Baden (Niederösterreich)

Bezirkshauptstadt in Niederösterreich From Wikipedia, the free encyclopedia

Baden, auch Baden bei Wien, ist eine Stadt in Niederösterreich, 25 km südlich von Wien an der Thermenlinie. Als Teil der Bedeutenden Kurstädte Europas zählt die Stadt seit 2021 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Sie ist Sitz der Bezirkshauptmannschaft Baden. Besonders bekannt ist die Stadt für ihre reichhaltige Geschichte, Biedermeierarchitektur, Kunst- sowie Weinkultur. Die Stadt wird geläufig auch als Kaiser- bzw. Kurstadt bezeichnet. Der amtliche Name lautet Baden; häufig wird, auch von der Stadt selbst, die Bezeichnung Baden bei Wien verwendet. Offizielle Gemeindefarben seit dem 15. Oktober 1968 sind Rot-Weiß.[2] Die Stadt hat 25.931 Einwohner (Stand 1. Jänner 2025).

Schnelle Fakten Stadtgemeinde, Wappen ...
Stadtgemeinde
Baden
WappenÖsterreichkarte
Wappen von Baden
Baden (Niederösterreich) (Österreich)
Baden (Niederösterreich) (Österreich)
Basisdaten
Staat: Osterreich Österreich
Land: Niederösterreich Niederösterreich
Politischer Bezirk: Baden
Kfz-Kennzeichen: BN
Fläche: 26,89 km²
Koordinaten: 48° 0′ N, 16° 14′ O
Höhe: 230 m ü. A.
Einwohner: 25.931 (1. Jän. 2025)
Bevölkerungsdichte: 964 Einw. pro km²
Postleitzahl: 2500
Vorwahl: 02252
Gemeindekennziffer: 3 06 04
Adresse der Gemeinde-
verwaltung:
Hauptplatz 1
2500 Baden
Website: www.baden.at
Politik
Bürgermeisterin: Carmen Jeitler-Cincelli[1] (ÖVP)
Gemeinderat: (Wahljahr: 2025)
(41 Mitglieder)
10
7
7
7
6
4
10 7 7 7 6 4 
Insgesamt 41 Sitze
Lage von Baden im Bezirk Baden
Lage der Gemeinde Baden (Niederösterreich) im Bezirk Baden (anklickbare Karte)BadenBerndorfHeiligenkreuzPottensteinSeibersdorf
Lage der Gemeinde Baden (Niederösterreich) im Bezirk Baden (anklickbare Karte)
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Casino Baden (ehemalige Kuranstalt, errichtet ab 1884, wo schon römische Anlagen standen)
Casino Baden (ehemalige Kuranstalt, errichtet ab 1884, wo schon römische Anlagen standen)
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria
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Geografie

Lage

Blick aus dem Helenental Richtung Osten, mit dem Aquädukt Baden der Wiener Hochquellwasserleitung im Vordergrund und dem Stadtkern dahinter, mit St. Stephan und dem Kursalon des Kurparks, sowie am rechten Bildrand das städtische Strandbad. Im Hintergrund Traiskirchen.

Die Gemeinde Baden liegt in der Teilregion des Karbonat-Wienerwaldes am östlichen Rand der nördlichen Kalkalpen, im Übergangsbereich vom Wiener Becken zur Thermenlinie. Der tiefste Punkt mit knapp 220 Metern Seehöhe befindet sich im Osten des Gemeindegebiets. Die höchste Stelle liegt mit dem Badner Lindkogel (582 m) im Nordwesten des Gemeindegebiets im Wienerwald. Die am tiefsten gelegenen Bereiche östlich der Südbahn sind dem Wiener Becken zuzuordnen. Diese werden intensiv landwirtschaftlich genutzt. Am Rand des Stadtgebietes erhebt sich der 266 Meter hohe, für den Weinbau genutzte Hartberg (auch Harterberg genannt). Westlich des Stadtgebiets folgt der Anstieg mit einzelnen Kuppen (z. B. Römerberg) hin zu den ersten Anhöhen des Karbonat-Wienerwalds. Dies ist das zentrale Weinbaugebiet.[3]

Flüsse/Bäche

Die Stadt Baden wird am Rande des Zentrums von der Schwechat durchflossen, die aus dem Helenental kommt. Knapp außerhalb des Gemeindegebiets von Baden, in Tribuswinkel, quert die Schwechat auch den Wiener Neustädter Kanal.

