Makemake (Mythologie)

Schöpfer- und Fruchtbarkeitsgottheit der Kultur der Osterinsel From Wikipedia, the free encyclopedia

Makemake (auch Make-Make geschrieben) ist der Schöpfer- und Fruchtbarkeitsgott der Osterinsel und eng verbunden mit dem Kult um den Vogelmann (Tangata manu). Makemake ist eine späte Erscheinung in der Religion der Rapanui und ist, als Hinwendung zum Monotheismus gesehen, im ozeanischen Raum einzigartig. Er kommt in keiner anderen polynesischen Religion vor.

Das Schädelgesicht, Symbol von Makemake, auf einem Fels bei Orongo.
Vogelmann-Petroglyphen an der Kultstätte Orongo; im Hintergrund die Insel Motu Nui.

Das polynesische Pantheon

Das polynesische Pantheon ist vielgestaltig und umfasst Götter, Halbgötter, vergöttlichte Menschen und Geister. Es stützt sich im Wesentlichen auf vier Hauptgottheiten, die so oder ähnlich auf fast allen Inseln des Polynesischen Dreiecks zu finden sind:

  • Tu, den Kriegsgott,
  • Rongo, den Gott der Landwirtschaft und der kultivierten Nahrungsmittel,
  • Tane, den Gott des Waldes und der landlebenden Geschöpfe und
  • Tangaroa, den Gott des Meeres, in Zentralpolynesien auch als Schöpfergott verehrt.

Die Namen der Götter lauten von Insel zu Insel verschieden und die ihnen zugewiesenen Eigenschaften und Zuständigkeiten weichen geringfügig ab. Über die Götterwelt der Osterinsel wissen wir sehr wenig. Es bleibt Spekulation, ob die vier Gottheiten des polynesischen Pantheons auch auf der Osterinsel verehrt wurden, die Meinungen gehen hier auseinander.[1.1] Darstellungen von Göttern und Götterstatuen sind bisher nicht gefunden worden.

Der Makemake-Mythos

Von den Gottheiten der Osterinsel lässt sich heute nur noch eine hinreichend genau bestimmen: der Schöpfergott Makemake. Er manifestierte sich nicht in den bekannten Kolossalstatuen (Moai) – sie sind Ausdruck eines Ahnenkultes und stellen verehrte Vorfahren dar –, sondern in zahlreichen, über die ganze Insel verteilten Felszeichnungen. Daneben sind auch einige Makemake-Darstellungen als steinerne Kleinplastiken erhalten, zum Beispiel im Museum für Völkerkunde Wien oder im Kon-Tiki-Museum in Oslo. Von Makemake und dem Vogelmannkult, der mit seiner Verehrung eng verknüpft war, wissen wir aus mündlichen Überlieferungen, die Europäer systematisch erst ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts sammelten und aufzeichneten. Diese Zeitangabe ist insofern von Bedeutung, als nach den Erzählungen von Zeitzeugen, die Katherine Routledge 1917/18 befragte, die letzte Zeremonie des Vogelmannkultes 1866 oder 1867 stattgefunden haben soll.[2.1] 1864, zwei Jahre zuvor, gelangten die ersten Missionare zur Osterinsel. Das zeigt die Problematik auf, die uns heute in den überlieferten Legenden über Makemake begegnet: Sie stammen nicht nur aus zweiter Hand und wurden aufgezeichnet, als der Kult bereits weitgehend erloschen war, sondern sind zudem vom kulturellen und religiösen Hintergrund der christlichen Missionstätigkeit beeinflusst.

Die tradierten Mythen der Osterinsel berichten über die die Geburt von Makemake folgendes:

Einst ruhte ein menschlicher Schädel auf dem Ahu von Tongariki, der von einer Priesterin bewacht wurde. Eines Tages erhob sich eine riesige Welle und spülte den Schädel in den Ozean. Verzweifelt tauchte die Priesterin tief ins Meer und konnte den Schädel gerade noch ergreifen, wurde aber zu einer kleinen Insel hinausgetrieben, auf der sie sich in Sicherheit brachte. Dort erschien ihr der Gott Haua[Anm. 1] und offenbarte, dass der Schädel, den sie gerettet hatte, kein Geringerer sei als der große Gott Makemake. Die Priesterin müsse auf Rapa Nui zurückkehren, um die Menschen zu lehren, Makemake anstelle der Ahnen zu verehren.[3.1]

Die Rapanui sahen in Makemake den Schöpfer der Menschheit.[4.1] Aus ihrer Sicht war die Schöpfung ein Akt der sexuellen Zeugung, eng verbunden mit dem Fruchtbarkeitskult, und Makemake war der Ursprung. Das beweist eine in mehreren, abweichenden Varianten überlieferte Legende. Die folgende Version hat Pater Sebastian Englert aufgeschrieben:

Makemake war alleine auf der Welt und fühlte sich einsam. Als sich eines Tages sein Gesicht in einem mit Wasser gefüllten Flaschenkürbis spiegelte, beschloss er, nach seinem Ebenbild den Menschen zu erschaffen. Er kopulierte mit einem Stein, jedoch ohne Resultat. Dann kopulierte er mit Wasser und es entstand nur ein kleiner Fisch. Makemake kopulierte nun mit roter Erde und schuf den Mann, und er sah, dass das Ergebnis wohlgeraten war.[5.1]

In dieser Erzählung wird deutlich, dass der tradierte Schöpfungsmythos mit christlichem Gedankengut durchsetzt ist, wonach Gottvater Adam aus Lehm erschuf. Den Legenden um Makemake, wie wir sie heute kennen, sollte man daher mit Vorsicht begegnen, denn sie haben nicht nur traditionelle, sondern auch neuzeitlich-christliche Wurzeln.

Der Vogelmannkult

Mit der Verehrung Makemakes ist der Vogelmannkult assoziiert, das erklärt die folgende Legende, von der es mehrere, leicht voneinander abweichenden Varianten gibt:

Haua und Makemake beschlossen, sämtliche Seevögel von der Insel zu vertreiben, da die Menschen deren Eier raubten und verzehrten. Die beiden Götter wiesen den Vögeln die kleine Felseninsel Motu Nui zu, auf der sie ungestört brüten konnten, da dort keine Menschen lebten. Zum Gedenken an dieses Ereignis etablierten die Rapanui ein periodisch wiederkehrenden Fest mit der Wahl des Vogelmannes (Tangata Manu).[3.1]

Das Vogelmannfest war ein jährlich im Juli oder August an der Kultstätte Orongo stattfindendes Ereignis zu Ehren von Makemake, das das gesamte Inselleben bestimmte.

Bei Mataveri (heute Teil von Hanga Roa) hat es einst, wie man der mündlichen Überlieferung entnehmen kann, einen bedeutenden Versammlungs- und Kultplatz gegeben, von dem wegen der modernen Bebauung heute keine Spuren mehr auffindbar sind. An dieser geweihten Stelle versammelten sich jährlich die Inselstämme um das Vogelmann-Fest zu zelebrieren. Die Stammesoberen stellten einen Hopu (auch: Hopu manu) vor, einen starken und gewandten Krieger, der den Clan in dem folgenden Wettstreit zu vertreten hatte. In einer Prozession zog man zur Kultstätte Orongo, im Südwesten der Insel, auf dem Kraterrand des Rano Kao. Von dort kletterten die Hopu die dreihundert Meter steil zum Meer abfallende Klippe hinab, sprangen in die tosende Brandung und schwammen zum 1,3 km entfernten Motu Nui. Die um die Osterinsel patrouillierenden Haie bildeten eine zusätzliche Gefahr. Auf diesem kahlen Inselchen warteten die Männer die jährliche Brut der Rußseeschwalben (Onychoprion fuscatus, Syn.: Sterna fuscata) ab, oft über mehrere Tage. Das erste Ei der Rußseeschwalbe, das ein Hopu entdeckte, entnahm er dem Nest, band es sich mit einem Band aus Tapa-Rindenbaststoff um die Stirn, schwamm zur Hauptinsel zurück und kletterte wieder die steilen Klippen hinauf. Wer als erster ein unbeschädigtes Ei zurückbrachte, war für das folgende Jahr der Vogelmann (Tangata Manu).

