Mario Cordone
Dirigent, Komponist (1895-1973)
From Wikipedia, the free encyclopedia
Mario Cordone (* 17. April 1895[1] in Cortona (Provinz Arezzo); † 1973 ebd.) war ein italienischer Dirigent und Komponist.

Leben
Mario Cordone studierte Dirigieren am Conservatorio Giuseppe Verdi in Mailand unter Giulio Cesare Paribeni. Danach schlug er eine Karriere als Operndirigent ein. In seiner Laufbahn leitete er so renommierte Orchester wie das Orchestra della Scala di Milano, das Orquesta Sinfónica de Madrid oder das Orkest van de Nationale Opera in Amsterdam. 1932 leitete er im Rahmen der Biennale di Venezia im Teatro Goldoni in Venedig die Ballett-Pantomime L'alba di Don Giovanni von Franco Casavola.[2] Von 1940 bis 1942 dirigierte er regelmäßig am Teatro Liceu in Barcelona.[3] 1943 dirigierte er Aufführungen von Adriana Lecouvreur und Lucia di Lammermoor an der Griechischen Nationaloper.[4] In der Saison 1944/45 dirigierte er Aufführungen von I Pagliacci und Ballettvorstellungen an der Mailänder Scala.[5] Unter seiner Leitung entstanden etliche Tonaufnahmen, die auf Schallplatte und CD veröffentlicht wurden, und er arbeitete dabei mit Opernsängern wie Tito Schipa, Beniamino Gigli, Ettore Bastianini, Giacomo Lauri-Volpi, Aureliano Pertile, Gré Brouwenstijn und Alfredo Kraus zusammen. 1956 leitete er in Hamburg ein Opernkonzert mit der rumänischen Sopranistin Virginia Zeani und dem italienischen Tenor Agostino Lazzari.[6][7]
Während seiner Studienzeit komponierte Mario Cordone auch eigene Werke, im Wesentlichen Kantaten und Kammermusik.
An einer im Jahr 1953 beim damaligen NWDR in Hamburg entstandenen TV-Verfilmung der Oper Il tabarro von Giacomo Puccini mit Ettore Bastianini wirkte er als Dirigent mit.[8] Die Tonspur der TV-Sendung wurde später von mehreren CD-Labels veröffentlicht.[9][10]
Kompositionen (Auswahl)
- Violinsonate (1916)
- Trio für Violine, Cello und Klavier (1920)
Weblinks
- Mario Cordone bei Discogs
- Mario Cordone. In: tobias-broeker.de. Abgerufen am 11. November 2025 (englisch).
- Cordone, Mario (1895-1973), pares.mcu.es (Portal de Archivos Españoles)