Der (Badener) Mühlbach wird von der Schwechat am Beginn des Helenentals bei Baden abgeleitet. Von der Wasserkraft wurden bereits im 12. Jahrhundert dutzende Mühlen zwischen Baden und Laxenburg betrieben. Der Bach fließt in Laxenburg in den dortigen Park, um danach wieder zur Schwechat zurückzukehren.[4]

Stadtgliederung

Weitere Informationen Katastralgemeinden, Ortschaften in der Gemeinde ...
Gliederung
Katastralgemeinden Ortschaften in der Gemeinde

Baden(0,85 km²)
Braiten (4,40 km²)
Gamingerhof 1,26 km²)
Leesdorf (7,63 km²)
Mitterberg (2,83 km²)
Rauhenstein (9,67 km²)
Weikersdorf (0,25 km²)

 Baden (St)

Haidhof-Siedlung (Sdlg)
Kiebitzmühle (W)
Schildbachweg (ZH)
Legende zur Gliederungstabelle
In der Spalte Katastralgemeinden sind sämtliche Katastralgemeinden einer Gemeinde angeführt. In der Klammer ist die jeweilige Fläche in km² angegeben.
In der Spalte Ortschaften sind sämtliche von der Statistik Austria erfassten Siedlungen, die auch eine eigene Ortschaftskennziffer aufweisen, angeführt. In der Hierarchieebene derselben Spalte, rechts eingerückt, werden nur Ansiedlungen, die mindestens aus mehreren Häusern bestehen, dargestellt.

Die wichtigsten der verwendeten Abkürzungen sind:

  • M = Hauptort der Gemeinde
  • Stt = Stadtteil
  • R = Rotte
  • W = Weiler
  • D = Dorf
  • ZH = Zerstreute Häuser
  • Sdlg = Siedlung
  • Hgr = Häusergruppe
  • E = Einzelgehöft (nur wenn sie eine eigene Ortschaftskennziffer haben)

Die komplette Liste der Statistik Austria ist in: Topographische Siedlungskennzeichnung nach STAT

Zu beachten ist, dass manche Orte unterschiedliche Schreibweisen haben können. So können sich Katastralgemeinden anders schreiben als gleichnamige Ortschaften bzw. Gemeinden.

Quelle: Statistik AustriaListe für Niederösterreich (PDF)

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Im Jahr 1850 wurde die Vereinigung mit Leesdorf und Gutenbrunn beschlossen. 1912 erfolgte die Erweiterung mit Weikersdorf.[5]

An Ortschaften und Siedlungsnamen weist Baden auf als Stadt: Baden, als Dorf: Haidhof-Siedlung sowie Schildbachweg, als Einzelhäuser: Haidhof, Haidhofteich, Jägerhaus, Kiebitzmühle sowie Lorenzteich.[6]

Nachbargemeinden

Heiligenkreuz Pfaffstätten Traiskirchen
Alland Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Oberwaltersdorf
Tattendorf
Sooß
Bad Vöslau
Kottingbrunn
Teesdorf

Klima

Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Baden
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Mittl. Temperatur (°C) 0,0 1,2 5,3 10,2 15,2 18,2 20,4 19,7 15,0 9,9 4,6 0,7 10,1
Mittl. Tagesmax. (°C) 3,4 5,5 10,3 16,1 20,9 23,8 26,4 25,8 20,7 15,0 8,1 3,7 15
Mittl. Tagesmin. (°C) −2,6 −1,7 1,7 5,6 10,2 13,3 15,3 15,0 11,2 6,7 2,2 −1,6 6,3
Niederschlag (mm) 36 40 55 45 68 78 69 73 66 41 47 47 Σ 665
Luftfeuchtigkeit (%) 71,3 64,6 58,9 52,6 55,1 56,3 53,9 54,5 59,2 64,5 72,4 75,5 61,6
T
e
m
p
e
r
a
t
u
r
3,4
−2,6
5,5
−1,7
10,3
1,7
16,1
5,6
20,9
10,2
23,8
13,3
26,4
15,3
25,8
15,0
20,7
11,2
15,0
6,7
8,1
2,2
3,7
−1,6
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Geschichte

Erste archäologische Funde aus der Königshöhle nahe der Burgruine Rauheneck können knapp 3000 Jahre vor Christus datiert werden (siehe Badener Kultur).

Spätere Funde bezeugen die Anwesenheit von Kelten im Gebiet von Baden.

Mit der Ausbreitung Roms nach Pannonien kam die Stadt mit der römischen Kultur intensiv in Kontakt. Die Römer nutzten aktiv die warmen Schwefelquellen, welche bereits in damaligen Ortsverzeichnissen datiert sind. Auch der lokale Weinbau wurde intensiviert.

