Marc Stucki
Schweizer Jazzmusiker (Sopran- und Tenorsaxophon, Bassklarinette, Komposition)
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Marc Olivier Stucki (* 7. Juni 1978 in Bern) ist ein Schweizer Jazzmusiker (Sopran- und Tenorsaxophon, Bassklarinette, Komposition).
Leben und Wirken
Stucki, der in Bern aufwuchs, erhielt Saxophonuntererricht bei Donat Fisch, bevor er an der Swiss Jazz School bei Samuel Zingg studierte. Anschliessend studierte er an der Musikhochschule Luzern bei Nat Su, John Voirol, David Angel und Ed Neumeister. Zusätzlich nahm er Privatunterricht bei Ellery Eskelin und Tim Berne in New York City.
Stucki gehörte zu Formationen wie Ballbreaker Ensemble, Bienne City Arkestra, Christoph Muller Jazz-Horch-X-Tra, Garn, KAOS Protokoll und Keefe Jackson’s Likely So.[1] Er ist Mitbegründer und künstlerischer Co-Leiter der Jazzwerkstatt Bern. Mit den Bläsern Marc Unternährer, Andreas Tschopp und Benedikt Reising sowie dem Schlagzeuger Rico Baumann bildete er die Gruppe Le Rex, die seit 2010 mehrere Alben, vor allem mit seinen Kompositionen, veröffentlichte.[2] Mit Tschopp und den Südafrikanern Kyle Shepherd, Shane Cooper und Jonno Sweetman wirkte er in der Band Skyjack, die bisher vier Alben vorlegte.[3] Weiterhin arbeitete er im kollaborativen Trio StuckiMeiliPfammatter. 2014 nahm er in Paris sein Soloalbum 172 jours à Paris an verschiedenen Schauplätzen in Paris zwischen Eiffelturm und Notre-Dame auf; die Kompositionen des Albums widmete er bestimmten Orten der Stadt, an denen die Stücke jeweils in Außenaufnahmen aufgezeichnet wurden, sodass auch die Geräuschkulisse der Metropole an der Seine Bestandteil wurde.[4] Mit seinem Trio (mit Pfammatter und Patrice Moret) legte er 2021 das Album Nui vor; im Duo mit Sylvie Courvoisier entstand das Album Blue False Indigo (2025).[5]
Ausserdem lehrt Stucki als Dozent an der Hochschule der Künste Bern.