Verbandsgemeinde Herrstein-Rhaunen

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Die Verbandsgemeinde Herrstein-Rhaunen entstand zum 1. Januar 2020 aus dem freiwilligen Zusammenschluss der rheinland-pfälzischen Verbandsgemeinden Herrstein und Rhaunen im Landkreis Birkenfeld. Sie führt den Namen Nationalparkverbandsgemeinde Herrstein-Rhaunen und hat neben dem Sitz in Herrstein eine Verwaltungsstelle in Rhaunen. Zur neuen Verbandsgemeinde gehören 50 Ortsgemeinden.

Schnelle Fakten Wappen, Deutschlandkarte ...
Wappen Deutschlandkarte
Verbandsgemeinde Herrstein-Rhaunen
Deutschlandkarte, Position der Verbandsgemeinde Herrstein-Rhaunen hervorgehoben
Basisdaten
Koordinaten: 49° 47′ N,  20′ O
Bundesland:Rheinland-Pfalz
Landkreis: Birkenfeld
Fläche: 334,76 km²
Einwohner: 22.640 (31. Dez. 2024)[1]
Bevölkerungsdichte: 68 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: BIR
Verbandsschlüssel: 07 1 34 5005
Verbandsgliederung: 50 Gemeinden
Adresse der
Verbandsverwaltung:
Brühlstraße 16
55756 Herrstein
Website: ww.vg-hr.de
Bürgermeister: Uwe Weber (SPD)
Lage der Verbandsgemeinde Herrstein-Rhaunen im Landkreis Birkenfeld
KarteSchaurenAsbachFrauenbergReichenbachHeimbachRohrbachFischbachBergenGerachHerbornBreitenthalWeidenMeckenbachDambachEllenbergGollenberg
Karte
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Vorlage:Infobox Gemeindeverband in Deutschland/Wartung/Wappen
Ortsansicht von Herrstein
Ortsansicht von Rhaunen

Geographie

Das Gebiet der Verbandsgemeinde liegt hauptsächlich im Hunsrück zwischen Idarwald und Lützelsoon und hat im Westen Anteile am Nationalpark Hunsrück-Hochwald. Eine Exklave liegt rechts der Nahe zwischen Idar-Oberstein und Kirn. Bekannte Erhebungen sind der Idarkopf oder der Wildenburger Kopf.

Größere Gewässer sind die linken Nahe-Zuflüsse Idarbach mit dem Steinbach und der Steinbachtalsperre, der Fischbach und der Kyrbach/Hahnenbach sowie der rechte Nahe-Zufluss Reidenbach.

Verbandsangehörige Gemeinden

Weitere Informationen Ortsgemeinde, Fläche (km²) ...
Ortsgemeinde Fläche (km²) Einwohner
Allenbach 27,54 649
Asbach 3,47 135
Bergen 10,42 487
Berschweiler bei Kirn 7,53 268
Bollenbach 3,77 130
Breitenthal 3,68 347
Bruchweiler 8,13 533
Bundenbach 7,70 876
Dickesbach 4,91 412
Fischbach 4,00 917
Gerach 2,29 248
Gösenroth 4,49 239
Griebelschied 4,19 170
Hausen 4,99 168
Hellertshausen 7,46 203
Herborn 2,46 516
Herrstein 4,79 807
Hettenrodt 5,32 644
Hintertiefenbach 4,68 324
Horbruch 5,18 361
Hottenbach 11,21 550
Kempfeld 9,66 766
Kirschweiler 4,89 1.057
Krummenau 4,32 155
Langweiler 5,20 243
Mackenrodt 4,90 350
Mittelreidenbach 5,07 750
Mörschied 10,70 735
Niederhosenbach 7,43 294
Niederwörresbach 9,35 820
Oberhosenbach 4,14 121
Oberkirn 5,45 330
Oberreidenbach 10,93 586
Oberwörresbach 1,40 116
Rhaunen 10,75 2.283
Schauren 7,12 478
Schmidthachenbach 10,05 376
Schwerbach 2,55 54
Sensweiler 8,43 410
Sien 8,47 550
Sienhachenbach 7,60 184
Sonnschied 3,85 113
Stipshausen 11,11 824
Sulzbach 6,68 293
Veitsrodt 7,94 695
Vollmersbach 2,44 449
Weiden 2,60 81
Weitersbach 7,75 85
Wickenrodt 5,27 163
Wirschweiler 10,26 295
Verbandsgemeinde 334,76 22.640
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(Einwohner am 31. Dezember 2024)[1]

Einwohnerentwicklung

Verbandsgemeinde Herrstein-Rhaunen: Einwohnerzahlen von 2012 bis 2024
Jahr  Einwohner
2012
 
23.378
2015
 
22.897
2020
 
22.340
2024
 
22.640
Quelle(n): statistik.rlp.de
Anmerkung(en): Die Entwicklung der Einwohnerzahl, bezogen auf das heutige Gebiet der Verbandsgemeinde.

Politik

Verbandsgemeinderat

Der Verbandsgemeinderat Herrstein-Rhaunen besteht aus 36 gewählten ehrenamtlichen Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem hauptamtlichen Bürgermeister als Vorsitzendem.

Die Sitzverteilung im Verbandsgemeinderat:

Weitere Informationen Wahl, SPD ...
WahlSPDCDUGrüneFDPLUBFWPHWGPRGesamt
20241011232836 Sitze[2]
201911113423236 Sitze[3]
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  • LUB = Liste unabhängiger Bürger/innen e. V.
  • FWPH = Freie Wähler Pro Hunsrück
  • WGPR = Wählergemeinschaft Pro Region e. V.

Bürgermeister

Uwe Weber (SPD) wurde am 1. Januar 2020 erster Bürgermeister der neuen Verbandsgemeinde Herrstein-Rhaunen. Bei der Direktwahl am 26. Mai 2019 war er mit einem Stimmenanteil von 73,0 % in das neue Amt gewählt worden.[4] Eigentlich bis Ende 2027 gewählt, kündigte Weber Ende 2024 an, bereits im April 2026 in den vorgezogenen Ruhestand wechseln zu wollen.[5] Bei der Direktwahl am 22. März 2026 konnte sich keiner der sieben Bewerber um die Nachfolge mit ausreichender Mehrheit durchsetzen. Daher fand am 12. April eine Stichwahl zwischen Markus Schulz (SPD, 37,1 % im ersten Wahlgang) und Julia Hagner (Freie Wähler Pro Hunsrück, 20,1 %) statt,[6] bei der sich Markus Schulz mit 50,7 % der Stimmen durchsetzen konnte. Sein Amtsantritt ist für den 1. Mai 2026 vorgesehen.[7]

Einzelnachweise

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