Während der Regentschaft des Kaisers Claudius (41–54 n. Chr.) erhielt die Ansiedlung die Bezeichnung Aquae (deutsch: Bäder)[7], die direkt auf ihre schon damals bedeutende Rolle als Heilbad hinweist. In der Epoche entstanden Gutshäuser, mehrere Tempel und auch eine römische Kaserne. Die ansässige Bevölkerung vermischte sich mit römischen Zuwanderern und wurde zunehmend romanisiert.[8]

869 wurde der Ort als „Padun“ neuerlich erwähnt.

1341 erhielt Baden das Marktrecht und im Jahr 1480 von Friedrich III. das Stadtrecht (als einziger Ort zwischen St. PöltenWienBruck an der Leitha und Wiener NeustadtEbenfurth bis ins 19. Jhd.).[9]

Kaiser Friedrich III. verbrachte regelmäßig mit seiner Gattin Eleonore Helena Zeit in Stadt, ebenso wie Matthias Corvinus.[10]

Südliche Ansicht von Baden (1486), mit dem überbrückten Mühlbach und der Schwechat, dem heutigen Josefsplatz, im Vordergrund und der um 1800 geschleiften Stadtmauer und Graben (siehe heute Grabengasse und dortige Mauerreste).[11]
Bad zu Baden (Topographia Provinciarum Austriacarum, Merian, 1649)

1488 besuchte die ungarische Königin Beatrix die Stadt, um ihre Kinderlosigkeit zu heilen.

Der sächsische Kurfürst, später König von Polen und Großherzog von Litauen, August der Starke konvertierte am 1. Juni 1697 heimlich in der katholischen Hofkapelle, der heutigen Frauenkirche, zum katholischen Glauben (siehe August der Starke). Die Türkeneinfälle mit der Zerstörung Badens sowohl 1529 als auch 1683, die Wirren der Reformation und Gegenreformation, die Pest 1713 sowie ein größerer Brand 1714 waren einschneidende Ereignisse im Leben der Stadt.

Vor dem Erlass der Toleranzpatente für die Juden in Wien und Niederösterreich, durch Joseph II. Ende des 18. Jhd. konnten sich lange keine Menschen jüdischen Glaubens ansiedeln; so war ihnen auch der Besuch der städtischen Bäder größtenteils verwehrt.[12] In Folge der Toleranzpatente fand sich aber ab dem 19. Jahrhundert ein kleines Zentrum jüdischer Kultur an der Bäckerstraße 363 (heute Breyerstraße 3) und eine jüdische Gemeinde entstand. Bis zum Zweiten Weltkrieg wuchs die Gemeinde weiter an und stellte 1934 mit 1108 personen,[13] 5 % der Bevölkerung, sogar die drittgrößte jüdische Gemeinde Österreichs dar (nach Wien und Graz),[14] und bildet heute die letzte Israelitische Kultusgemeinde Niederösterreichs.[15][16]

Wolfgang Amadeus Mozart war zwischen 1773 und 1791 öfters zu Gast. Das „Ave Verum Corpus“ für den Badener Schulmeister Anton Stoll entstand 1791 im heutigen Mozarthof in der Renngasse und wurde in der Stadtpfarrkirche uraufgeführt. Mozart dirigierte dort im gleichen Jahr auch die von ihm geschriebene Missa brevis in B (KV 275).[17] Auch entstanden nachweislich Teile seiner Opern „Die Zauberflöte“ und „La clemenza di Tito“ in der Kurstadt.[18]

Stadtbrand am 26. Juli 1812. – Vordergrund: Josefsplatz, Löschwasserschöpfen aus dem Mühlbach; Hintergrund: Josefsbad (links), Neubad (Mitte), dahinter das brennende Dach der Frauenkirche

Kaiser Franz I. verbrachte von 1796 bis 1834 jeden Sommer in Baden und erhob die Stadt zu seiner Sommerresidenz. Dadurch avancierte Baden zum bedeutsamen Kurort. Im Gefolge des Hofes kam im Sommer auch die gesellschaftliche Oberschicht, um sich in Baden zu erholen und auf Sommerfrische zu fahren.[12]

Nach dem großen Stadtbrand 1812 wurde die Stadt im Biedermeierstil nach Plänen von Joseph Kornhäusel neu erbaut und erhielt ihr im Großen und Ganzen noch heute erhaltenes Stadtbild.