→ siehe auch: Orongo (Osterinsel)#Kultische Bedeutung.

Dieser Titel war verbunden mit einer herausgehobenen und höchst prestigeträchtigen Stellung innerhalb der Gesellschaft. Aber das Fest war nicht nur religiöser Ritus, sondern hatte auch – vielleicht sogar vorrangig – den Zweck, den Status zwischen konkurrierenden Stämmen ohne Kriegshandlung festzulegen. Der siegreiche Clan hatte zudem handfeste materielle Vorteile, mit der Befugnis, Tribut an Nahrungsmitteln, Hühnern und Eiern von den anderen Clans zu requirieren.

Der Vogelmannkult erlosch, als es keine Priester und Schriftgelehrten mehr gab. Sie waren 1862/63 den peruanischen und chilenischen Blackbirdern zum Opfer gefallen und mehr noch den nachfolgenden Pocken- und Typhus-Epidemien, die die wenigen Rückkehrer einschleppten. Katherine Routledge schrieb, dass der Kult nach seinem Ende 1866 oder 1867 in entstellter und reduzierter Form noch einige weitere Jahre bestanden habe, bis das Christentum sich endgültig durchsetzte.[2.1]

Der Kult des Vogelmannes ging einher mit einem signifikanten Wandel in der Form der Herrschaftsausübung auf der Osterinsel. Die prähistorische politische Gesellschaftsstruktur erkannte die Autorität der Häuptlinge (Ariki) unangefochten an, weil sie sich sowohl auf ihre Abstammung von den Gründervorfahren als auch (indirekt) auf ihre Herkunft von den Göttern selbst stützte.[6.1] Der Vogelmannkult repräsentierte die Abkehr von diesem Prinzip. Der Sieger des Wettbewerbes erhielt seine herausgehobene Stellung nicht aufgrund seiner genealogischen Herkunft, sondern weil der Gott Makemake eben jenen Mann für das betreffende Jahr als seine physische Manifestation erwählt hatte.[7.1] Dem Kult unterlag ein Leistungsprinzip, das von Makemake bestimmt war. Durch eine solche Zeremonie fanden die Matatoa, eine Kriegerkaste, einen Weg, sich untereinander zu messen und zudem – wenn auch nur für ein Jahr – über ein Maß an übernatürlichem Mana (spirituelle Energie und Macht) zu verfügen, das dem des Häuptlings ebenbürtig war.[7.2]

Anhand der von Katherine Routledge aufgezeichneten Genealogie der Vogelmänner ließ sich die Zeremonie bis mindestens in das Jahr 1780 zurückdatieren[2.2], die Kulthandlung hatte also mehr als ein Jahrhundert Bestand, dokumentiert ist sie aber nur für den Zeitraum nach dem europäischen Erstkontakt. Der britische Journalist und Historiker Mike Pitts stellt daher die Frage, ob der Makemake-Kult durch das Zusammentreffen mit den Europäern, zum Beispiel den Spaniern im November 1770, inspiriert worden sein könnte, denn die Vorstellung eines einzigen Gottes ist der polytheistischen Kultur Polynesiens völlig fremd.[8.1] Für diese These spricht, dass in einigen Steinhäusern von Orongo Zeichnungen von europäischen Schiffen (mit Rahsegel) gefunden wurden, in einem Fall sogar überlagert von einer Vogelmannzeichnung.[9] Allerdings zeigte die Auswertung archäologischer Funde mittels der Hydrationsdatierung von Obsidian (Obsidian hydration dating – OHD), dass die Kultstätte Orongo vom 17. bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts genutzt wurde, also bereits deutlich vor dem europäischen Erstkontakt im Jahr 1722.[10]

