Max Breitenhuber
deutscher Architekt
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Werdegang
Max Breitenhuber schloss eine dreijährige Bauzeichnerlehre ab, bevor er am Oskar-von-Miller-Polytechnikum München Architektur studierte und dort 1954 diplomierte. Zwischen 1953 und 1962 arbeitete er bei Friedrich Ferdinand Haindl in München und gründete im selben Jahr ein Architekturbüro in München.[2] Von 1986 bis zu seinem Tod führte Max Breitenhuber das Architekturbüro zusammen mit seinem Sohn Bernhard Breitenhuber (1960–2018[3]).
Breitenhuber wurde 1975 in den Bund Deutscher Architekten berufen.
Bauwerke




Eine Auswahl von Breitenhubers Bauten wurden von Sigrid Neubert und Stefan Müller-Naumann fotografisch dokumentiert.
- 1957–59: Verabschiedungsraum und Friedhofserweiterung St. Martin, Pollenfeld
- 1958–60: Dorfschule, Pollenfeld
- 1960–62: Volksschule, Schernfeld[4]
- 1960–62: Haus Dr. Schübel, Eichstätt[5]
- 1963–64: Haus F. Eichstätt[6]
- 1964–65: Caritas Altenheim, Ingolstadt[7] (verändert und teilweise abgerissen)
- 1964–66: Volksschule, Schelldorf mit Landschaftsarchitekt Gerhart Teutsch[6]
- 1968: Caritas Altenheim, Greding
- 1969: Hauptschule, Manching[8]
- 1971: Friedhof Am Herder mit Aussegnungshalle und Kapelle, Wasserburg am Inn
- 1973–74: St. Nikolaus, Seuversholz (Turm von Jakob Engel)
- 1972–74: Altenheim Bruder Balthasar Werner, Dietfurt (verändert)[9]
- 1974–75: Volksschule und Hallenbad, Riemerling[10]
- 1976: Hallenbad zur Schulanlage, Geisenfeld[10][11]
- 1977–79: Grundschule, Manching
- 1983: Erweiterung Rathaus Manching[2][12]
- 1986: 1. Preis Kirchenzentrum Neuried mit Alexander Freiherr von Branca und Franz Xaver Kolb (nicht ausgeführt)
- 1987–89: Segelclubhäuser, Seeshaupt am Starnberger See mit Bernhard Breitenhuber
Ehrungen und Preise
- 1975: Anerkennung – BDA Preis Bayern für Friedhof Am Herder mit Aussegnungshalle und Kapelle, Wasserburg am Inn
- 1992: Auszeichnung – Deutscher Holzbaupreis für Segelclubhäuser, Seeshaupt am Starnberger See[13]
- 1994: Holzbaupreis Bayern für Segelclubhäuser, Seeshaupt am Starnberger See
Folgendes Bauwerk ist ein Baudenkmal und ist im Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege eingetragen:
- St. Nikolaus, Seuversholz ist Baudenkmal von Pollenfeld
Literatur
- Baumeister 11 1960
- db - Deutsche Bauzeitung 1961
- Internationale Architektur-Dokumentation. Bauverlag Wiesbaden Berlin
- Karl Baur-Callwey (Hrsg.): Baumeister 1/1963. Wohnungsbau. Verlag Georg D. W. Callwey, München 1963
- Karl Baur-Callwey (Hrsg.): Baumeister 6/1963. Schulbauten. Verlag Georg D. W. Callwey, München 1963
- Karl Baur-Callwey (Hrsg.): Baumeister 4/1965. Schulen – Wohnhäuser. Verlag Georg D. W. Callwey, München 1965
- architekturwettbewerbe Heft 60. Karl Krämer Verlag, Stuttgart 1969
- Detail 6 I 1971
- Arbeitskreis für Presse und Information im Landesverband Bayern des BDA (Hrsg.): BDA Information. BDA Preis Bayern 1975. Gugath & Sohn, München 1975
- Arbeitskreis für Presse und Information im Landesverband Bayern des BDA (Hrsg.): BDA Information. BDA Preis Bayern 1977. Gugath & Sohn, München 1977
- Karl Baur-Callwey (Hrsg.): Baumeister 4/1978. Bauten mit Stahl; Sportbauten. Verlag Georg D. W. Callwey, München 1978
- Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure e.V. Bonn (Hrsg.): db – Deutsche Bauzeitung. 5/1984. Nicht nur Büros. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1984
- DBZ – Deutsche Bauzeitschrift 7 I 1984
- Bund Deutscher Architekten (Hrsg.): Architekturführer Bayern. Süddeutscher Verlag, München 1985
- AW Architektur + Wettbewerbe 133: Die Kirche als Bauherr Bauten, Wettbewerbe, Studienarbeiten, Tendenzen. Karl Krämer Verlag, Stuttgart 1988
- Baumeister 7 I 1999
- DBZ – Deutsche Bauzeitschrift 8 I 1991
- wettbewerbe aktuell 6 I 1990
- wettbewerbe aktuell 9 I 1990
- Walter Meyer-Bohe (Hrsg.): Bauen für alte und behinderte Menschen. Bauverlag Wiesbaden, Berlin 1996