Napoleons zweite Frau Marie Louise wohnte nach der Regentschaft ihres ersten Mannes mehrere Jahre in Stadt, in welcher sie auch einen Gutteil ihrer Jugend verbrachte. Ihr gemeinsamer Sohn, der Herzog von Reichstadt wuchs zu großen Teilen in der Kurstadt auf.[19]

Auch Napoleon selbst gastierte an der Sommerresidenz seines Schwiegervaters.[20]

Ludwig van Beethoven kam in den folgenden Jahren häufig nach Baden und komponierte hier unter anderem den 4. Satz seiner 9. Symphonie mit der „Ode an die Freude“, der heutigen Europahymne. In der Stadt sind ebenfalls wesentliche Teile der „Missa Solemnis“, der „Eroica“ und der „Pastorale“ entstanden.[21]

Franz Liszt trat als Kind 1819 in Baden zum ersten Mal öffentlich auf und gab in Folge auch Konzerte in Ödenburg und Pressburg, worauf ungarische Magnaten ihm 1820 ein Studienstipendium finanzierten.[22]

Im Jahre 1832 kam es in der Stadt zu einem missglückten Attentat auf den kaiserlichen Thronfolger Ferdinand, zum damaligen Zeitpunkt schon gekrönter König von Ungarn durch den pensionierten Hauptmann Franz Reidl mit einer Pistole. Der Kronprinz wurde nur leicht verletzt.[23]

Blick aus dem Helenen Tal um 1839, mit Rauheneck, Rauhenstein und Schloss Weilburg

Während des Chaos der Märzrevolution 1848 wurde die Stadt der wichtigste Zufluchtsort der Habsburgerfamilie und Wiener Aristokratie und blieb trotz geographischer Nähe zu Wien klar kaisertreu, was Baden den Spitznamen „Schwarz-Gelbowitz“ einbrachte.[24] (Schwarz und Gelb waren die Farben der Habsburger und auch damalige Farben der Flagge des Kaisertums Österreich.)

1850 wurden die damaligen Nachbarorte Leesdorf und Gutenbrunn eingemeindet.

Katharina Schratt, die wichtigste Liebhaberin Kaiser Franz Josefs, war gebürtige Badenerin und avancierte zu einer der bedeutendsten österreichischen Schauspielerinnen ihrer Zeit.

Die großen Söhne der Stadt, Max Reinhardt und Karl Landsteiner, wurden ebenfalls in jener Epoche geboren.

Im Jahr 1876 lernte Alfred Nobel in Baden seine langjährige Geliebte und Partnerin, Sofie Hess kennen.[25]

In der goldenen Blütezeit der Donaumonarchie verkehrten und residierten Bertha von Suttner, die Familie Sacher, Johann Strauss, Franz Grillparzer, Carl Millöcker, Johann Nestroy, Ferdinand Raimund, Joseph Haydn sowie viele weitere Größen aus Kunst und Kultur regelmäßig in der Kurstadt.[26][27][28][29]

Baden wurde sehr früh mit elektrischem Strom versehen. 1894 wurde mit der Straßenbahn Baden die zweite elektrische Bahn Österreichs eröffnet, welche ab 1895 das benachbarte Bad Vöslau mit Baden verband. In Folge entstand daraus 1907 die bis heute bestehende Badner Bahn (Wiener Lokalbahn).

1912 wurde die Stadt mit Weikersdorf vereinigt und vergrößerte sich auf das heutige Gemeindegebiet.

Im Ersten Weltkrieg kam der Stadt ebenfalls eine wichtige Rolle zu: 1916 wurde das Armeeoberkommando, die Befehlszentrale für alle Einheiten (inkl. k.u.k. Kriegsmarine) der Streitkräfte Österreich-Ungarns, von Teschen in Österreichisch-Schlesien nach Baden, ins Kaiserhaus[30], verlegt und blieb hier bis zum Ende des Krieges im November 1918. Zudem war Baden von Februar bis Juni 1918 sogar offiziell Residenz des k.u.k. Hofes.[31] Der letzte Kaiser, Karl I., der den militärischen Oberbefehl im Gegensatz zu seinem greisen Vorgänger Franz Joseph I. selbst übernahm, hielt sich deshalb über seine ganze Regierungszeit hinweg häufig in Baden auf.

Die Eröffnung des Spielcasinos 1934 sicherte Badens Stand als bedeutendsten[Anm. 1] Kurort Österreichs.

Im Zuge der Novemberpogrome 1938 wurde die Inneneinrichtung der Synagoge zerstört, das Gebäude dann durch die Nationalsozialistische Volkswohlfahrt übernommen.

Am 26. März 1945 war Baden Ziel eines Luftangriffs der 15. US-Luftflotte.[32] Ein Bombenangriff am 2. April 1945 – im vorletzten Monat des Zweiten Weltkriegs – zerstörte einzelne Gebäude. Am 3. April 1945 besetzte die Rote Armee die Stadt.[33] Speziell in der ersten Zeit der Besetzung kam es durch die Soldaten zu Plünderungen, Vergewaltigungen sowie Erschießungen.[34] Einige in Baden in der Nikoladonivilla (Schimmergasse 17) Inhaftierte (und bisweilen Gefolterte) wurden in die UdSSR verschleppt.

