion für das Zentralprogramm des Deutschen Fernsehfunks der DDR eröffnet.[1] Erstes Landesmagazin war nach der Wende die Sendung „Länder Life“, die von März bis August 1990 sonntags im wöchentlichen Wechsel und von Mai bis August 1990 zusätzlich im werktäglichen Wechsel[2] für die sich bildenden neuen Länder auf DFF 2 ausgestrahlt wurde. Den Auftakt am 25. März (Sonntag nach der Volkskammerwahl 1990)[3] bzw. am 7. Mai (Tag nach der Kommunalwahl 1990) machte jeweils Sachsen-Anhalt (allein das Ostseestudio Rostock war mit einem Vorläufer des Nordmagazins außer der Reihe vorzeitig gestartet). Zur Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion am 1. Juli 1990 entstand der Landessender Sachsen-Anhalt. Die wöchentliche Sendung hieß wegen des Sendetags auch „Montagsbilder“. Am 13. August 1990 (Jahrestag des Mauerbaus) folgte die werktägliche Sendung „Tagesbilder“ auf DFF 1,[4] die nach der Wiedervereinigung vom Landessender Sachsen-Anhalt in Trägerschaft der „Einrichtung“ nach Artikel 36 des Einigungsvertrags bis Ende 1991 fortgeführt wurde, ab 15. Dezember 1990 im Ersten Deutschen Fernsehen (ARD). Am 2. Januar 1992 startete „Sachsen-Anhalt heute“ im MDR Fernsehen. 1999 wechselte die Produktion in das neue Landesfunkhaus in Magdeburg (in Halle wurde die Hörfunkzentrale des MDR errichtet).

Protestaktion gegen politische Kündigungspläne (2026)

Am 24. und 25. August 2026 wurde jeweils eine Anmoderation des Ländermagazins „Sachsen-Anhalt heute" durch ein Schwarzbild unterbrochen. Damit wollte der Sender auf mögliche Folgen eines Wegfalls des MDR in Sachsen-Anhalt aufmerksam machen, nachdem der Landesverband der AfD in seinem Wahlprogramm zur Landtagswahl 2026 angekündigt hatte, den Medienstaatsvertrag und den MDR-Staatsvertrag für Sachsen-Anhalt kündigen zu wollen.[5]

Im Anschluss an die Unterbrechungen wurden erläuternde Interviews mit dem Landesfunkhausdirektor Tim Herden sowie mit Intendant Ralf Ludwig ausgestrahlt.

Eine vergleichbare Aktion fand auch im Hörfunkprogramm „MDR SACHSEN-ANHALT" statt, wo nach den Nachrichten eine Stille eingelegt wurde, die anschließend von der Moderatorin eingeordnet wurde.[6]

Zeitweise wurden zudem auf der MDR.de-Unterseite für Sachsen-Anhalt sowie auf den Social-Media-Kanälen von MDR Sachsen-Anhalt Beitragsbilder durch schwarze Bilder ersetzt.[7] Der Norddeutsche Rundfunk verfuhr mit seiner Landeswelle NDR 1 Radio MV in Mecklenburg-Vorpommern in ähnlicher Weise.

Einzelnachweise

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