Mainzer Krater
In Mainz entdecktes Zweihenkelgefäß aus dem 2. Jahrhundert
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Der Mainzer Krater ist ein 1976 in Mainz entdecktes zweihenkliges Gefäß aus dem Mithräum am Ballplatz aus dem 2. Jahrhundert. Das Gefäß besitzt einen ausbiegenden Rand, einen konischen Hals und einen gerundeten Körper. Im Inneren sind deutliche Drehrillen erhalten. Bei der Auffindung waren der Standring, die Mündung sowie einer der Henkel abgebrochen. Aufgrund des Zustands des Bodens mit zahlreichen Rillen und des glatten Innenbereichs wird ein ursprünglicher Kelchfuß angenommen. Die kulturhistorische Relevanz des Kraters gründet in erster Linie auf der in Barbotine-Technik ausgeführten Darstellung von sieben Figuren in der Bauchzone.

Fundsituation
1976 wurde im Mainzer Stadtkern zwischen Ballplatz und der heutigen Weißliliengasse eine weitläufige Baugrube ausgehoben, ohne dass archäologische Begleitmaßnahmen vorgesehen waren. Zwar traten bei den Erdarbeiten niedrige Bruchsteinmauerzüge aus vermörteltem Kalkstein zutage, doch unterblieb eine Meldung an die Denkmalbehörde zunächst; erst der Fund eines Marmoraltars mit vollständiger Weihinschrift an Mithras führte zur Einschaltung des zuständigen Amtes. Die infolge dessen eingeleitete amtliche Dokumentation beschränkte sich auf eine hastige Einmessung und fotografische Erfassung der noch vorhandenen Baureste; eine systematische Freilegung des Mithrasheiligtums unterblieb angesichts des bereits erheblichen Substanzverlustes. Die erhaltenen Baubefunde erlaubten lediglich eine ungefähre Verortung des Heiligtums, nicht jedoch eine tragfähige Rekonstruktion seiner Architektur. Während eines mehrwöchigen Baustopps war es vor der Auffindung des Altars zu umfangreichen, unkontrollierten Fundbergungen durch Privatpersonen gekommen. Die daraus resultierende Fundüberlieferung ist entsprechend heterogen: Ein Teil der Objekte wurde ordnungsgemäß gemeldet und abgegeben, andere verblieben in privatem Besitz oder gelangten in den Antikenhandel und sind somit der Wissenschaft dauerhaft entzogen. Die übergebenen Kleinfunde wurden zunächst nur summarisch inventarisiert. Eine Ausnahme bildete ein großformatiger Tonkrater mit figürlicher Ausstattung, der 1980/81 im Römisch-Germanischen Zentralmuseum restauriert und anschließend publiziert wurde.[1]
Das Gefäß wird der Wetterauer Ware[2] zugeordnet, also einer Gattung der Feinkeramik, die in Brennöfen in Nied bei Frankfurt hergestellt wurde. Der vergleichsweise gute Erhaltungszustand des Kraters wird allgemein darauf zurückgeführt, dass sich das Gefäß zum Zeitpunkt der Bergung noch in situ befand. Hinsichtlich der konkreten Fundsituation bestehen jedoch unterschiedliche Deutungen. Heinz Günter Horn[3] geht davon aus, dass der Krater nahe der Altarbasis am westlichen Ende der cella auf dem Estrich stand und erst im Zuge der Ausschachtungsarbeiten zerbrochen wurde. Demgegenüber interpretiert Ingeborg Huld-Zetsche[4] den Befund als Ergebnis einer bewussten Deponierung im Bereich des Mittelganges zwischen den Podien. Nach ihrer Auffassung wurde das bewusst beschädigte Gefäß im Zuge eines Umbaus in der cella zurückgelassen, anschließend von jüngeren Laufhorizonten überdeckt und nicht durch moderne Baumaschinen zerstört.[5]
Datierung
In der Erstpublikation des Gefäßes datierte Horn[6] das Stück sehr früh noch in das erste Jahrhundert und leitete daraus Rückschlüsse auf die Datierung des Mithräums ab. Diese Frühdatierung erwies sich jedoch als nicht haltbar. Huld-Zetsche setzt die Entstehung zwischen 120 und 140/150 n. Chr. an.[7]
Beschreibung