Eine abermals wichtige Rolle kam der Stadt in der Nachkriegszeit zu: Von 1945 bis 1955 lag Baden in der sowjetischen Besatzungszone. In dieser Zeit befand sich hier das Hauptquartier der sowjetischen Besatzungsmacht in Österreich.[35]

Nach 1965 wurde die gesamte touristische Infrastruktur des Orts erneuert. Heute gilt Baden wieder als einer der bedeutendsten Kurorte Österreichs (siehe auch Tourismus in Österreich#Kur- und Wellnesstourismus).

2009 wurde dem Badener Arnulf Rainer zu Ehren ein Museum mit seinen Werken eröffnet.[36]

Im April 2017 wurde am Josefsplatz in Baden ein Mahnmal fertiggestellt, das an die vom nationalsozialistischen Regime verfolgten und ermordeten Menschen erinnert. Realisiert wurde es von der Stadtgemeinde, der jüdischen Gemeinde Baden und der Zivilgesellschaft.[37]

Im Juli 2021 wurde Baden als ein transnationaler Teil von 11 Städten unter der Bezeichnung The Great Spa Towns of Europe (Bedeutende Kurstädte Europas) in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen.[38]

Siehe auch: Geschichte Niederösterreichs, Geschichte des Wienerwalds

Bevölkerungsentwicklung

Baden: Einwohnerzahlen von 1869 bis 2025
Jahr  Einwohner
1869
 
10.749
1880
 
13.342
1890
 
15.776
1900
 
17.873
1910
 
20.632
1923
 
22.217
1934
 
22.208
1939
 
24.111
1951
 
21.312
1961
 
22.484
1971
 
22.727
1981
 
23.140
1991
 
23.488
2001
 
24.502
2011
 
25.093
2021
 
25.759
2025
 
25.931
Quelle(n): Statistik Austria, Gebietsstand 1.1.2021

Die Bevölkerung Badens hat seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts fast ununterbrochen zugenommen und sich vor allem zwischen 1869 und 1923 auf über 22.000 verdoppelt. Eine markante Abnahme der Bevölkerung um 11,6 % gab es lediglich während der Kriegsjahre von 1939 bis 1945.

Auch seit der Volkszählung im Jahr 1991 hat die Bevölkerung um 4,3 % zugenommen, was auf die positive Wanderungsbilanz (+8,8 %) zurückzuführen war, während die Geburtenbilanz rückläufig war (− 4,4 %).

Religionen

Inneres der Badener Stadtpfarrkirche St. Stephan

Die Mehrheit (62,7 %) der Einwohner Badens ist römisch-katholisch. Bekannteste Kirche ist die Stadtpfarrkirche St. Stephan.

Evangelisch sind 8,3 %, orthodox 3,6 %. Zum Islam bekennen sich 4,0 %. 16,8 % sind ohne religiöses Bekenntnis. Die kleine (0,1 %) jüdische Gemeinde bemühte sich durch ihren Synagogenverein um die Renovierung der Badener Synagoge. Die Renovierung wurde 2005 abgeschlossen und die Synagoge Baden wieder geweiht. Das ursprünglich 1873 errichtete Gebäude sowie der Wiener Stadttempel sind heute die zwei einzigen jüdischen Sakralbauten in Österreich aus der Zeit vor 1945, die in ihrer ursprünglichen Verwendung stehen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Baden ist aufgrund der heißen Schwefelquellen eine bedeutende Kurstadt. Diese Schwefelquellen sind schon seit Jahrtausenden bekannt. Die älteste Schwefelquelle befindet sich in einem Stollen unter dem Casino. Heute kommt das Wasser aus vierzehn Quellen, die zu den schwefelhaltigsten Österreichs zählen. Neben den Quellen ist Baden auf Grund seiner guten Luftverhältnisse auch ein Luftkurort.

Das Stadtbild ist stark durch das Biedermeier geprägt, im frühen 19. Jahrhundert erlebte die Stadt durch den Badetourismus aus Wien einen starken wirtschaftlichen Aufschwung und erste kulturelle Blüte. Baden ist Mitglied im Verband Kleine historische Städte.

Seit 2012 findet jährlich im Sommer über ein Wochenende hinweg das Fest „Baden in weiß“ statt.[39]

Seit 2018 findet in Kooperation mit der französischen Gemeinde La Gacilly das gleichnamige Fotofestival in den Sommermonaten über das gesamte Gebiet der Stadt verteilt statt.[40] Die Ausstellungen der vergangenen Jahre waren:

  • 2018: I love Africa
  • 2019: Hymne an die Erde
  • 2020: Im Osten viel Neues
  • 2021: Viva Latina![41]
  • 2022: Nordwärts![42]
  • 2023: Orient![43]
  • 2024: Welt. Natur. Erbe.[44]
  • 2025: Australien & Die neue Welt[45]

Theater

Das Stadttheater 2010

Das Badener Theaterleben ist vor allem von Operettenaufführungen geprägt. Über das ganze Jahr verteilt finden Aufführungen im Stadttheater statt (erbaut 1908–1909 von Ferdinand Fellner d. J., Büro Fellner & Helmer), während des Sommers auch zusätzlich in der Sommerarena (erbaut 1906 von Rudolf Krausz[46]).

