Mäusberg (Ipsheim)
Gemeindeteil des Marktes Ipsheim
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Mäusberg (fränkisch: Maisbärch[2]) ist ein Gemeindeteil des Marktes Ipsheim im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim (Mittelfranken, Bayern).[3] Mäusberg liegt in der Gemarkung Mailheim.[4]
Mäusberg Markt Ipsheim | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 30′ N, 10° 31′ O |
| Höhe: | 375 m ü. NHN |
| Einwohner: | 0 (25. Mai 1987)[1] |
| Postleitzahl: | 91472 |
| Vorwahl: | 09846 |
Geographie
Die Einöde liegt am Fuße des Roten Berges (433 m ü. NHN), der sich im Süden erhebt. Im Osten grenzt der Obere Wald an. 1 km im Nordwesten liegt das Flurgebiet Am Holzweg. Ein Anliegerweg führt nach Ipsheim zur Kreisstraße NEA 35 (2,8 km nordwestlich).[5]
Geschichte
Der Ort wurde im Salbuch des Klosters Heilsbronn von 1432 als „Mewsprůn“ erstmals schriftlich erwähnt. 1726 wurde der Ort erstmals „Meußberg“ genannt. Das Bestimmungswort ist die Maus in der Pluralform. Spätestens im 18. Jahrhundert war Mäusberg eine Abdeckerei.[6]
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Mäusberg aus einem Anwesen. Das Hochgericht übte das brandenburg-bayreuthische Vogtamt Lenkersheim aus. Das Anwesen war die Abdeckerei für Ipsheim und hatte das Kastenamt Ipsheim als Grundherrn.[7][8]
Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Justizamt Külsheim und Kammeramt Ipsheim. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Mäusberg dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Ipsheim und der 1817 gebildeten Ruralgemeinde Ipsheim zugeordnet. Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurde es nach Mailheim umgemeindet.[9] Am 1. Mai 1978 wurde Mäusberg im Zuge der Gebietsreform in Bayern in den Markt Ipsheim eingegliedert.[10]
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Johannes der Täufer (Ipsheim) gepfarrt.[7] Die Katholiken sind nach St. Bonifaz (Bad Windsheim) gepfarrt.[20][22]
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Mäusberg. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 6: V–Z. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1804, DNB 790364328, OCLC 833753116, Sp. 837 (Digitalisat).
- Elisabeth Fuchshuber: Uffenheim (= Historisches Ortsnamenbuch von Bayern, Mittelfranken. Band 6). Michael Laßleben, Kallmünz 1982, ISBN 3-7696-9927-0, S. 134.
- Hanns Hubert Hofmann: Neustadt-Windsheim (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 2). Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1953, DNB 452071216, S. 112 (Digitalisat). Ebd. S. 214 (Digitalisat).
Weblinks
- Mäusberg in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 5. Februar 2023.
- Mäusberg in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 20. September 2019.
- Mäusberg im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 26. Mai 2025.