Melchior Buchner
deutscher Maler und Stuckateur
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Melchior Buchner, auch Puchner, Büchner (* 6. Januar 1695 in Schongau; † 12. September 1758 in Ingolstadt) war ein deutscher Maler und Stuckateur.


Leben
Ihm werden in der Klosterkirche St. Martin in Fischbachau die 73 Wand- und Deckenfresken aus dem Jahr 1738 mit verschiedenen Motiven – u. a. vom Leben Jesu sowie der Heiligen Martin (Martinslegende) und Benedikt – zugeschrieben.[1] Das große Fresko über der Orgelempore ist jedenfalls von ihm signiert.[2] In Fischbachau hat er ebenso mit dem Stuckateur Thomas Glasl zusammengearbeitet wie im Kloster Tegernsee bei der Gestaltung der Aula (heute im Gymnasium Tegernsee).[3]
Von Buchner ist auch das 1741 gemalte Bild Manna-Regen aus dem Dom zu Eichstätt (heute im Diözesanmuseum Eichstätt).[4] Außerdem sind von ihm noch die Stadtansichten Ingolstadt von Norden und Ingolstadt von Süden bekannt.[5]
Zu seinen Schülern in Ingolstadt gehörte der Maler Franz Ignaz Oefele.
Literatur
- Hans Vollmer: Buchner, Melchior. In: Ulrich Thieme (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Begründet von Ulrich Thieme und Felix Becker. Band 5: Brewer–Carlingen. E. A. Seemann, Leipzig 1911, S. 180 (Textarchiv – Internet Archive).
- Buchner, Melchior. In: Allgemeines Künstlerlexikon. Die Bildenden Künstler aller Zeiten und Völker (AKL). Band 14, Saur, München u. a. 1996, ISBN 3-598-22754-X, S. 684.