Membranoproliferative Glomerulonephritis Typ III

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Die Membranoproliferative Glomerulonephritis Typ III ist eine sehr seltene Form der Membranoproliferativen Glomerulonephritis mit Immunkomplexablagerungen subepithelial und subendothelial.

Schnelle Fakten Klassifikation nach ICD-10 ...
Klassifikation nach ICD-10
N00.5 Diffuse mesangiokapilläre Glomerulonephritis – Membranoproliferative Glomerulonephritis, Typ I und III, oder o.n.A.
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ICD-10 online (WHO-Version 2019)
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Die Ablagerungen liegen wie bei dem Typ I zwischen Endothel und Basalmembran und zusätzlich zwischen Basalmembran und Podozyten wie bei der Membranöse Glomerulonephritis.[1]

Synonyme sind: Ig-vermittelte MPGN; Immunglobulin-vermittelte Membranoproliferative Glomerulonephritis; englisch Nephrotic Syndrome, Type 7; NPHS7; Nephrotic Syndrome, Type 7 With Membranoproliverative Glomerulonephritis

Ursache

Der Erkrankung liegen in einigen Fällen Mutationen im DGKE-Gen auf Chromosom 17 Genort q22 zugrunde.[2]

Weiterhin wurde bei einer familiär gehäuft vorkommenden Form ein Gendefekt auf dem Chromosom 1 gefunden.[3]

Pathologie

Es wird angenommen, dass Veränderungen der Kapillarwand zu einer Komplement-Aktivierung (C3-Komponente) als Aktivierung des alternativen Weges führen.[3][4]

Heilungsaussicht

Zur Prognose gibt es nur wenige Untersuchungen mit widersprüchlichen Ergebnissen.[4]

Literatur

  • N. Nishizaki, S. Fujinaga, D. Hirano, H. Murakami, K. Kamei, Y. Ohtomo, T. Shimizu, K. Kaneko: Membranoproliferative glomerulonephritis Type 3 associated with Kabuki syndrome. In: Clinical nephrology. Bd. 81, Nr. 5, Mai 2014, S. 369–373, doi:10.5414/CN107464, PMID 23149249.

Einzelnachweise

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