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Malorie Blanc

Schweizer Skirennfahrerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Malorie («Malo») Blanc (* 6. Januar 2004 in Aigle[1]) ist eine Schweizer Skirennfahrerin. Sie ist auf die Disziplinen Abfahrt und Super-G spezialisiert. Ihre bisher grössten Erfolge sind zwei Juniorenweltmeistertitel im Jahr 2024 sowie ein Weltcupsieg am 31. Januar 2026 im Super-G in Crans-Montana.

Schnelle Fakten Karriere, Medaillenspiegel ...
Malorie Blanc
Nation Schweiz Schweiz
Geburtstag 6. Januar 2004 (22 Jahre)
Geburtsort Aigle, Schweiz
Grösse 178 cm
Gewicht 65 kg
Karriere
Disziplin Abfahrt, Super-G, Riesenslalom
Verein Anzère Skiteam
Status aktiv
Medaillenspiegel
Junioren-WM 2 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
 Alpine Ski-Juniorenweltmeisterschaften
Gold 2024 Haute-Savoie Super-G
Gold 2024 Haute-Savoie Teamkombination
Silber 2024 Haute-Savoie Abfahrt
Platzierungen im Alpinen Skiweltcup
 Einzel-Weltcupdebüt 21. Dezember 2024
 Einzel-Weltcupsiege 1
 Gesamtweltcup 26. (2025/26)
 Abfahrtsweltcup 18. (2024/25)
 Super-G-Weltcup 7. (2025/26)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Abfahrt 0 1 0
 Super-G 1 0 0
letzte Änderung: 25. März 2026
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Biografie

Blanc stammt aus Ayent im Kanton Wallis. Sie hat die Sportschule des Kollegiums Brig besucht und im Jahr 2023 mit der gymnasialen Matura abgeschlossen. Ihr internationales Renndebüt gab sie am 17. November 2020 in Arosa bei den Schweizer Meisterschaften im Riesenslalom, wobei sie jedoch ausschied. In den darauffolgenden Jahren startete sie hauptsächlich bei FIS-Rennen in der Schweiz sowie im benachbarten Ausland. 2023 bestritt sie ihr erstes internationales Grossereignis: Bei den Juniorenweltmeisterschaften in St. Anton erreichte sie als beste Platzierung den 13. Rang in der Abfahrt. In der Saison 2023/24 etablierte sie sich im Europacup und errang drei Super-G-Podestplätze, am 25. Januar 2024 in Orcières sowie am 5. und 6. Februar jeweils in La Thuile. Damit belegte sie am Ende der Saison den vierten Platz in der Disziplinenwertung.

Die bis dahin grössten Erfolge ihrer Karriere feierte Blanc bei den Juniorenweltmeisterschaften im Département Haute-Savoie. Sie gewann die Goldmedaille im Super-G sowie gemeinsam mit Anuk Brändli in der Alpinen Teamkombination, ausserdem die Silbermedaille in der Abfahrt hinter Victoria Olivier. Am 11. Februar 2024 zog sie sich bei einem Sturz während der Euroapcupabfahrt in Crans-Montana einen Kreuzbandriss zu, wodurch sie für mehrere Monate ausfiel.[2] Auch musste sie dadurch auf einen Start beim Weltcupfinale verzichten, der ihr als amtierender Juniorenweltmeisterin im Super-G zugestanden hätte.

Am 17. Dezember 2024 gelang Blanc der erste Europacupsieg beim Super-G von Zinal. Vier Tage später gab sie beim Super-G von St. Moritz ihr Weltcupdebüt, schied jedoch aus. Am 11. Januar 2025 erreichte sie in St. Anton bei ihrer ersten Weltcupabfahrt mit Startnummer 46 überraschend Rang zwei – mit nur sieben Hundertstelsekunden Rückstand hinter Siegerin Federica Brignone.[3] Mit einem 9. Platz im Super-G am darauffolgenden Tag konnte sie ihre Leistung bestätigen. Ihren ersten Weltcupsieg feierte sie am 31. Januar 2026 beim Super-G von Crans-Montana.

Erfolge

Olympische Spiele

Weltmeisterschaften

Weltcup

  • 2 Podestplätze, davon 1 Sieg:
Weitere Informationen Datum, Ort ...
DatumOrtLandDisziplin
31. Januar 2026Crans-MontanaSchweizSuper-G
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Weltcupwertungen

Weitere Informationen Saison, Gesamt ...
Saison Gesamt Abfahrt Super-G
Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte
2024/2545.15918.8925.70
2025/2626.34723.857.262
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Juniorenweltmeisterschaften

Europacup

  • 4 Podestplätze, davon 1 Sieg:
Weitere Informationen Datum, Ort ...
DatumOrtLandDisziplin
17. Dezember 2024ZinalSchweizSuper-G
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Weitere Erfolge

Commons: Malorie Blanc – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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