Matteo Franzoso

italienischer Skirennläufer From Wikipedia, the free encyclopedia

Matteo Franzoso (* 16. September 1999 in Genua; † 15. September 2025 in Santiago de Chile) war ein italienischer Skirennläufer.

Schnelle Fakten Karriere ...
Matteo Franzoso
Nation Italien Italien
Geburtstag 16. September 1999
Geburtsort Genua, Italien
Sterbedatum 15. September 2025
Sterbeort Santiago de Chile, Chile
Karriere
Disziplin Abfahrt, Super-G
Verein Gruppo Sciatori Fiamme Gialle
Platzierungen im Alpinen Skiweltcup
 Einzel-Weltcupdebüt 17. Dezember 2021
 Gesamtweltcup 154. (2024/25)
 Super-G-Weltcup 60. (2024/25)
 
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Werdegang

Franzoso wurde 1999 in Genua geboren.[1] Er gab sein internationales Renndebüt am 9. November 2015 bei einem Juniorenrennen in Sulden. Sein erstes internationales Großereignis bestritt er bei den Juniorenweltmeisterschaften 2019 im Val di Fassa. Dort erreichte er als bestes Ergebnis Rang 14 im Slalom. Bis zu diesem Zeitpunkt war Franzoso hauptsächlich bei FIS-Rennen in Italien an den Start gegangen.

Ein Jahr später verpasste er bei den Juniorenweltmeisterschaften 2020 in Narvik als Vierter in der Abfahrt nur knapp eine Medaille. Auf den drittplatzierten Stefan Rieser aus Österreich fehlten ihm nur zwei Hundertstelsekunden. Am 29. November 2021 gewann Franzoso beim Super-G von Zinal sein erstes Rennen im Europacup. Aufgrund dieses Erfolges durfte er einen Monat später beim Super-G auf der Saslong in Gröden sein Weltcupdebüt feiern. Mit Rang 50 verfehlte er jedoch die Weltcuppunkteränge deutlich. Seine ersten Weltcuppunkte gewann er am 28. Januar 2023 mit Rang 28 beim Super-G von Cortina d’Ampezzo. Zu Saisonende wurde er erstmals italienischer Meister in der Alpinen Kombination.

Am 13. September 2025 stürzte Franzoso beim Training in Chile. Er rutschte unter einem Sicherheitsnetz hindurch und prallte gegen einen Windfang, wobei er sich schwerste Kopfverletzungen zuzog.[2] Er wurde nach der Erstversorgung in eine Klinik in Santiago de Chile geflogen, wo er ins künstliche Koma versetzt wurde.[3] Franzoso starb am 15. September 2025 einen Tag vor seinem 26. Geburtstag.[4] Er wurde in Sestriere bestattet.[5]

Erfolge

Weltcup

  • 2 Platzierungen unter den besten 30

Juniorenweltmeisterschaften

Europacup

  • 2 Platzierungen unter den besten 5, davon ein Sieg
Weitere Informationen Datum, Ort ...
Datum Ort Land Disziplin
29. November 2021 Zinal Schweiz Super-G
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South American Cup

  • Eine Platzierung unter den besten 10

Weitere Erfolge

  • 12 Siege bei FIS-Rennen
  • Italienischer Meister in der Alpinen Kombination (2023)

Einzelnachweise

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