Casino Baden

Dreifaltigkeits- oder Pestsäule (des Bildhauers Giovanni Stanetti)[Anm. 2] auf dem Hauptplatz von Baden bei Wien.[Anm. 3]

Das Casino in Baden wurde nach Plänen der Architekten Eugen Fassbender und Maximilian Katscher in den Jahren 1884 bis 1886 als neues Kurhaus errichtet. Das Gebäude wurde im Stile der Neorenaissance anstelle des alten Theresienbades im Kurpark erbaut. Es wurde nach mehrfachen Umbauten 1995 als größtes Casino Europas samt Kongress- und Veranstaltungszentrum neu eröffnet.[47] Das Casino wird regelmäßig für kulturelle Veranstaltungen (Lesungen, Konzerte und vor allem Bälle) genutzt, auch findet dort der Internationale Chorwettbewerb Ave Verum statt.

Stadtbücherei

Die Stadtbücherei Baden wurde 1940/41 gegründet. Sie hatte damals 3.000 Bände und 22.332 Entlehnungen für 1.349 Leser (davon 300 Kurgäste). 1959 übersiedelte sie an den Standort Kaiser-Franz-Ring 9, dem Zellerhof[48], in dem sich auch das Standesamt befindet. Die Zweigstelle Weikersdorf wurde 1964 mit Freihandaufstellung der Bücher eröffnet, 1973–1975 wurde auch die Hauptbibliothek als Freihandbücherei gestaltet. Im Jahr 2008 wies die Bibliothek 52.480 Entlehnungen für 26.095 Besucher auf, sie umfasste 31.303 Medien (26.602 Bücher, 1.184 Zeitschriften-Hefte aus 43 Abonnements, 3.517 Audio/Video-Medien).

Museen und Ausstellungshäuser

Bauwerke

Das Rathaus der Stadt – nach dem großen Stadtbrand vom 26. Juli 1812 anstelle des abgebrannten in den Jahren 1814/15 errichtet und von 1893 bis 1895 umgebaut sowie erweitert
Friedhöfe
Abgekommene Bauwerke

Ortsbildgestaltung

Pavillon der ehemaligen Orangerie im Doblhoffpark mit Fotos der Open-Air Fotoausstellung Fotofestival La Gacilly-Baden (2018)
Lanner- und Strauß-Denkmal im Badener Kurpark[Anm. 4]
Blick von der Ruine Rauheneck ins Helenental
Königshöhle

Im Rahmen des europäischen Wettbewerbes „Entente Florale Europe“ wurde Baden 2005 mit einer Goldmedaille in der Kategorie Stadt ausgezeichnet.[49]

Parks

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Die Südbahn führt durch Baden hindurch, die Stadt ist Endstation der Badner Bahn, die Baden mit Wien verbindet. Aufgrund der Nähe zur Südautobahn ist Baden verkehrstechnisch günstig gelegen. In Baden werden, meistens nur von Montag bis Samstagmittag, die drei Stadtbuslinien (A, B und C) betrieben.[51]

Von 1873 bis 1951 existierte die Straßenbahn Baden.

Ansässige Unternehmen

Die Wirtschaft ist zum einen vom Kur- und Konferenzbetrieb, zum anderen vom Casino (einem Standort der Casinos Austria und gleichzeitig größtes Casino Österreichs) geprägt. Hinzu kommt noch der in der Umgebung betriebene Weinbau.

Energieversorgung

Baden ist im dicht verbauten Gebiet fast vollständig mit biogener Fernwärme, welche im Biomasseheizkraftwerk Baden erzeugt wird, aufgeschlossen. Die öffentlichen Gebäude, wie Schulen, Ämter, weiters auch Kurbetriebe und großvolumige Wohnbauten werden mit Fernwärme versorgt.