Beim Mainzer Krater handelt es sich um ein großes, zweihenkliges Gefäß mit ausladendem Rand, konischem Hals und gerundetem Gefäßkörper. Das Gefäß besteht aus rötlichem Ton und weist einen dunkelweißroten Überzug auf. Der Randdurchmesser beträgt 27 cm; die erhaltene Höhe ohne den nicht mehr vorhandenen Kelchfuß beläuft sich auf 39 cm. Im Inneren weist es ausgeprägte Drehrillen auf. Bei der Auffindung waren der Standring, Teile der Mündung sowie ein Henkel vollständig abgebrochen. Der stark gerillte Boden in Verbindung mit einem glatten Innenprofil deutet mit hoher Wahrscheinlichkeit auf einen ursprünglich vorhandenen Kelchfuß hin; bei der Rekonstruktion diente der erhaltene Fuß eines zu Beginn des 19. Jh. entdeckten Kraters der Wetterauer Ware als Vergleich.[8] Auf den fragmentarisch erhaltenen Partien der Mündung und in zwei Hälften zwischen den Henkeln angeordnet befindet sich eine weiß aufgemalte Weihinschrift. Die eine Seite nannte den Stifter, die andere enthält die ausgeschriebene Widmungsformel für die Gottheit, beginnend mit D.D. und wohl um drei weitere Buchstaben ergänzt.[9]
Zu den zu dem Krater gehörigen Einzelfunden zählte ein plastisch ausgearbeiteter Rabe auf einem Randfragment, der aufgrund von Tonbeschaffenheit, Überzug und Randprofil eindeutig diesem Krater zuzuweisen ist. Neben der Vogeldarstellung haben sich Reste eines weißen Buchstabens sowie ein Trennpunkt erhalten. Diese Befunde ermöglichten sowohl eine präzise Bestimmung der Position der Figur auf dem Rand als auch die Rekonstruktion der zugehörigen Weihinschrift.[10] Die Inschrift ist demnach zu rekonstruieren als:[11]
QVINTVS CA[– - – - – - –] [DEO I] NV [IC] T. (O) [MITHRAE D(onum.)] D(edit). [L(ibens) L(aetus) M(erito)]
Der handmodellierte Rabe ist in einer überaus schlichten Formgebung ausgeführt.[12] Er sitzt leicht schräg auf dem Gefäßrand; eine Ausarbeitung der Beine fehlt. Das Erscheinungsbild des Tieres wird durch den leicht angehobenen, nach außen vorspringenden Schwanz, den verlängerten Hals sowie den einfach gestalteten Kopf mit flach modellierten Flügeln geprägt. Die eingetieften Augen sind von einem flach ausgebildeten Ring eingefasst. Der Schnabel ist durch seitlich verlaufende, waagerechte Riefen sowie durch zwei kleine, an der Spitze eingetiefte Ovale akzentuiert. Gefieder und Flügel sind mittels unregelmäßiger halbkreis- bzw. wellenförmiger Riefen lediglich angedeutet.[13] Auf einem Henkel des Gefäßes ist eine Schlange zu ergänzen; ihr oberer Körperteil und der Kopf waren abgeschlagen. Ein erhabener Tonrest links neben der Inschrift QVINTVS CA[—] ist als Ansatz für den Schlangenkopf zu deuten.[14] Der zweite Henkel wurde vermutlich von einer Löwenfigur bekrönt.[15]
Das herausragende Merkmal des Kraters bildet die Darstellung von sieben Figuren in der Bauchzone, gemeinhin als Mysten gedeutet. Sie sind in Barbotine-Technik ausgeführt und belegen das hohe technische Niveau des Töpfers. Die Anordnung in eine Dreier- und eine Vierergruppe zwischen den Henkeln verweist auf kultisch relevante Szenen:
Die Dreiergruppe zeigt deutlich eine hierarchisierte Konstellation. Im Zentrum steht ein nach rechts gewandter, sitzender, bärtiger Mann in gefranstem Gewand, knöchelhohem Schuhwerk sowie einer phrygischen Mütze mit Ohrenklappen. Er hält einen gespannten Bogen, dessen Pfeil auf die vor ihm befindliche zweite Figur gerichtet ist; ein längliches Objekt an seiner Seite ist wohl als Köcher anzusprechen, zwei hervorstehende Enden dürften als Schemel zu deuten sein. Aufgrund der Sitzhaltung ist reales Bogenschießen ausgeschlossen, wodurch die Handlung als bewusste Inszenierung erscheint. In der Forschung wird diese Figur einhellig als Pater (Vater) identifiziert. Vor ihm steht ein nackter, im Vergleich zu den übrigen Figuren deutlich kleiner dargestellter junger Mann mit erhobenen und gekreuzten Armen, ohne erkennbare Fesselung. Seine Körperhaltung lässt offen, ob er bereits dem Sitzenden gegenübersteht oder sich noch auf ihn zubewegt. Links der Szene befindet sich die dritte Figur, ein bärtiger Mann mit kurzem Haar. Er ist barfuß wiedergegeben und trägt eine kurzärmlige Tunika mit verziertem Saum sowie einen über die linke Schulter gelegten Mantel. In der linken Hand hält er einen kleinen runden Gegenstand, während die rechte im Zweifingergestus erhoben ist.[16] Der geöffnete Mund und der erhobene Kopf kennzeichnen die Figur als sprechend.
