Niko Reith
deutscher Politiker (FDP), MdL
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Leben
Reith besuchte die Lucian-Reich-Schule in Hüfingen und das Fürstenberg-Gymnasium in Donaueschingen. Nach dem Abitur machte er von 1988 bis 1990 eine Ausbildung zum Versicherungskaufmann bei der DBV Winterthur in Villingen-Schwenningen. Dort arbeitete er bis 1995. Seit 1995 ist er als unabhängiger Versicherungsmakler in Donaueschingen tätig. Reith ist verheiratet und hat zwei Kinder.
Politik


Niko Reith wurde 2006 Mitglied der FDP. Im Jahr 2010 wurde er Vorsitzender des FDP-Stadtverbandes Donaueschingen. Seit 2014 ist er Mitglied des Gemeinderats von Donaueschingen, seit 2024 als Vorsitzender der FDP/FW-Fraktion. Von 2019 bis 2024 er zudem Mitglied des Kreistags des Schwarzwald-Baar-Kreises; dort war er Vorsitzender der FDP/FW-Fraktion. Seit 2024 ist er außerdem Fraktionssprecher der FDP in der Regionalversammlung Schwarzwald-Baar-Heuberg.[1]
Nach der Mandatsniederlegung von Leopold Grimm wurde Reith am 1. August 2014 dessen Nachrücker für den Landtag. Dort gehörte er dem Petitionsausschuss sowie dem Ausschuss für Europa und Internationales an. Er war Sprecher der FDP/DVP-Landtagsfraktion für Europapolitik, Bundeswehr, Mittelstand und Handwerk.
Bei der Landtagswahl 2016 erzielte er in seinem Wahlkreis Tuttlingen-Donaueschingen 8,3 % der Stimmen. Da zwei FDP-Kandidaten in anderen Wahlkreisen im Regierungsbezirk Freiburg höhere Ergebnisse erzielen konnten, gelang Reith der Wiedereinzug in den Landtag nicht.[2]
Bei der Landtagswahl 2021 gewann er mit 13,4 % ein Zweitmandat im Wahlkreis Tuttlingen-Donaueschingen.
Reith ist wirtschaftspolitischer und sozialpolitischer Sprecher der FDP/DVP-Fraktion im Landtag.
Bei der 17. Bundesversammlung am 13. Februar 2022 nahm Niko Reith als Delegierter der FDP/DVP-Fraktion an der Wahl des Bundespräsidenten teil.
Niko Reith vertrat die FDP/DVP-Fraktion als Obmann in der Enquete-Kommission „Krisenfeste Gesellschaft“, die Handlungsempfehlungen erarbeitet hat, die das Ziel haben, das baden-württembergische Gemeinwesen für die Zukunft resilienter und krisenfester aufzustellen.
Sonstiges
Seit 2025 ist Reith Präsident des Deutschen Harmonika-Verbands.[3]
Weblinks
- Kurzbiografie auf der Homepage des Landtages von Baden-Württemberg
- Persönliche Internet-Homepage von Niko Reith
