Mainstream Meets the New Music
Musikalbum von Randy Sandke and The Inside Out Jazz Collective
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Mainstream Meets the New Music ist ein Musikalbum von Randy Sandke and The Inside Out Jazz Collective. Die am 17. und 18. Januar 2000 in den Avatar Studios, New York City, entstandenen Aufnahmen erschienen 2002 auf Nagel-Heyer Records.
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Format(e)
CD, Download
| Mainstream Meets the New Music | ||||
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| Studioalbum von Randy Sandke and The Inside Out Jazz Collective | ||||
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Aufnahme |
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Format(e) |
CD, Download | |||
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Titel (Anzahl) |
12 | |||
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1:04:19 | ||||
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Besetzung |
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Sabine Nagel-Heyer, Frank Nagel-Heyer | ||||
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Studio(s) |
Avatar Studios, New York City | |||
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Hintergrund
Das deutsche Label Nagel Heyer brachte für dieses Album Musiker zweier Jazzrichtungen zusammen. Da ist zum einen der traditionelle Swing, der klassische Jazz um Bandleader Randy Sandke, Scott Robinson und Ken Peplowski, der sich mit der betont modernen Gruppe um Marty Ehrlich, Ray Anderson und Uri Caine verbindet. Weitere Musiker sind Wycliffe Gordon, Greg Cohen und Dennis Mackrel.
Titelliste
- Randy Sandke and The Inside Out Jazz Collective: Mainstream Meets the New Music (Nagel Heyer Records – nagel heyer 2025)[1]
- Like I Said (Marty Ehrlich) 5:15
- Creole Love Call (Duke Ellington) 6:52
- Simple Pleasure (Dennis Mackrel) 6:45
- Comet Call (Scott Robinson) 5:32
- Whispers in the Night (Uri Caine) 4:58
- Sisyphus Effect (Ray Anderson) 6:34
- Inside Out (Randy Sandke) 6:16
- Plumbing the Depths (Randy Sandke) 3:56
- Sforzando (For Blair and Carol Brown) (Randy Sandke) 5:38
- D.T. (Ken Peplowski) 2:31
- Sam Bone (Wycliffe Gordon) 3:58
- Trapianti Di Scimmia (Greg Cohen) 6:04
Rezeption
Ken Dryden verlieh dem Album in Allmusic vier Sterne und schrieb, Randy Sandke ist als herausragender Interpret von klassischem Jazz, Mainstream-Jazz und Swing bekannt, doch diese überraschende CD wird so manchen Hörer begeistern. Sein Inside Out würde klingen, als könnte es von Eric Dolphy stammen, während das stimmungsvolle Plumbing the Depths Scott Robinson am Bariton- und Kontrabasssaxophon in den Vordergrund rückt. Ehrlichs experimentelles Like I Said, Mackrels spannungsgeladener, komplexer Blues Simple Pleasures und Peplowskis verspieltes D.T. seien nur einige der vielen Höhepunkte des Albums. Man könne mit Fug und Recht behaupten, dass alle Beteiligten sichtlich viel Spaß hatten, und das höre man ihren Darbietungen ausnahmslos an.[2]
Nach Ansicht von Dave Nathan, der das Album in All About Jazz rezensierte, ist das Ergebnis eine völlig andere Klangmischung auf ein und demselben Track. Das wird gleich zu Beginn mit „Like I Said“ deutlich, das mit einem modernen, zurückhaltenden Motiv beginnt, bevor Sandke und seine Band, angeführt von Sandkes Trompete, die Bühne betreten und die Musik in Swing-Richtung lenken. Doch dann ändere sich die Szenerie, wenn Marty Ehrlich mit seiner Bassklarinette einsetze, bevor Wycliffe Gordons fast schon klassische Jazzposaune Platz macht. „Inside Out“ erinnere an eine modernisierte Version von „Slaughter on 10th Avenue“ [von Richard Rodgers], bei der beide Seiten erneut ihre Ideen einbringen. Diesmal wird Sandke von Peplowski und Robinson unterstützt, und Altes trifft auf Neues in Gestalt von Ehrlich, Anderson und Caine. Ehrlich erkunde die Möglichkeiten des Sopransaxophons, und Anderson zeigt sein Können an der modernen Posaune. Mit dem swingenden „Sisyphus Effect“ beweise Anderson zudem, dass er auch den „alten“ Stil beherrsche. Keine Frage, dieses Album sei ein echter Kracher, eine Mischung aus verschiedensten Musikrichtungen und Musikern – und es funktioniere nur, weil alle Beteiligten die Fähigkeit besitzen, so gut wie jeden Jazzstil mit Musikern ähnlichen Könnens zu spielen. Ein absolut empfehlenswertes Hörerlebnis.[3]
Weblinks
- Inside Out - Mainstream Meets the New Music von Randy Sandke and the Inside Out Jazz Collective. In: Bandcamp. (englisch).