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Maximilian Jagielski (Architekt)

deutscher Architekt From Wikipedia, the free encyclopedia

Leben

Einzelheiten zu Jagielskis Ausbildung sind bis heute nicht bekannt; er absolvierte eine Maurerlehre bis zum Meisterabschluss.[1]

Für mehrere Jahre lebte und arbeitete Jagielski in Christiania (Oslo, Norwegen), möglicherweise bei dem Architekten Ole Sverre.[1]

Ab 1901 wirkte er in Hannover, ab etwa 1902 zeitweise gemeinsam mit dem Architekten Georg Thofehrn. Jagielski war insbesondere vom Jugendstil geprägt, seine Bauten weisen eine reiche Materialienmischung auf, oftmals mit nordisch-skandinavischen Dekor. Seine Kirchenbauten weisen zumeist romanische und gotische Formen auf. Von ihm geplante Wohnbauten in Hannover wurden vor allem in den Stadtteilen Kleefeld, Döhren und Bemerode errichtet.[2]

Jagielski war Mitglied der Hannoverschen Architekten-Gilde, arbeitete gelegentlich auch als Mitarbeiter der Deutschen Bauhütte und betätigte sich mitunter als Marinemaler. Verschiedene Gemälde schuf er für den Verleger Curt Rudolf Vincentz.[2]

Gemeinsam „mit R. Diethelm“ entwarf Jagielski verschiedene Brücken; ausgeführt wurde die Rheinbrücke in Laufenburg.[2]

Als Maximilian Jagielski mit 36 Jahren in Hannover starb,[2] hatte er sich vor allem durch katholische Kirchenbauten in historistischen Stilformen einen Namen gemacht.

Werk (Auswahl)

Bauwerke für Katholiken

Weitere Bauten

  • um 1904: Villa in der Bemeroder Straße 55, Hannover[3]
  • 1904, zusammen mit Thofehrn in Hannover:
    • Reihenvilla Fichtestraße 1, früher Nr. 36[3]
    • Eckvilla Dörriesplatz 4, früher An der Petrikirche 4; Bauherr: Ernst Breithaupt[3]
  • 1904–1905, gemeinsam mit Thofehrn in Hannover:
    • für die Heimstätten-Baugenossenschaft: Herrenhäuser Straße 92 / 94[3]
    • für den Bauherrn Rechtsanwalt Dr. Adolf Stehmann: Villa mit großem Park in der Bemeroder Straße 39, heute Bünteweg 10A, früher 8B[3]
  • 1906 in Hannover:
    • mit Georg Thofehrn: Doppelhaus Scheidestraße 4 und 6[3]
    • Villa in Waldhausen[3]
    • Wohnhaus Waldheimstraße 1[3]
    • Wohnhaus Liebrechtstraße 39[3]
  • 1908, Hannover, für den Bauherrn, Maurermeister und Bauunternehmer Adolf Schönkäß: Wohn- und Geschäftshaus Hildesheimer Straße 220[3]
  • 1909: Fünf Mehrfamilienhäuser in der Willmerstraße 20 A-E, frühere Hausnummern 10 A-E* Bauherr: Maurermeister und Bauunternehmer Adolf Schönkäß[3]
  • um 1910, Hannover:
    • Miethaus Eisenstraße 2, heute: Gellertstraße 57 C[3]
    • Reihenvilla Fichtestraße 10, frühere Nr. 5[3]
  • 1910: nicht ausgeführter Entwurf für einen Architektenwettbewerb für die Stadthalle Hannover, stattdessen wurde der Entwurf von Paul Bonatz realisiert[3]
  • Reihenhäuser in Hildesheim[2]

Literatur

Archivalien

Archivalien von und über Maximilian Jagielski finden sich beispielsweise

Commons: Maximilian Jagielski – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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