Manuel Alfieri
italienischer Beachvolleyball- und Volleyballspieler
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Manuel Alfieri (* 20. Mai 1998 in Pescara) ist ein italienischer Beachvolleyball- und ehemaliger Volleyballspieler.
| Manuel Alfieri | |
|---|---|
| Legavolley 2019 | |
| Porträt | |
| Geburtstag | 20. Mai 1998 |
| Geburtsort | Pescara, Italien |
| Größe | 1,90 m |
| Hallenvolleyball | |
| Position | Zuspiel |
| Vereine | |
| 2015–2017 2017–2019 2020–2021 2021–2022 2022–2023 2023–2024 |
Volley Segrate 1978 Conad Lamezia Normanna Aversa Academy Avimecc Modica SMI Roma Tim Montaggi Marcianise |
| Beachvolleyball | |
| Partner | 2013–2014 Paolo Di Silvestre 2017–2022 Mauro Sacripanti 2023 Davide Dal Molin 2023 Dāvis Krūmiņš 2024 Tiziano Andreatta 2025 Alex Ranghieri |
| Weltrangliste | Position 38[1] |
| Erfolge | |
| 2022 – Italienischer Vizemeister 2024 – Sieger FIVB Futures Balıkesir 2025 – Italienischer Meister 2025 – Dritter FIVB Challenge Nuvali | |
| Stand: 21. Oktober 2025 | |
Karriere Hallen-Volleyball
Der Zuspieler war von 2015 bis 2017 beim italienischen B-Ligisten Volley Segrate 1978 aktiv und wechselte danach zu Conad Lamezia. Mit diesem Verein gewann er 2018 sowohl die Runde als auch die anschließenden Play-offs. Im nächsten Jahr wurde der Sportclub 27. in der Serie A2. In der folgenden Saison wurde der Spielbetrieb wegen der COVID-19-Pandemie eingestellt, sodass Alfieri erst wieder in der Spielzeit 2020/21 auf dem Spielfeld stand. In der Serie A3 wurde er mit Normanna Aversa Academy Zehnter. In den nächsten drei Jahren wechselte er zu verschiedenen Vereinen auf der gleichen Ligaebene, es gelang ihm jedoch mit keinem dieser Teams eine Resultatsverbesserung in der Abschlusstabelle, sodass er 2024 seine Hallenkarriere beendete.[2]
Karriere Beachvolleyball
Mit Paolo Di Silvestre startete Alfieri dreimal bei internationalen Jugendveranstaltungen und erreichte mit ihm 2014 das Viertelfinale der U19-Weltmeisterschaft in Acapulco. Nach dreijähriger Pause gelang ihm mit seinem neuen Partner Mauro Sacripanti bei der Europameisterschaft der unter Zwanzigjährigen ebenfalls der Einzug in die Runde der besten Acht. Die beiden erkämpften bei ihrem ersten Einsatz bei der FIVB World Tour beim Ein-Stern-Event in Malbork eine weitere Viertelfinalteilnahme. Hauptsächlich waren sie zunächst jedoch auf nationalen Turnieren unterwegs. Bei den verschiedenen Etappen der Landesmeisterschaft 2021 erzielten sie genügend Punkte, um als Dritte auf dem Treppchen zu stehen. Im Jahr darauf verbesserten sie sich um einen Platz.[3] 2022 siegten sie darüber hinaus bei einem Wettbewerb in Termoli und standen eine Woche später in Kolobrzeg noch einmal im Endspiel. In diesem Jahr entschieden sie sich außerdem, häufig an Futures der neuen Turnierserie der Fédération Internationale de Volleyball (FIVB) teilzunehmen. In Lecce, Cortegaça und Montpellier gehörten sie jedes Mal zu den besten Acht. Bei ihrem letzten gemeinsamen Auftritt bei einer nationalen Veranstaltung in Caorle waren sie noch einmal im Finale. Mit Dāvis Krūmiņš reichte es für Alfieri in der folgenden Saison bei den Futures in Messina und Brno zu geteilten fünften Plätzen. Mit Tiziano Andreatta konnte er 2024 dieses Resultat beim ersten gemeinsamen Auftritt um einen Rang verbessern. Nach dem vierten Platz in Krakau endeten die nächsten gleichartigen Veranstaltungen in Messina und Brüssel wieder auf dem geteilten fünften Rang, ehe in Balıkesir der erste Sieg bei einem Futures gelang.
Seit 2025 ist Alex Ranghieri Alferis Partner. Die beiden wurden im September italienische Meister, nachdem sie auch das letzte Turnier der Serie in Bellaria-Igea Marina im Endspiel gegen Sacripanti/Titta mit 21:19, 21:15 gewonnen hatten.[4] Für den Athleten aus den Abruzzen war es das erste Mal, für den gebürtigen Friauler war es nach 2014, 2015 und 2019 bereits das vierte Mal, dass er bei der Landesmeisterschaft ganz oben auf dem Podest stand.[3] Nach dreimaligen Erreichen des Achtelfinales bei den Challengern in Yucatan, Xiamen und Baden gelang den neuen italienischen Titelträgern beim gleichwertigen Event auf den Philippinen im Oktober eine Steigerung ihres bis zu diesem Zeitpunkt gemeinsamen besten internationalen Ergebnisses. In Nuvali bezwangen sie nach dem Sieg im Pool in der Runde der Sechzehn die Australier D’Artagnan Potts und Jack Pearse sowie im Viertelfinale die Indonesier Bintang Akbar und Sofyan Efendi. Nach der Niederlage in der Vorschlussrunde sicherten sie sich im Spiel um den dritten Platz gegen die Österreicher Christoph Dressler und Philipp Waller den letzten Platz auf dem Stockerl.
Weblinks
- Profil beim Weltverband FIVB (englisch)
- Profil in der Beach Volleyball Database (englisch)
- Profil bei Volleybox