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Mohamed Dräger

tunesisch-deutscher Fußballspieler From Wikipedia, the free encyclopedia

Mohamed Dräger (* 25. Juni 1996 in Freiburg im Breisgau) ist ein tunesisch-deutscher Fußballspieler.

Schnelle Fakten Personalia, Junioren ...
Mohamed Dräger
Personalia
Geburtstag 25. Juni 1996
Geburtsort Freiburg im Breisgau, Deutschland
Größe 180 cm
Position Mittelfeld
Junioren
Jahre Station
bis 2009 PSV Freiburg
2009–2015 SC Freiburg
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2015–2018 SC Freiburg II 68 (11)
2017–2020 SC Freiburg 2 0(0)
2018–2020  SC Paderborn 07 (Leihe) 50 0(1)
2020–2021 Olympiakos Piräus 8 0(0)
2021–2023 Nottingham Forest 0 0(0)
2021 Nottingham Forest U21 2 0(0)
2022–2023  FC Luzern (Leihe) 48 0(6)
2023–2025 FC Basel 21 0(2)
2025–2026 Eintracht Braunschweig 5 0(0)
2025–2026 Eintracht Braunschweig II 11 0(0)
2026– Espérance Tunis 0 0(0)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
mind. 2013 Tunesien U17 mind. 4 (1)
2018–2023 Tunesien 39 (3)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Stand: 11. Januar 2026
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Karriere

Vereine

Dräger, Sohn einer Tunesierin und eines Deutschen,[1] kam 2009 vom Polizei-Sportverein Freiburg zum SC Freiburg. Mit der A-Jugend des Klubs gewann er 2014 durch einen 8:7-Sieg nach Elfmeterschießen gegen den FC Schalke 04 den DFB-Junioren-Vereinspokal, Dräger gehörte dabei zu den erfolgreichen Elfmeterschützen. Nachdem er in der A-Junioren-Bundesliga 2014/15 mit 15 Saisontoren torgefährlichster Spieler des Freiburger Nachwuchses war, rückte er 2015 in die zweite Mannschaft auf. In der Saison 2016/17 schaffte der Mittelfeldakteur als baden-württembergischer Oberligameister den direkten Wiederaufstieg in die Regionalliga Südwest. In der Sommerpause 2017 reiste er mit den Profis ins Trainingslager und absolvierte die gesamte Saisonvorbereitung mit dem Profiteam.[2] Am 27. Juli 2017 kam Dräger im Hinspiel der Qualifikation zur UEFA Europa League gegen den NK Domžale per Einwechslung zu seinem Pflichtspieldebüt im Profiteam,[3] gehörte in der Folge aber wieder zum Aufgebot der zweiten Mannschaft. In der Winterpause 2017/2018 rückte er schließlich offiziell in den Profikader auf[4] und wurde zum Rückrundenauftakt bei Eintracht Frankfurt mit seiner Einwechslung zur zweiten Halbzeit auch erstmals in der Bundesliga aufgeboten.[5]

Ende Juni 2018 wurde Dräger für die kommenden beiden Spielzeiten an den Zweitligaaufsteiger SC Paderborn 07 verliehen.[6] 2019 stieg er mit dem Klub in die Bundesliga auf, am 34. Spieltag der Saison 2019/20 erzielte er seinen ersten Bundesligatreffer bei einer 3:2-Niederlage gegen Eintracht Frankfurt.

Nach seiner Rückkehr zum SC Freiburg im Sommer 2020 spielte er unter Trainer Streich keine Rolle; Ende September 2020 erfolgte sein Wechsel zum griechischen Rekordmeister Olympiakos Piräus.[7]

Am 31. August 2021 gab der englische Zweitligist Nottingham Forest die Verpflichtung von Dräger bekannt.[8] Nachdem er in der Hinrunde der Saison 2021/22 ohne Einsatz blieb, verlieh ihn der Verein Anfang Februar 2022 für eineinhalb Jahre an den schweizerischen Erstligisten FC Luzern. Im Sommer 2023 wurde er vom FC Basel verpflichtet.[9]

Im Januar 2025 kehrte er zurück nach Deutschland und unterschrieb bei Eintracht Braunschweig einen Vertrag bis 2026.[10] Dort kam er über die Rolle des Ergänzungsspielers aber nicht hinaus und absolvierte nur fünf Spiele für die erste Mannschaft. Ab der Saison 2025/26 stand er nur noch im Aufgebot der zweiten Braunschweiger Mannschaft. Im Januar 2026 wechselte er nach Tunesien zu Espérance Tunis.[11]

Nationalmannschaft

2013 nahm Dräger mit der tunesischen U-17-Auswahl an der U-17-Weltmeisterschaft in den Vereinigten Arabischen Emiraten teil und kam in allen vier Turnierspielen seines Teams zum Einsatz (drei Mal per Einwechslung, Tor beim Startelfeinsatz beim 1:2 gegen Japan), als die Mannschaft durch ein 1:3 im Achtelfinale gegen Argentinien ausschied. Im Rahmen eines Freundschaftsspiels gegen Marokko debütierte Dräger unter Trainer Maher Kanzari im November 2018 in der tunesischen A-Nationalelf.

Erfolge

Olympiakos Piräus
SC Paderborn 07

Privates

Von 2012 bis 2014 besuchte er die Max Weber-Schule in Freiburg.

Einzelnachweise

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