Ministerium für Bildung des Landes Sachsen-Anhalt

Landesministerium von Sachsen-Anhalt in Magdeburg From Wikipedia, the free encyclopedia

Das Ministerium für Bildung des Landes Sachsen-Anhalt ist ein Landesministerium in Sachsen-Anhalt und ein Teil der Landesregierung von Sachsen-Anhalt. Sitz ist die Turmschanzenstraße 32 im Areal der ehemaligen Angerkaserne in Magdeburg.

Gründung1990
HauptsitzMagdeburg, Sachsen-Anhalt Sachsen-Anhalt
Schnelle Fakten Ministerium für Bildung des Landes Sachsen-Anhalt — MB —, Staatliche Ebene ...
Ministerium für Bildung des Landes Sachsen-Anhalt
— MB —
Wappen Sachsen-Anhalt
Staatliche Ebene Land
Stellung Oberste Landesbehörde
Gründung 1990
Hauptsitz Magdeburg, Sachsen-Anhalt Sachsen-Anhalt
Minister Jan Riedel
Netzauftritt www.mb.sachsen-anhalt.de
Schließen
Hauptsitz in Magdeburg

Dem Ministerium steht Minister Jan Riedel vor, ihm steht Jürgen Böhm als Staatssekretär zur Seite.[1]

Das Ministerium verleiht u. a. den Denkmalpreis des Landes Sachsen-Anhalt.

Geschichte

Nach dem Zweiten Weltkrieg bestanden zunächst noch keine Ministerien. In der 1945 gebildeten „Provinzialverwaltung Sachsen“ war für Schulen und Hochschulen ein Vizepräsident zuständig. 1946 wurde dann ein Ministerium für Volksbildung, Kunst und Wissenschaft gegründet, welches ab 1949 Ministerium für Volksbildung hieß und bis zur Auflösung des Landes 1952 bestand.

Mit der Wiedergründung des Landes Sachsen-Anhalt 1990 wurde auch ein Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur gegründet. Dieses wurde bereits 1991 in das Ministerium für Wissenschaft und Forschung und in das Ministerium für Schule, Erwachsenenbildung und Kultur aufgeteilt, wobei letzteres noch im gleichen Jahr zum Kultusministerium umbenannt wurde. Die Zuständigkeit für Wissenschaft und Forschung wurde 2011 im schwarz-roten Kabinett Haseloff I vom Kultusministerium abgetrennt und an das Wirtschaftsministerium angegliedert. Mit Ernennung des Kabinetts Haseloff II aus CDU, SPD und Grünen wechselte 2016 die Zuständigkeit für Kulturpolitik zur Staatskanzlei, die seither die Zusatzbezeichnung „Ministerium für Kultur“ trägt. Das Kultusministerium wurde daraufhin in „Ministerium für Bildung“ umbenannt.

Liste der Bildungsminister

Weitere Informationen Name, Amtsantritt ...
Name Amtsantritt Kabinett Partei
Minister für Schulen
Willy Lohmann16. Juli 1945Hübener ILDP
Werner Bruschke1. Dezember 1945Hübener ISPD
Minister für Volksbildung, Kunst und Wissenschaft
Ernst Thape3. Dezember 1946Hübener IISED
Ludwig Einicke (kommissarisch)November 1948Hübener IISED
Richard SchallockMärz 1949Hübener IISED
Minister für Volksbildung
Richard Schallock10. Oktober 1949
24. November 1950
Bruschke I
Bruschke II
SED
Elisabeth Menzel28. November 1951Bruschke IISED
Von 1952 bis 1990 existierte kein Land Sachsen-Anhalt
Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur
Werner Sobetzko[2]2. November 1990GiesCDU
Werner Schreiber (kommissarisch)[3]4. Juli 1991MünchCDU
Minister für Schule, Erwachsenenbildung und Kultur
Werner Sobetzko[4]11. Juli 1991MünchCDU
Minister für Kultus
Werner Sobetzko29. Oktober 1991MünchCDU
Reiner Schomburg[5]15. Dezember 1993BergnerCDU
Karl-Heinz Reck[6][7]21. Juli 1994
26. Mai 1998
Höppner I
Höppner II
SPD
Gerd Harms[8]10. Dezember 1998Höppner IIGrüne
Jan-Hendrik Olbertz[9][10]16. Mai 2002
24. April 2006
Böhmer I
Böhmer II
parteilos
Birgitta Wolff[11]1. Juni 2010Böhmer IICDU
Stephan Dorgerloh[12]19. April 2011Haseloff ISPD
Minister für Bildung
Marco Tullner[13]25. April 2016Haseloff IICDU
Eva Feußner[14]16. September 2021Haseloff IIICDU
Jan Riedel[15][16]29. Juni 2025
28. Januar 2026
Haseloff III
Schulze
CDU
Schließen

Organisation

Das Ministerium ist in folgende drei Abteilungen gegliedert:[17]

  • Abteilung 1: Allgemeine und übergreifende Angelegenheiten
  • Abteilung 2: Schulaufsicht der allgemein- und berufsbildenden Schulen
  • Abteilung 3: Ressourcen, Rahmenbedingungen, Unterstützungssysteme

Nachgeordnete Behörden

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI