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Medina (Ungarn)

Gemeinde in Ungarn From Wikipedia, the free encyclopedia

Medina ['mɛdɪnɒ] (serbisch Медина)[2] ist eine ungarische Gemeinde im Kreis Szekszárd im Komitat Tolna. Ungefähr sechs Prozent der Bewohner zählen zur Volksgruppe der Serben und sieben Prozent zur Volksgruppe der Roma.[2]

Schnelle Fakten Basisdaten, Struktur und Verwaltung (Stand: 2024) ...
Medina
Medina (Ungarn)
Medina (Ungarn)
Medina
Basisdaten
Staat: Ungarn Ungarn
Region: Südtransdanubien
Komitat: Tolna
Kleingebiet bis 31.12.2012: Szekszárd
Kreis: Szekszárd
Koordinaten: 46° 28′ N, 18° 39′ O
Fläche: 22,24 km²
Einwohner: 668 (1. Jan. 2025)
Bevölkerungsdichte: 30 Einwohner je km²
Telefonvorwahl: (+36) 74
Postleitzahl: 7057
KSH-kód: 30562
Struktur und Verwaltung (Stand: 2024)
Gemeindeart: Gemeinde
Gliederung: Medina, Szőlőhegy
Bürgermeisterin: Katalin Lang[1] (parteilos)
Postanschrift: Kossuth Lajos u. 59
7057 Medina
Website:
(Quelle: II. Detailed data of localities In: Detailed Gazetteer of Hungary. Hungarian Central Statistical Office)
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Geografische Lage

Medina liegt 14,5 Kilometer nordwestlich des Komitatssitzes und der Kreisstadt Szekszárd am rechten Ufer des Sió-Kanals. Nachbargemeinden sind Kölesd, Szedres, Sióagárd, Harc und Zomba.

Geschichte

Im Jahr 1913 gab es in der damaligen Großgemeinde 945 Häuser und 1665 Einwohner auf einer Fläche von 3937 Katastraljochen.[3] Sie gehörte zu dieser Zeit zum Bezirk Simontornya im Komitat Tolna.

Gemeindepartnerschaft

Sehenswürdigkeiten

  • Heimatgeschichtliche Ausstellung (Helytörténeti kiállítás)
  • Obelisk zum Gedenken der Opfer der beiden Weltkriege, erschaffen von Hugó Keviczky
  • Reformierte Kirche, 1790 erbaut, wurde sie 1837 erweitert und der Turm hinzugefügt
  • Römisch-katholisches Gotteshaus im Ortsteil Szőlőhegy
  • Römisch-katholische Kapelle Kisboldogasszony, erbaut um 1830
  • Serbisch-orthodoxe Kirche, erbaut 1856
  • Schloss Apponyi (Apponyi-kastély), erbaut um 1840

Verkehr

Durch Medina führt die Landstraße Nr. 6316. Es bestehen Busverbindungen über Szedres nach Szekszárd, wo sich der nächstgelegene Bahnhof befindet.

Literatur

  • Medina – Településképi Arculati Kézikönyv. Hrsg. von der Gemeindeverwaltung, Medina 2017.

Einzelnachweise

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