Nina Reuter

deutsche Langstreckenläuferin From Wikipedia, the free encyclopedia

Nina Reuter (* 6. Februar 1999 als Nina Voelckel) ist eine deutsche Langstreckenläuferin, die sich insbesondere auf den Marathon und Halbmarathon spezialisiert hat.

Schnelle Fakten Karriere, Medaillenspiegel ...
Nina Reuter
Nation Deutschland Deutschland
Geburtstag 6. Februar 1999 (27 Jahre)
Beruf Polizistin
Karriere
Disziplin Langstreckenlauf
Bestleistung Halbmarathon: 1:11:09 h
Marathon: 2:29:30 h
Verein Frankfurt Athletics (seit 2026)
Laufteam Kassel (2021–2025)
SC Meißner Eschwege (2016–2020)
TSV Retterode (bis 2015)
Trainer Kuno Hottenrott
Status aktiv
Medaillenspiegel
Deutsche Meisterschaften 0 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Logo des DLV
 Deutsche Meisterschaften
Silber Bühlertal 2023 Berglauf
Bronze Frankfurt 2026 Halbmarathon
letzte Änderung: 8. Mai 2026
Schließen

Werdegang und sportliche Karriere

Reuter stammt aus Meißner-Vockerode.[1] In ihrer Kindheit begann sie mit dem Skilanglauf, später gehörte sie in dieser Sportart zum Hessenkader.[2] Ergänzend entdeckte sie zur Konditionsbildung im Sommer auch den Laufsport für sich und nahm ab 2009 regelmäßig an Volksläufen des Nordhessencups teil.[3][4]

2019 gewann Reuter den Halbmarathon im Rahmen des Kassel-Marathons in deutlicher Bestzeit von 1:20:46 h.[5] 2022 erreichte sie bei ihrem Marathon-Debüt in Köln nach 2:54:21 h das Ziel.[6] Ein Leistungssprung gelang ihr 2023 mit unter anderem einer über zweiminütigen Verbesserung der 10-km-Bestzeit auf 33:58 min. Im selben Jahr gewann sie ihre erste Medaille auf nationaler Ebene als Zweite hinter Laura Hottenrott bei den Deutschen Berglauf-Meisterschaften in Bühlertal.[7] Daraufhin wurde sie für die Berg- und Traillauf-Weltmeisterschaften 2023 in Innsbruck nominiert und belegte dort in der Disziplin Mountain Classic den 37. Platz.[8]

2024 gewann Reuter den Halbmarathon des Hannover-Marathons in 1:12:05 h. Aufgrund der nationalen Konkurrenz verpasste sie damit eine Nominierung für die Europameisterschaften in Rom.[9] Im Jahr darauf verbesserte sie sich beim Hannover-Marathon auf der vollen Distanz um fast zwölf Minuten auf 2:29:43 h und belegte damit bei den integrierten Deutschen Meisterschaften den 4. Platz.[10] Zudem gewann sie sowohl den Kassel-Marathon als auch den München-Marathon.[11][12]

Im März 2026 erreichte sie den dritten Platz bei den Deutschen Halbmarathon-Meisterschaften hinter Esther Pfeiffer und Antonia Schiel.[13] Einen Monat später belegte sie beim Düsseldorf-Marathon mit Bestzeit von 2:29:30 h als beste deutsche Teilnehmerin den fünften Platz in der Gesamtwertung.[14]

Reuter arbeitet seit 2017 bei der Polizei Hessen und wurde im Februar 2024 in die Sportfördergruppe der Polizei aufgenommen.[15] Sie startet seit 2026 für den Verein Frankfurt Athletics, zuvor vertrat sie das Laufteam Kassel.[16] In ihrer Kindheit und Jugend bestritt sie Wettkämpfe für den TSV Retterode und später den SC Meißner Eschwege.[4] Sie wird vom Sportwissenschaftler Kuno Hottenrott trainiert.[16]

Privates

Reuter startete bis 2025 unter ihrem Geburtsnamen Nina Voelckel. Im Oktober 2025 heiratete sie den ehemaligen Profi-Triathleten Fabian Reuter und nahm dessen Name an.[17]

Persönliche Bestleistungen

  • 10-km-Straßenlauf: 33:24 min, 26. Juli 2025 in Berlin
  • Halbmarathon: 1:11:09 h, 15. Februar 2026 in Barcelona
  • Marathon: 2:29:30 h, 26. April 2026 in Düsseldorf

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI