Michel Guillaud

römisch-katholischer Bischof From Wikipedia, the free encyclopedia

Michel Jean-Paul Guillaud (* 24. Juni 1961 in Villeurbanne) ist ein französischer römisch-katholischer Geistlicher und Bischof von Constantine-Hippone.

Wappen von Michel Jean-Paul Guillaud

Leben

Michel Guillaud studierte Theologie in Lyon und besuchte das Päpstliche Institut für Arabische und Islamische Studien. Am 1. Juli 1990 spendete ihm Erzbischof Albert Kardinal Decourtray das Sakrament der Priesterweihe für das Erzbistum Lyon. Anschließend lehrte er Islamologie an der Katholischen Universität Lyon, wo er auch als Studentenpfarrer tätig war.

Im Jahr 2006 verließ er Frankreich und ging nach Algerien, wo er Pfarrer von Batna im Bistum Constantine wurde. Von 2014 bis 2016 war er Pfarrer von Constantine und anschließend bis 2025 von Skikda. Gleichzeitig wurde er 2020 von Bischof Nicolas Lhernould zu seinem Generalvikar ernannt. Dieses Amt behielt er bis 2024, als Nicolas Lhernould Erzbischof von Tunis wurde und Guillaud nunmehr das Bistum Constantine als Diözesanadministrator verwaltete.

Von 2015 bis 2025 war er zudem Generalsekretär der Nordafrikanischen Bischofskonferenz

Am 11. Juli 2025 ernannte Papst Leo XIV. ihn zum Bischof von Constantine-Hippone.[1][2] Der Erzbischof von Algier, Jean-Paul Kardinal Vesco OP, spendete ihm am 18. Oktober desselben Jahres in der Augustinusbasilika in Annaba die Bischofsweihe. Mitkonsekratoren waren seine Amtsvorgänger in Constantine-Hippone, der Erzbischof von Tunis, Nicolas Lhernould, und der emeritierte Erzbischof von Algier, Paul Desfarges SJ.

Einzelnachweise

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