Max Knorr (Politiker)
deutscher Politiker (NPD)
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Leben
Knorr besuchte die Volksschule in Danzig und Flatow sowie die Oberschule in Flatow. 1943 wurde er zum Kriegsdienst in der Kinderlandverschickung verpflichtet, im Jahr darauf wurde er zur Wehrmacht einberufen. 1945 wurde er im Krieg verwundet und geriet in Gefangenschaft. Nach der Entlassung ging er nach Hannover und studierte dort Physik an der Technischen Hochschule. Er schloss das Studium als Physiker ab und zog nach Karlsruhe, wo er als Projektierungs- und Projektabwicklungsingenieur für Automatisierungsanlagen bei der Firma Siemens arbeitete.
Politik
Am 6. Mai 1944 beantragte er die Aufnahme in die NSDAP und wurde rückwirkend zum 20. April desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 10.043.643).[1][2]
Nach dem Krieg trat Knorr der NPD bei. Bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg 1968 kandidierte er im Wahlkreis Lörrach. Er zog über ein Zweitmandat in den Landtag von Baden-Württemberg ein und gehörte diesem bis zum Ende der Legislaturperiode 1972 an. In dieser Zeit war er parlamentarischer Geschäftsführer der NPD-Fraktion.
1969 gehörte er der 5. Bundesversammlung an.
Schriften
- Faust in konsistenter Deutung: Goethes Entwicklungsdrama aus kulturgeschichtlicher Sicht. Weimarer Schiller-Presse 2005, ISBN 3-865-48201-5.
Literatur
- Josef Weik: MdL, die Abgeordneten der Landtage in Baden-Württemberg. 1946–1978. biographisches Gesamtverzeichnis der Abgeordneten der Länder Baden, Württemberg-Baden, Württemberg-Hohenzollern 1946–1952, Baden-Württemberg 1952–1978. Herausgegeben vom Landtag von Baden-Württemberg anlässlich der 25-Jahr-Feier der Landesverfassung. Klett-Cotta, Stuttgart 1978, ISBN 3-12-911930-2.