Baden gehört zu den e5-Gemeinden, welche sich einer internationalen Prüfung zur Erreichung von Klimazielen aussetzt. Noch hat Baden nicht die höchste Auszeichnung, wie 24 andere Gemeinden in Österreich (Stand März 2019) erlangen können. Dieser höchste Standard wird jedoch bei den kommenden Prüfungen angestrebt. Zudem versucht Baden auf kommunaler Ebene den Klimawandel über städtebauliche Wettbewerbe positiv zu beeinflussen. Bei zukünftigen Ausschreibungen der Stadt im Baubereich soll klimapolitischen Ansätzen besondere Geltung zukommen.[52]

Öffentliche Einrichtungen

Als Verwaltungszentrum des Bezirks Baden ist die Stadt Sitz regionaler Behörden und anderer öffentlicher Einrichtungen wie Schulen und Gesundheitseinrichtungen.

Ämter und Behörden

Blick von der Theresiengasse Richtung Hauptplatz[Anm. 5]
  • Bezirksgericht
  • Bezirkshauptmannschaft
  • Bezirkspolizeikommando und Polizeiinspektion
  • Finanzamt
  • NÖ Agrarbezirksbehörde (Außenstelle)
  • Stadtpolizei (größte Stadtpolizei Österreichs, ca. 40 Polizeibeamte)
  • Vermessungsamt

Bäder

Schulen

  • In Baden befindet sich die in Österreich und darüber hinaus bekannte „Malerschule Baden“, welche verschiedene Schultypen beherbergt: Das Kolleg für Bautechnik mit Ausbildungszweig Farbe und Gestaltung, eine Meisterschule für Malerei und Anstrich sowie eine Fachschule für Malerei und Anstrich, in der auch eigene Klassen und speziell ausgebildete Lehrer für gehörbehinderte Menschen zur Verfügung stehen
Blick vom Pfarrplatz Richtung Annagasse[Anm. 6]
  • Volksschulen einschließlich Praxisvolksschule der Pädagogischen Hochschule Niederösterreich
  • Neue Mittelschule, Praxismittelschule der Pädagogischen Hochschule Niederösterreich
  • Polytechnische Schule
  • Berufsschule für Bäcker, Konditor und Zahntechniker
  • Allgemeine Sonderschule
  • Pädagogische Hochschule Niederösterreich
  • Bundeshandelsakademie und -handelsschule
  • Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe
  • Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Frauengasse
  • Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Biondekgasse
  • „Regenbogenschule“, eine private Volksschule mit auf Dauer verliehenem Öffentlichkeitsrecht.
  • Bundesinstitut für Sozialpädagogik
  • HTL Malerschule
  • Schule für allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege des Landesklinikum Baden-Mödling[54]
  • Tanzschule sowie Ballettschule
  • Musikschule[55]

Gesundheit

Blick über Baden von der die nordöstlich gelegenen Weinberge durchziehenden Hochquellenwasserleitung Richtung der Jubiläumswarte auf dem Harzberg (Bad Vöslau) (Welt-Icon)
  • Badener Kurzentrum
  • Bezirksstelle der Niederösterreichischen Gebietskrankenkasse
  • Gesundheits- und Kurhotel Badener Hof
  • Klinikum Malcherhof Baden
  • Landesklinikum Baden

Sanitätsdienst

Der Rettungsdienst wird vom Roten Kreuz Bezirksstelle Baden wahrgenommen und wird über Notruf Niederösterreich organisiert.

Freiwillige Feuerwehren

Die Stadt Baden unterhält insgesamt drei Freiwillige Feuerwehren:

  • Freiwillige Feuerwehr Baden-Stadt (I)
  • Freiwillige Feuerwehr Baden-Leesdorf (II)
  • Freiwillige Feuerwehr Baden-Weikersdorf (III)

Bundesheer

  • Bis 2013 war die Martinek-Kaserne in Betrieb und steht seit dem Zeitpunkt zum Verkauf an.

Sport

E-Government

Die Stadtverwaltung bietet verschiedene elektronische Services an, um die Amtswege für die Bürger zu vereinfachen. So können Formulare direkt von zuhause aus als PDF-Datei heruntergeladen werden und dann per Post an die jeweilige Abteilung versendet werden. Außerdem können einige Anliegen wie z. B.: Bewerbungen um Aufnahme in ein Dienstverhältnis direkt via Webformular übermittelt werden. Die Online-Formulare der Stadt basieren auf AFORMSOLUTION, des österreichischen IT-Unternehmens aforms.[56]

Politik

Historisch ist die Stadt traditionell stark von bürgerlichen Kräften geprägt. Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs stellte die ÖVP alle Bürgermeister, wie zuvor ihr Vorgänger, die Christlichsoziale Partei.

Gemeinderat

Der Gemeinderat von Baden hat 41 Sitze.