Unterhalb der Gruppe windet sich, auf Höhe der zweiten Figur, die Schlange nach links und am Henkel empor; ihr Kopf war ursprünglich auf das Gefäßinnere gerichtet. Oberhalb der mittleren Figur saß der oben beschriebene Rabe; dieser war bei der Auffindung vom Gefäß abgebrochen. Die Forschung sieht in dieser Dreiergruppe überwiegend die Darstellung eines Initiationsrituals.
Die Vierergruppe ist ebenfalls nach links ausgerichtet, jedoch in ihrer Deutung deutlich weniger eindeutig. Ganz links befindet sich ein barhäuptiger junger Mann, barfuß schreitend, mit gesenkten Armen. Über einer Tunika trägt er einen glatten Panzer. Die Rechte deutet einen Zweifingergestus an, während die Linke geöffnet ist. Ihm folgt ein ebenfalls barfüßiger Mann in stark bauschigem Gewand, das über der linken Schulter gerafft ist, sowie einer spitzen phrygischen Mütze ohne Ohrenklappen. Ein im Nacken herabhängendes Element ist als langes Haar zu verstehen; in der Rechten hält er einen Stab. Die dritte Figur der Gruppe schreitet mit Strahlenkrone nach links und trägt ein über die linke Schulter gelegtes Gewand. In der erhobenen Rechten hält sie eine Peitsche, der linke Arm ist angewinkelt. Den Abschluss der Gruppe bildet ein junger Mann mit kurzem Lockenhaar, barfuß und gleichartig zu den beiden vorangegangenen Figuren gekleidet. In der erhobenen Rechten hält sie ebenfalls einen Stab, während der linke Arm angewinkelt ist. Die ikonographische und inhaltliche Deutung dieser Vierergruppe wird in der Forschung besonders kontrovers diskutiert.[17]
Deutung
Der Mainzer Krater zählt zu den zentralen Zeugnissen der archäologischen Erforschung des Mithraskultes. Seine wissenschaftliche Relevanz gründet auf die seltene Verbindung von gesichertem Fundkontext, komplexer figürlicher Ausstattung und einer in sich geschlossenen ikonographischen Programmatik.[18] Über den engeren Rahmen der Mithrasforschung hinaus ist dem Krater teils auch grundsätzliche Bedeutung für das Verständnis der römischen Religionsgeschichte im Allgemeinen zugesprochen worden.[19]
Die Randfiguren
Die Randfiguren des Kraters sind heute nicht mehr vollständig erhalten; bei der Auffindung fehlten der Schlangenkopf und andere plastische Tierappliken. Huld-Zetsche nimmt eine gezielte Entfernung dieser Elemente an. Als sicher zugehörig gilt die Rabenfigur, die ursprünglich mittig zwischen den Henkeln angebracht war. Für den corax, den ersten Weihegrad, dürften verbindliche ikonographische Vorgaben bestanden haben; offenbar durfte er nicht auf dem Henkel Platz nehmen. Die der Schlange gegenüber positionierte Henkelfigur dürfte einen Löwen dargestellt haben, worauf Vergleichsstücke aus Köln, Aquincum und Tienen hindeuten. Löwen erscheinen in Zusammenhang mit Räucherhandlungen, die Graffiti aus Santa Prisca dem vierten Weihegrad (leo) zuordnen. Randprofil und Form des Kraters weisen Ähnlichkeiten zu Räuchergefäßen auf, sodass er plausibel als Vorratsgefäß für Räucherstoffe interpretiert werden kann. Demnach wären ursprünglich drei Tierfiguren vorhanden gewesen: Schlange, Rabe und Löwe.[20]
Die sieben Figuren in der Bauchzone

