Max Abbas

deutscher Bibliothekar und Flötist From Wikipedia, the free encyclopedia

Max Abbas (auch Abbass oder Abbaß; * 25. Mai 1844 in Weimar; † 8. Januar 1923 in Hildburghausen) war ein deutscher Bibliothekar und Flötist in Bayreuth und Meiningen.[1]

Leben

Sein Vater Gottfried Bernhard Daniel Abbas (1810–1876) war Oboist, sein jüngerer Bruder war der Geiger, Bratschist und Herzogliche Hofmusikdirektor Alfons Abbas.[2] Max Abbas war Schüler des Kammervirtuosen Theodor Winkler in Weimar. Die Neue Zeitschrift für Musik berichtet in ihrer Ausgabe vom 18. Juli 1862 von einem Wohltätigkeitskonzert zu Gunsten des Gustav-Adolph-Frauenvereins in Weimar, bei welchem er unter anderen als Flötist mitgewirkt hatte.[3] Ab 1873 war Abbas Flötist in Meiningen. Im Sommer 1876 war er als Mitglied der Meininger Hofkapelle Flötist im ersten Festspielorchester in Bayreuth.[4][5] Er war Mitglied der Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger und 1874 Präsident der örtlichen Vertretung am Fürstlichen Hoftheater in Sondershausen.[6]

Literatur

  • Abbas, Max. In: Leonardo De Lorenzo: My Complete Story of the Flute: The Instrument, the Performer, the Music. Texas Tech University Press, 1992 ISBN 978-0-89672-277-4[7]

Einzelnachweise

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