Koalitionen

2020 : ÖVP+Grüne[64]
2025 : ÖVP, SPÖ, Liste Trenner[65]

Bürgermeister

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

In der Stadt Verstorbene

Wirkte in Baden

Ehrenbürger

  • 2016 Amadeus Hörschläger OCist, 2012–2016 Pfarrer der Pfarrkirche Baden-St. Stephan
  • 2016 Kurt Staska (* 1959), 2010–2016 Bürgermeister von Baden[77]

Galerie

Fotos von Baden

Historische Aufnahmen von Baden

Historische Landkarten aus den Jahren 1872 bis 1910

Literatur

  • Martin Zeiller: Baden. In: Matthäus Merian (Hrsg.): Topographia Provinciarum Austriacarum. Austria, Styria, Carinthia, Carniolia, Tyrolis … (= Topographia Germaniae. Band 10). 3. Auflage. Matthaeus Merians Erben, Frankfurt am Main 1679, S. 4 (Volltext [Wikisource]).
  • Martin Zeiller: Baden (Anhang). In: Matthäus Merian (Hrsg.): Topographia Provinciarum Austriacarum. Austria, Styria, Carinthia, Carniolia, Tyrolis … (= Topographia Germaniae. Band 10). 3. Auflage. Matthaeus Merians Erben, Frankfurt am Main 1679, S. 11 (Volltext [Wikisource]).
  • Baden, 2) (B. bei Wien). In: Meyers Konversations-Lexikon. 4. Auflage. Band 2, Verlag des Bibliographischen Instituts, Leipzig/Wien 1885–1892, S. 246–247.
  • Carl Schenk: Taschenbuch für Badegäste Badens in Nieder-Oesterreich. Mit Kupfern. Geistinger, Wien/Baden (1820). Digitalisierte Ausgabe der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf.
  • Franz Xaver Schweickhardt: Darstellung des Erzherzogthums Österreich unter der Ens, durch umfassende Beschreibung aller Burgen, Schlösser, Herrschaften, Städte, Märkte, Dörfer, Rotten etc. etc., topographisch-statistisch-genealogisch-historisch bearbeitet und nach den bestehenden vier Kreis-Vierteln [alphabetisch] gereiht. [Teil:] Viertel unterm Wienerwald. 7 von 34 Bänden. 1. Band: Achau bis Furth. Mechitaristen, Wien 1832, S. 61 (BadenInternet Archive – 2., ganz unveränderte Auflage).
  • Wilhelm Tomaschek: Aqua, Aquae 1). In: Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft (RE). Band II,1, Stuttgart 1895, Sp. 294.
  • Rainer von Reinöhl: Die Baudenkmale des Kurortes Baden bei Wien. Deutsche Heimatbücherei, Band 4, Wien 1913, ÖNB.
  • Johannes Ressel: Kirchen und Kapellen, religiöse Gedenksäulen und Wegzeichen in Baden bei Wien. Ein Beitrag zur Geschichte, Heimatkunde und Kunstgeschichte. 2., verbesserte und erw. Auflage, Grasl, Baden 1982, ISBN 3-85098-131-2.
  • Johann Kräftner (Hrsg.): Im Schatten der Weilburg. Baden im Biedermeier. Eine Ausstellung der Stadtgemeinde Baden im Frauenbad vom 23. September 1988 bis 31. Jänner 1989. Grasl, Baden 1988, ISBN 3-85098-186-X.
  • Viktor Wallner, Gerhard Weber: 200 Jahre Kurpark in Baden. Eine Zusammenstellung. Neue Badener Blätter, Band 3,2, ZDB-ID 2161928-1. Gesellschaft der Freunde Badens und Städtische Sammlungen - Archiv, Rollettmuseum der Stadtgemeinde Baden, Baden 1992, OBV.
  • Julius Böheimer: Straßen & Gassen in Baden bei Wien. Lexikon der Straßen, Gassen, Plätze, Wege, Stege, Brücken. Grasl, Baden 1997, ISBN 3-85098-236-X.
  • Viktor Wallner: Häuser, Menschen und Geschichten – ein Badener Anekdotenspaziergang. Gesellschaft der Freunde Badens, Baden 2002, OBV.
  • Rudolf Maurer: Die Wiener Vorstadt. Antonsgasse und Annagasse im Lauf der Jahrhunderte. Katalogblätter des Rollettmuseums Baden, Band 56, ZDB-ID 2101396-2. Rollettmuseum Baden, Baden 2005, ISBN 3-901951-56-3.
  • Hildegard Hnatek, Franz Reiter: So war’s einmal in Baden bei Wien. Verlag Sutton, Erfurt 2007, ISBN 978-3-86680-154-7.
  • Heidi Angelika Mascher-Pichler: Baden bei Wien zur sowjetischen Besatzungszeit 1945–1955 mit besonderer Berücksichtigung der ersten beiden Besatzungsjahre und des Jahres 1955. Dissertation. Universität Wien, Wien 2009. Volltext online (PDF; 2,8 MB).
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