Eigenschaften Makemakes

Makemake hatte scheinbar widersprüchliche Eigenschaften, beruhend auf dem dualistischen Prinzip in der spirituellen Welt der Osterinsel. Er war sowohl Beschützer und Wohltäter der Menschheit als auch der strafende Gott, der Deus Irae. Der Überlieferung nach brachte er den Menschen bei, das Steinbeil zu gebrauchen, Körbe zu flechten, Fische zu trockenen, um sie haltbar zu machen, und Kalebassen zu härten, um darin Wasser aufbewahren zu können. Es war üblich, Makemake den ersten Bissen einer Mahlzeit zu opfern.[6.2] Einen Mann, der diesem Gebot nicht folgte, bestrafte Makemake dadurch, dass er ihn auf die unwirtliche Insel Salas y Gómez verbannte. Dort musste er die an Land gespülten Fische aufsammeln und wieder ins Meer zurückwerfen. Er durfte jeden Tag nur einen einzigen rohen Fisch essen und hatte lediglich das brackige Wasser zu trinken, das sich bei Regen in Felslöchern sammelte.[11] Kapitän Wilhelm Geiseler, der 1882 die Osterinsel mit dem deutschen Kanonenboot Hyäne besuchte, berichtete, dass Makemake die Seelen der Verstorbenen, die im Leben Böses getan hatten, töte und fresse. Daher gäbe es in den Grabkammern zwei Öffnungen, um den Seelen die Flucht vor den Nachstellungen Makemakes zu ermöglichen.[12] Nach den von Alfred Métraux gesammelten Überlieferungen älterer Einheimischer gehörten zu den dunklen Seiten des Makemake-Kultes Menschenopfer und möglicherweise auch Kannibalismus.[6.2]

Repräsentation

Makemake-Petroglyphe in Orongo

Ausdruck des Makemake-Kultes sind nicht die großen Steinstatuen, sondern Petroglyphen. Kein Moai ist bekannt, der den Namen Makemakes oder einer anderen Gottheit trägt.[5.2] Inkarnation Makemakes sind vielmehr Schädelgesichter oder Augenmasken. Sie gehören zu den häufigsten Motiven der Osterinsel, wobei es zwei örtliche Schwerpunkte gibt: Orongo als Zentrum des Makemake-Kultes sowie die Nordküste im Umfeld von Anakena. In den Höhlen Ana Mahina (Ana = Rapanui für Höhle) unweit von Orongo und Ana Nga Heu, im Bezirk Omohe im Norden der Insel, sind zahlreiche Augenmasken sowohl als Felsgravur, als Basrelief, aber auch als Felsmalerei erhalten. Dies stützt die mündliche Überlieferung, das Makemake-Motiv sei eng mit dem Miru-Stamm verknüpft, dessen Territorium an der Nordküste der Osterinsel lag. Doch gibt es solche Darstellungen ebenso in anderen Inselregionen, sogar auf einigen umgestürzten Moai.

Es lassen sich verschiedene Arten von Makemake-Abbildungen unterscheiden. Einige sind vollständige Gesichter mit Augen, Nase, Mund, Wangen und der Kopfkontur, einige wenige verfügen zudem über Ohren. Die zahlenmäßig häufigsten Gesichter bestehen lediglich aus einer Nase und Augen. Sie ähneln dem berühmten Kilroy-Graffito. Der dritte Gesichtstyp ist noch weiter stilisiert und erinnert an Halbmasken im Theater oder Karneval. Es sind lediglich Augen, die von äußeren, ihre Form betonenden Linien umrahmt sind.[1.2]

Vogelmann-Petroglyphen in Orongo: Fregattvogel mit menschlichen Händen (Foto von 1919)

Mit dem Schöpfergott Makemake war die Rußseeschwalbe assoziiert. Der Überlieferung nach brachte Makemake den Vogel von der Insel Sala y Gómez zur Osterinsel. Der ein Ei umklammernde Vogelmann ist ein häufiges Sujet in der Osterinselkunst und Makemakes Symbol. Noch häufiger wird der Vogelmann ohne Ei abgebildet. Die Figur ist eine Mischung aus einem menschlichen Körper und einem Vogelkopf und wird meist im Profil dargestellt, hockend oder sitzend, mit wie zum Gebet gefalteten Händen. Im American Museum of Natural History in New York wird eine kleine Holzfigur des Vogelmannes ausgestellt, auf der Rongorongo-Schriftzeichen zu sehen sind.

