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Moritz (Gößweinstein)

Ortsteil von Gößweinstein From Wikipedia, the free encyclopedia

Moritz ist ein Gemeindeteil des Marktes Gößweinstein im Landkreis Forchheim (Oberfranken, Bayern).[2]

Schnelle Fakten Markt Gößweinstein ...
Moritz
Koordinaten: 49° 47′ N, 11° 19′ O
Höhe: 492 (465–494) m ü. NHN
Einwohner: 82 (30. Juni 2022)[1]
Postleitzahl: 91327
Vorwahl: 09242
Der Gößweinsteiner Gemeindeteil Moritz
Der Gößweinsteiner Gemeindeteil Moritz
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Geografie

Das Dorf liegt in der Wiesentalb[3] etwa zwei Kilometer nordwestlich von Gößweinstein auf einer Höhe von 492 m ü. NHN.[4]

Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung von Moritz war im Jahr 1310 unter dem Namen „Mürharts“. In einer zweiten Nennung wird es 1348 „Murhartz“ bezeichnet.[5] Bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts unterstand Moritz der Landeshoheit des Hochstifts Bamberg.[6] Als das Hochstift infolge des Reichsdeputationshauptschlusses 1802/03 säkularisiert und unter Bruch der Reichsverfassung vom Kurfürstentum Pfalz-Baiern annektiert wurde, wurde Moritz ein Bestandteil der bei der „napoleonischen Flurbereinigung“ in Besitz genommenen neubayerischen Gebiete.[7]

Durch die Verwaltungsreform zu Beginn des 19. Jahrhunderts im Königreich Bayern wurde Moritz mit dem Zweiten Gemeindeedikt 1818 ein Bestandteil der Ruralgemeinde Behringersmühle. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Moritz zusammen mit der gesamten Gemeinde Behringersmühle zu Beginn des Jahres 1972 nach Gößweinstein eingemeindet.[8] Im Jahr 1987 hatte Moritz 80 Einwohner.

Verkehr

Die Anbindung an das öffentliche Straßennetz wird durch zwei Gemeindeverbindungsstraßen hergestellt, die Moritz mit der nordöstlich des Ortes vorbeiführenden Kreisstraße FO 39 verbinden.

Baudenkmäler

Etwas weniger als einen Kilometer östlich des Ortes befindet sich im Flurgebiet Horlach eine zu Beginn des 19. Jahrhunderts errichtete Wegkapelle.

Die Wegkapelle im Flurgebiet Horlach

Literatur

  • Herbert Maas: Mausgesees und Ochsenschenkel. Kleine nordbayerische Ortsnamenkunde. 3. Auflage. Verlag Nürnberger Presse, Nürnberg 1995, ISBN 3-920701-94-1.

Einzelnachweise

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