Mittelreidenbach

Gemeinde in Deutschland From Wikipedia, the free encyclopedia

Mittelreidenbach ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Birkenfeld in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Herrstein-Rhaunen an.

Schnelle Fakten Wappen, Deutschlandkarte ...
Wappen Deutschlandkarte
Mittelreidenbach
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Mittelreidenbach hervorgehoben
Basisdaten
Koordinaten: 49° 44′ N,  26′ O
Bundesland:Rheinland-Pfalz
Landkreis: Birkenfeld
Verbandsgemeinde: Herrstein-Rhaunen
Höhe: 282 m ü. NHN
Fläche: 5,06 km²
Einwohner: 750 (31. Dez. 2024)[1]
Bevölkerungsdichte: 148 Einwohner je km²
Postleitzahl: 55758
Vorwahl: 06784
Kfz-Kennzeichen: BIR
Gemeindeschlüssel: 07 1 34 055
Adresse der Verbandsverwaltung: Brühlstraße 16
55756 Herrstein
Website: www.mittelreidenbach.de
Ortsbürgermeister: Markus Stein
Lage der Ortsgemeinde Mittelreidenbach im Landkreis Birkenfeld
KarteHorbruchKrummenau (Hunsrück)WeitersbachGösenrothSchwerbachOberkirnHausen (Hunsrück)RhaunenStipshausenHottenbachHellertshausenSchaurenAsbachSulzbach (Hunsrück)BollenbachBundenbachBaumholderFrauenbergReichenbachHeimbachRuschbergBerglangenbachFohren-LindenBerschweiler bei BaumholderMettweilerEckersweilerRohrbachRückweilerHahnweilerLeitzweilerSienSienhachenbachSchmidthachenbachOberreidenbachMittelreidenbachDickesbachFischbachBergenBerschweiler bei KirnHintertiefenbachGerachNiederwörresbachNiederhosenbachGriebelschiedSonnschiedWickenrodtHerrsteinOberwörresbachVeitsrodtHerbornMörschiedBreitenthalOberhosenbachWeidenVollmersbachKempfeldKirschweilerBruchweilerAllenbachWirschweilerLangweiler (bei Idar-Oberstein)Idar-ObersteinSensweilerHettenrodtMackenrodtSiesbachLeiselSchwollenHattgensteinOberhambachRinzenbergBörfinkBuhlenbergAbentheuerBrücken (bei Birkenfeld)AchtelsbachMeckenbachEllweilerDambachGimbweilerHoppstädten-WeiersbachDienstweilerNohenBirkenfeldEllenbergGollenbergRimsbergSchmißbergElchweilerNiederhambachNiederbrombachKronweilerSonnenberg-WinnenbergOberbrombachRötsweiler-NockenthalWilzenberg-HußweilerSaarlandLandkreis Trier-SaarburgLandkreis Bernkastel-WittlichRhein-Hunsrück-KreisLandkreis Bad KreuznachLandkreis Kusel
Karte
Schließen
Mittelreidenbach

Geographie

Der Ort liegt im Reidenbachtal südöstlich der Nahe. Im Westen befindet sich Idar-Oberstein.

Geschichte

Mittelreidenbach wurde 1367 erstmals urkundlich erwähnt. Mittelreidenbach gehörte bis zum Ende des 18. Jahrhunderts zur Reichsherrschaft Oberstein und war Sitz einer Schultheißerei.

Im Jahr 1794 wurde das Linke Rheinufer von französischen Revolutionstruppen eingenommen. Von 1798 bis 1814 gehörte Mittelreidenbach zum Kanton Grumbach im Saardepartement. Aufgrund der auf dem Wiener Kongress (1815) getroffenen Vereinbarungen kam die Region 1816 zum sachsen-coburgischen Fürstentum Lichtenberg, dem es bis 1834 angehörte. Die Gemeinde Mittelreidenbach gehörte zunächst zur Bürgermeisterei Schmidthachenbach, von 1823 an zur Bürgermeisterei Sien. Nach dem Verkauf an Preußen und der Auflösung des Fürstentums Lichtenberg kam Mittelreidenbach zum neu errichteten Kreis St. Wendel in der Rheinprovinz. Seit 1937 gehört Mittelreidenbach zum Landkreis Birkenfeld und ist seit 1946 Teil des Landes Rheinland-Pfalz.

Zum 1. Januar 1994 wurde ein Teil des früheren Gutsbezirks Baumholder – etwa die frühere Ortslage der 1937 aufgelösten Gemeinde Zaubach – in die Ortsgemeinde Mittelreidenbach umgegliedert.[2]

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Mittelreidenbach, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[3][1]

JahrEinwohner
1815204
1835284
1871328
1905423
1939533
1950536
JahrEinwohner
1961643
1970699
1987726
1997835
2005786
2024750

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Mittelreidenbach besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[4]

Bürgermeister

Markus Stein (parteilos) wurde am 16. Juli 2024 neuer Ortsbürgermeister von Mittelreidenbach und löste somit Heidi Schappert, die nicht mehr kandidierte, ab.[5] Bei der Direktwahl am 09. Juni 2019 war er mit einem Stimmenanteil von 65,9 % für fünf Jahre gewählt worden. Sein Konkurrent Patrick Merscher (CDU) erhielt 34,1 % der Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 74,1 %.[6]

Steins Vorgängerin Heidi Schappert (CDU) hatte am 4. Juli 2019 das Amt erneut übernommen,[7] nachdem sie es bereits von 1984 bis 2004 ausgeübt hatte.[8] In der Zwischenzeit waren von 2004 bis zu seinem Rücktritt aus beruflichen Gründen im Jahr 2011 Peter Ballat (CDU),[9] dann Reimund Steitz (SPD), der sich bei der Wahl 2019 nicht gegen Schappert behaupten konnte, Ortsbürgermeister der Gemeinde.[7][8]

Wirtschaft und Infrastruktur

Im Osten verläuft die Bundesstraße 270. In Fischbach ist ein Bahnhof der Bahnstrecke Bingen–Saarbrücken.

Persönlichkeiten

Siehe auch

Commons: Mittelreidenbach – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI