Museum für Natur und Umwelt Lübeck

naturhistorisches Museum in Lübeck From Wikipedia, the free encyclopedia

Das Museum für Natur und Umwelt der Hansestadt Lübeck ist ein 1893 erstmals eröffnetes naturhistorisches Museum in Lübeck. Das ursprüngliche Museumsgebäude des Museums am Dom wurde im März 1942 beim Bombenangriff auf Lübeck zerstört.

Museum für Natur und Umwelt
Christa Baumgärtel, Seehund vor dem Museum für Natur und Umwelt, Geschenk der Possehl-Stiftung 1990

Das Museum liegt in unmittelbarer Nachbarschaft des Lübecker Doms in einem von 1959 bis 1961 errichteten Neubau und ist mit dem Dom baulich durch einen Kreuzgang verbunden. Wiederaufgebaut wurde es ab 1951 von seinem Direktor[1] Gotthilft von Studnitz, dem Nachfolger von Ludwig Benick.

Skelett eines Pottwals im Kreuzgang des Doms

Das Museum baute ursprünglich auf den Sammlungen des Naturforschers Johann Julius Walbaum auf. Es zeigt heute insbesondere Exponate zur Natur und Umwelt Lübecks und Holsteins.

Im Innenhof zum Dom wird ein Skelett eines Pottwals gezeigt. Im Museum für Natur und Umwelt werden fossile Bartenwale aus dem unteren Neogen (Miozän), die aus einer Kiesgrube bei Groß Pampau stammen, präsentiert. Im Mai 2008 wurde die Naturerlebnisausstellung über die regionalen Gewässer Wakenitz, Trave und der Lübecker Bucht mit dem Titel „Im Reich des Wassermanns“ eröffnet.

Das Museum wird durch den Förderverein des Museums für Natur und Umwelt Lübeck e. V. unterstützt.

Einzelnachweise

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