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Naphtholgrün B

chemische Verbindung From Wikipedia, the free encyclopedia

Naphtholgrün B (systematische Bezeichnung nach Colour Index C.I. Acid Green 1) ist ein äußerst lichtechter grüner Farbstoff aus der Klasse der Säurefarbstoffe und gehört zu den Nitrosoverbindungen. Das Barium-Salz des Farbstoffs ist im Colour Index unter der Bezeichnung C.I. Pigment Green 12 (C.I. 10020:1) gelistet.[5]

Schnelle Fakten Strukturformel, Allgemeines ...
Strukturformel
Strukturformel von Naphtholgrün B
Allgemeines
Name Naphtholgrün B
Andere Namen
  • 1-Nitroso-2-naphthol-6-sulfonsäure-Eisen-Natriumsalz
  • C.I. Acid Green 1
  • C.I. 10020
  • Echtgrün BBL
  • CI 10020 (INCI)[1]
Summenformel C30H15FeN3Na3O15S3
Kurzbeschreibung

dunkelgrünes Pulver[2]

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer 19381-50-1
EG-Nummer 243-010-2
ECHA-InfoCard 100.039.085
PubChem 6915910
Wikidata Q10859529
Eigenschaften
Molare Masse 878,46 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Dichte

620 kg·m−3 (Schüttdichte)[3]

Löslichkeit
  • löslich in Wasser: 1 mg·ml−1[2]
  • nahezu unlöslich in Ethanol[4]
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung[2]
keine GHS-Piktogramme

H- und P-Sätze H: keine H-Sätze
P: keine P-Sätze[2]
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).
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Darstellung

Das 1885 von Otto Hoffmann erfundene und von der Frankfurter Anilinfarbenfabrik Gans & Co. patentierte Naphtholgrün B erhält man durch Nitrosierung von 6-Hydroxynaphthalin-2-sulfonsäure und anschließender Umsetzung mit Eisen(III)-chlorid.[6][7]

Eigenschaften

Das Absorptionsmaximum liegt bei 714 nm (Wasser), der pH-Wert (10 g/l H2O, 20 °C) beträgt 9,3.[2]

Verwendung

Industriell wird Naphtholgrün B zum Färben von Wolle, Nylon, Papier, eloxiertem Aluminium und Seife verwendet.

Darüber hinaus fand es auch bei Mehrfachfärbungen von Tierzellen Verwendung.

Literatur

  • Richard W. Horobin, John A. Kiernan: Conn's Biological Stains: A Handbook of Dyes, Stains and Fluorochromes for Use in Biology and Medicine. 10. Auflage. BIOS Scientific Publ., Oxford 2002, ISBN 1-85996-099-5, S. 101–102.

Einzelnachweise

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