Einige Petroglyphen zeigen zwei sich gegenüber sitzende Vogelmannfiguren, die einander anschauen und sich mit den Händen berühren. Die Symbolik dieser Darstellung (Manu piri) ist unklar. Menschliche oder menschenähnliche Doppelfiguren sind auch auf den Marquesas weit verbreitet. Dort versinnbildlichen sie das erste Paar, aus dem alle Dinge einst entsprangen (entfernt vergleichbar mit Adam und Eva in unserem Kulturkreis). Einige der Vogelmannfiguren haben Köpfe von Fregattvögeln, erkennbar an dem charakteristischen Hakenschnabel. Der Fregattvogel war wahrscheinlich das Emblem des dominierenden Miru-Stammes, häufige Gewinner des Vogelmann-Wettbewerbes.[13]

Moai Kavakava mit Makemake-Kopfglyphe (rechte Figur); American Museum of National History

Da man auf der Osterinsel Vogelmann-Darstellungen weit überwiegend im Umfeld von Orongo findet, war Katherine Routledge der Meinung, dass jede dieser Felszeichnungen einen Sieger im jährlichen Wettbewerb repräsentiere. Wie genealogisch nachvollzogen werden kann, dürfte es jedoch weit mehr Felszeichnungen als Vogelmänner gegeben haben, daher scheint diese Annahme wenig wahrscheinlich zu sein.

Ein weiteres häufiges Motiv, oft mit dem Vogelmann vergesellschaftet, ist die Vulva (Komari). Es macht ungefähr ein Drittel aller Felszeichnungen in Orongo aus, ist aber auch in anderen Bereichen der Insel zu finden. Die Vulva galt als Symbol für Fruchtbarkeit und Wachstum. Ihre Darstellung im Umfeld der Kultstätte Orongo dokumentiert die Funktion Makemakes als Fruchtbarkeitsgott.

Eine seltene Statuette, ein ca. 30 cm großer Moai Kavakava aus Holz mit einer Makemake-Maske als Kopfglyphe, befindet sich ebenfalls in der Sammlung des American Museum of Natural History, New York.

Sonstiges

Der britische Naturforscher und -filmer David Attenborough ist im Besitz einer hölzernen Kleinplastik, die er 1984 in New York ersteigert hatte. Wahrscheinlich handelt es sich bei dieser Figur um ein Artefakt, das während der Cook-Expedition auf der Osterinsel erworben, anschließend nach Tahiti gelangte und von Walfängern nach Amerika gebracht wurde.[14] Der Holzschnitzer verwendete einen natürlich gewachsenen, dünnen, gebogenen Ast des Toromiro. Die Gestalt ähnelt mit ihren deutlich sichtbaren Rippen, der ausgeprägten Wirbelsäule und der Kopfform den Moai Kavakava, hat jedoch seitlich vorstehende Glupschaugen. Attenborough hält die Statuette für eine Abbildung von Makemake. Vergleichbare Exemplare finden sich im British Museum (London) und der ethnologische Sammlung der Kunstkammer (Sankt Petersburg)[15]

Der ursprünglich 2005 FY9 genannte transneptunische Zwergplanet Makemake erhielt seinen Namen als Anspielung des Entdeckungsdatums zu Ostern auf die Osterinsel.[16]

Anmerkungen

  1. Der Gott Haua wird ausschließlich als Partner, Verbündeter oder Begleiter von Makmake erwähnt, seine Person und seine Eigenschaften bleiben ansonsten unspezifisch.
Commons: Makemake – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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