Nils Pollheide
deutscher Jazz- und Fusionmusiker (Gitarre, Komposition)
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Nils Pollheide (* 1978 in Schweinfurt) ist ein deutscher Jazz- und Fusionmusiker (Gitarre, Komposition).
Wirken
Pollheide studierte bis 2005 Gitarre am Conservatorium van Arnheim bei Frank Sichmann, Onno Kelk und Henk van Rossum. Zudem absolvierte er Workshops und Masterklassen bei Kurt Rosenwinkel, Steve Swallow, Carla Bley, Scott Henderson, Mike Stern und Michael Sagmeister.
2008 veröffentlichte Pollheide sein Debütalbum Count on Me, das sehr gute Kritiken erhielt. Als „kongenialer Partner“ gehörte er seit 2009 zum Quartett von Katharina Maschmeyer, für das er auch komponierte.[1] Mit dieser Band, die sich zum kollaborativen KaMaQuartett weiterentwickelte, legte er mehrere Alben vor.[2] Mit der Saxophonistin Katharina Maschmeyer, dem Hammondorganisten Dirk Schaad und Marcus Möller am Schlagzeug (mittlerweile ersetzt durch Hardy Fischötter) gründete er 2023 die Black Dog Groove Society.[3] Weiterhin spielte er bei Projekten wie King Karamel, Jazzquisiteund den Seven Beats.
Seit 2014 ist Pollheide zudem als Gitarrendozent für Popularmusik an der KlangArt Jazz & Pop Akademie in Osnabrück tätig.
Diskographische Hinweise
- Count on Me (Jazz4Ever Records 2008, mit Dirk Schaad, Etienne Nillesen)
- KaMaQuartet with Nippy Noya: A Love Supreme/Universal Tone (Neuklang 2016, mit Katharina Maschmeyer, Philipp Rüttgers, Jens Otto)[4]
- Black Dog Groove Society: Fetch the Stick (oscarson 2023)