Von den Randfiguren führt der Befund zur zweiten ikonographischen Ebene des Kraters: den sieben barbotinierten Figuren auf der Bauchzone. Die Forschung hat zu diesen unterschiedliche Deutungsmodelle entwickelt, stimmt jedoch weitgehend darin überein, dass es sich um eine Darstellung kultischer Handlungen handelt. Horn[21] sieht in der Gesamtheit der Figuren eine vollständige Abbildung aller Weihegrade und hat dementsprechend den Versuch unternommen, jede Gestalt einem Rang zuzuordnen.[22] Seine Deutung stützt sich dabei zum Teil auf indirekte Argumente. So deutet er ein Gefäß, das er Figur 4 zuschreibt, sowie eine Fackel, die nach seiner Auffassung von Figur 7 getragen wird, als mögliche Initiationssymbole. Die nackte Figur 2 identifiziert er als Corax, der durch den Pater bedroht und dadurch eingeweiht wird.[23] Ungeachtet der mitunter hypothetischen Begründung ist seine Beobachtung hervorzuheben, dass die Dreiergruppe ein Initiationsgeschehen veranschaulicht.[24] Weiter an Plausibilität gewinnt diese Interpretation durch den archäologischen Befund eines über der unbekleideten Gestalt des Initianden dargestellten Raben, der erst im Zuge späterer Untersuchungen dem Gefäß zugeordnet werden konnte.[25]
Reinhold Merkelbach[26] hingegen versteht die Dreiergruppe als Darstellung des sogenannten Wasserwunders und identifiziert die Figuren als Mithras und zwei Hirten, die er – im Rückgriff auf das Graffito von S. Prisca – entsprechend als Cautes und Cautopates benennt. Diese Interpretation ist jedoch insofern problematisch, als die barttragende Hauptfigur nicht mit dem ikonographischen Typus des jugendlichen Gottes vereinbar ist.[27] Bei der Vierergruppe folgt Merkelbach weitgehend der Deutung Horns.
Roger Beck[28] hat dementgegen eine alternative Lesart entwickelt. Er unterscheidet zwei Ebenen: ein konkretes Ritual der Initiation und dessen mythisches Vorbild im Handeln des Mithras. Besonders innovativ ist seine Deutung der Vierergruppe als Prozession des Heliodromus (Sonnenläufer). Der von einem Miles (Soldat) angekündigte Zug, flankiert von zwei Stockträgern, verweist nach Beck auf den Sonnenlauf und die mit ihm verbundene Seelenwanderung, wie sie bei Porphyrios[29] beschrieben wird. Möglicherweise, so Beck, wurde die Lehre von der Seelenwanderung den Mysten bei einer Prozession des Heliodromus im Tempel vermittelt, bei der die einzelnen Stationen sichtbar markiert waren. Die nach links eilende Figur Nr. 4 deutet er entsprechend als Miles, ohne ihr eine eindeutige Funktion zuweisen zu können. Huld-Zetsche folgt im Wesentlichen dieser Deutung und führt zusätzliche Hinweise an, wie den dem Gefäß zugeordneten Raben sowie die bemalten Steinkugeln aus dem Mainzer und weiteren Mithräen, die ihrer Auffassung nach eine kosmologische Interpretation stützen.[30]
Richard L. Gordon[31] schließlich hat einzelne Figuren neu bewertet und Figur 5 als Pater gedeutet. Diese Deutung erscheint insofern plausibel, als der Pater nach literarischen und ikonographischen Quellen eine herausgehobene Rolle in kultischen Prozessionen innehatte und die phrygische Mütze offenbar ausschließlich diesem Rang vorbehalten war.[32] Zudem hebt Gorden hervor, dass der Krater als Indiz dafür gelten kann, dass die Ordnung der sieben Weihegrade bereits im 2. Jahrhundert n. Chr. bestanden hat. Nach Auffassung von Laurent Bricault und Philippe Roy[33] zeigt das Gefäß zwei Szenen aus der mithräischen Mythologie, die in rituelle Handlungen übertragen wurden. In der ersten Szene übernimmt der bärtige Pater die Rolle des Mithras als Bogenschütze vor zwei Figuren – einem Initiationsanwärter und einem Mystagogen (pater–corax–leo) – und folgt damit der Deutung Horns. In der zweiten Szene stelle ein Adept wohl Sol als Wagenlenker dar. Ihrer Ansicht nach lässt sich aus der Szene jedoch weder ableiten, dass es sich bei ihm um einen Heliodrom handelt, noch dass in Mogontiacum in der ersten Hälfte des 2. Jahrhunderts bereits eine Hierarchie von sieben Graden existierte.
