Marlena Maląg
Polnische Politikerin
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Marlena Maląg (* 2. November 1964 in Ostrów Wielkopolski als Marlena Magdalena Banachowicz) ist eine polnische Politikerin (AWS, PiS) und Pädagogin. Von 2019 bis 2024 war sie Abgeordnete des Sejm in der IX. und X. Wahlperiode. Seit 2024 gehört sie dem Europäischen Parlament an. Sie war von 2019 bis 2023 Ministerin für Familie, Arbeit und Soziales und 2023 Ministerin für Entwicklung und Technologie in den Kabinetten von Mateusz Morawiecki.

Leben und Beruf
Maląg studierte Erziehungswissenschaft an der Pädagogischen Hochschule Częstochowa. Sie absolvierte Aufbaustudiengänge in den Bereichen Mathematik und Informatik an der Adam-Mickiewicz-Universität Posen sowie im Bildungsmanagement an der Technischen Universität Posen. Sie arbeitete als Lehrerin und war von 1999 bis Leiterin einer Mittelschule in Ostrów Wielkopolski und anschließend bis 2001 des Schulverbandes der Stadt.[1]
Marlena Maląg ist verheiratet und hat zwei Töchter.
Politik
Bei den Selbstverwaltungswahlen 1998 kandidierte Maląg erfolglos auf der Liste der Akcja Wyborcza Solidarność für den Stadtrat von Ostrów Wielkopolski. Bei den Selbstverwaltungswahlen 2002 wurde sie für das Wahlkomitee „Mirosława Kruszyńskiego – Porozumienie i Współpraca“ in den Stadtrat gewählt.[2] Bei den Selbstverwaltungswahlen 2006,[3] 2010[4] und 2014[5] gelang ihr dann jeweils für die Prawo i Sprawiedliwość PiS der Einzug in den Rat des Powiat Ostrowski. Von 2012 bis 2014 war sie stellvertretende Stadtpräsidentin mit der Zuständigkeit für Soziales, Bildung und Kultur.[6] Bei den Selbstverwaltungswahlen 2018 wurde sie für die PiS in den Sejmik der Woiwodschaft Großpolen gewählt.[7]
Marlena Maląg war von 2016 bis 2018 Vizewoiwodin von Großpolen. Bei den Parlamentswahlen 2019[8] und 2023[9] wurde sie jeweils für die PiS in den Sejm gewählt. In den Jahren 2018 bis 2019 leitete sie den Staatlichen Fonds zur Rehabilitierung Behinderter Personen und war mehrfach Ministerin im Ministerium für Familie, Arbeit und Sozialpolitik (2019–2020 und 2020–2023) sowie im Ministerium für Entwicklung und Technologie (2023). Bei der Europawahl 2024 wurde sie in das Europaparlament gewählt.[10] Daraufhin schied sie aus dem Sejm auus.[11] Dort gehört sie der Fraktion Europäische Konservative und Reformer an.
Weblinks
- Marlena Maląg in der Abgeordneten-Datenbank des Europäischen Parlaments