Mercédès-Mixte

ehemaliger Automobilhersteller From Wikipedia, the free encyclopedia

Mercédès-Mixte war ein französischer Hersteller von Automobilen.[1]

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Unternehmensgeschichte

Emil Jellinek gründete 1906 das Unternehmen in Paris zur Produktion von Automobilen. Der Markenname lautete Mercédès-Mixte. Die Produktion fand bei Austro-Daimler statt. 1908 verließ Jellinek das Unternehmen. 1914 endete die Produktion.

Fahrzeuge

Das Unternehmen stellte benzinelektrische Fahrzeuge nach dem von Ludwig Lohner und Ferdinand Porsche entwickelten System Lohner-Porsche her. Ein Benzinmotor versorgte die Elektromotoren über einen Generator mit Energie. Der Einsatzzweck vieler Fahrzeuge lag in den Städten und als Taxi.

Zwei Rennwagen waren 1907 für das Kaiserpreis-Rennen im Taunus gemeldet. Ihre Höchstgeschwindigkeit war mit 120 km/h angegeben. Ursprünglich sollten sie von Ferdinand Porsche und Hermann Braun pilotiert werden.[2] Jedoch verunglückte Braun etwa drei Wochen vor dem Rennen beim Training; Porsche wollte man letztendlich „als hervorragende Arbeitskraft nicht den Gefahren eines Rennens aussetzen“.[3] Als Vertreter starteten der BriteAlexander Burton“ und der Franzose Gastard. Beide qualifizierten sich nicht für den Endlauf.

Literatur

Einzelnachweise

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