| Autoren | Heinz Günter Horn | Reinhold Merkelbach[35] | Roger Beck | Richard Gordon | Laurent Bricault / Philippe Roy |
| Kontext | Wasserwunder | Wasserwunder und Initiation | |||
| Figur 1 | Pater (7. Grad) | Pater (7. Grad) | Pater (7. Grad) | Pater (7. Grad) | Pater (7. Grad) |
| Figur 2 | Corax (1. Grad), Initiand | „Bittender Hirte“ = Cautopates = Perser (5. Grad) |
Initiand | Miles | Corax (1. Grad) |
| Figur 3 | Leo (4. Grad), Mystagoge | Hirte mit Becher = Cautes = Helidromus (6. Grad) |
Mystagoge (?) | – | Leo (4. Grad) |
| Autoren | Heinz Günter Horn | Reinhold Merkelbach | Roger Beck | Richard Gordon | Laurent Bricault / Philippe Roy |
| Kontext | Prozession des Heliodromus | ||||
| Figur 4 | Miles (3. Grad) | Miles (3. Grad) | Begleiter; evtl. Miles (3. Grad) | Miles (3. Grad) | Sol (?) |
| Figur 5 | Perses (5. Grad) Cautopates |
Perses (5. Grad) | Stabträger = Cautopates |
Pater (7. Grad) | – |
| Figur 6 | Heliodromus (6. Grad) | Heliodromus (6. Grad) = Cautes |
Heliodromus (6. Grad) = Sol |
Heliodromus (6. Grad) | – |
| Figur 7 | Nymphus (2. Grad) | Corax (1. Grad) | Stabträger = Cautes |
– | – |
Literatur
- Heinz Günter Horn: Das Mainzer Mithrasgefäß. In: Mainzer Archäologische Zeitschrift 1 (1994), S. 21–66.
- Reinhold Markelbach: Das Mainzer Mithrasgefäß. In: Zeitschrift für Papyrologie und Epigraphik 108 (1995), S. 1–6.
- Roger Beck: Ritual, Myth, Doctrine, and Initiation in the Mysteries of Mithras. New Evidence from a Cult Vessel. In: Journal of Roman Studies 90 (2000), S. 145–80 (Digitalisat).
- Richard L. Gordon: Ritual and Herarchy in the Mysteries of Mithras. In: Arys 4, 2001 (2005), S. 245–74 (Digitalisat).
- Ingeborg Huld-Zetsche: Der Mainzer Krater mit den Sieben Figuren. In: Roman Mithraism. The Evidence of the Small Finds, hrsg. v. Marleen Martens/Guy De Boe, Brüssel 2004, S. 213–29.
- Cornelius Ulbert [u. a.]: Ritual Desposits of Mithraic Cult-Vessels. New Evidence from Sechtem and Mainz. In: Journal of Roman Archaeology 17 (2004), S. 354–70.
- Ingeborg Huld-Zetsche: Der Mithraskult in Mainz und das Mithräum am Ballplatz, Mainz 2008, S. 77–79, 99–108.
- Richard L. Gordon: Projects, Performance and Charisma. Managing Small Religious Groups in the Roman Empire. In: Beyond Duty. Religious Entrepreneurs and Innovators in the Imperial Era, hrsg. v. dems. [u. a.], Berlin 2017, S. 275–313 (PDF-Version).
- Laurent Bricault/Philippe Roy: Les cultes de Mithra dans l’Empire romain, Toulouse 2021, S. 359f.
- Andreas Hensen: Mithras. Der Kult des Unbesiegten und sein Tempel in Mainz. In: Beten in Mainz. Religion als Herausforderung in der Geschichte der Stadt, hrsg. v. Nina Gallion/Johannes Lipps, Oppenheim am Rhein 2023, S. 73–100.