Nix ist fix
Film von Natalie Spinell (2025)
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Nix ist fix ist ein deutsch-österreichischer Fernsehfilm aus dem Jahr 2025. Regie führte bei der Filmkomödie Natalie Spinell nach einem Drehbuch von Dominique Lorenz.[1][2]
| Film | |
| Titel | Nix ist fix |
|---|---|
| Produktionsland | Deutschland, Österreich |
| Originalsprache | Deutsch |
| Erscheinungsjahr | 2025 |
| Länge | 88 Minuten |
| Produktionsunternehmen |
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| Stab | |
| Regie | Natalie Spinell |
| Drehbuch | Dominique Lorenz |
| Produktion | |
| Musik | Iva Zabkar |
| Kamera | Ahmed el Nagar |
| Schnitt | Amparo Mejías Auñón |
| Besetzung | |
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Handlung
Sieben Freunde wollen ein Wochenende in Julianes Chalet in den Bergen verbringen. Der Sessellift ist außer Betrieb, sodass ein mehrstündiger Fußmarsch notwendig ist. Den Proviant liefert Lisl, wegen eines Erdrutsches müssen sie diesen aber einen Teil der Strecke selbst tragen.
In der Hütte haben sich mit der hochschwangeren Alma, Vince und Tomek drei junge Fremde vor ein paar Monaten niedergelassen. Das polyamore Trio denkt nicht daran, die Hütte zu verlassen. Es entbrennt eine Diskussion um Eigentum, Besitz, Moral und wie mit den Eindringlingen zu verfahren ist. Die reiche Erbin Paula würde das Trio am liebsten mit Gewalt vertreiben. Juliane schlägt dem Trio eine andere leerstehende Hütte vor, Harry will die Polizei holen. Edwin, der bei seinem Verlag gekündigt hat, weil er nicht mehr für die wirtschaftlichen Machteliten tätig sein möchte, zeigt Verständnis für die drei. Für Paula ist Nachrichtenmeidung die Lösung zu den Problemen der Welt.
Küchenbauer Harry ist insolvent. Die Mitschuld daran gibt er Pascal und Paula, weil sie einen Auftrag für eine neue Küche an einen Designer vergeben hatten. Ines und ihr Mann Edwin hatten sich aufgrund ihrer mittlerweile unterschiedlichen politischen Ansichten getrennt, was für die Runde eine Überraschung ist. Paula gesteht, dass sie zwei Mal mit Julianes Ex-Mann Tobias noch vor deren Scheidung geschlafen hat. Die ehemalige Moderatorin Ines fühlt sich nach ihrem altersbedingten Rauswurf bei einem Fernsehsender nicht mehr gesehen und kann sich ihre Wohnung nicht mehr leisten.
Nach einer gemeinsamen Liebesnacht von Juliane und Vince äußert Ines gegenüber der Gruppe die Vermutung, dass Juliane unter dem Stockholm-Syndrom leidet. Juliane beschuldigt Ines daraufhin, neidisch zu sein, weil sie selbst keine Freude mehr in ihrem Leben hat.
Harry und Paula entscheiden, das Trio mit Waffengewalt zu vertreiben. Als Paula mit dem Jagdgewehr auf das Trio zielt, löst sich ein Schuss, der sowohl Ines als auch Vince streift. Alma versorgt die Wunde von Vince, die drei wollen auf die von Juliane vorgeschlagene Hütte umziehen. Wegen des einsetzenden Schneefalls macht sich Juliane Sorgen, ob sie die Hütte rechtzeitig finden. Sie bricht daher mit Edwin und Pascal auf, um das Trio zu suchen. Die Hütte ist allerdings leer. Juliane findet das Trio zusammengekauert unter einer Decke. Tomek hat sich verletzt und muss von Edwin und Pascal gestützt werden. Weil sie es nicht zur Hütte zurückschaffen, verbringen die sechs die Nacht in einem Zelt.
Am nächsten Morgen machen sich Ines, Paula, Harry und seine Frau Sanne auf die Suche nach den anderen. Kurz bevor sie alle gemeinsam bei Julianes Chalet zurück sind, setzen bei Alma die Wehen ein.
Produktion und Hintergrund
Die Dreharbeiten fanden vom 7. November bis zum 6. Dezember 2024 in Tirol in Österreich statt, gedreht wurde in Scheffau und Umgebung. Arbeitstitel war Fremde oder Freunde.[2][3]
Der Film wurde von der Münchner Roxy Film in Zusammenarbeit mit der Wiener WHee Film für das ZDF produziert, als Produzenten fungierten Annie Brunner, Andreas Richter und Ursula Woerner. Ausführende Produzenten waren Rupert Henning und Isabelle Welter.[1][2][4] Unterstützt wurde die Produktion von Filmstandort Austria (FISA) und Cine Tirol.[3]
Die Kamera führte Ahmed el Nagar, die Musik stammt von Iva Zabkar, die Montage verantwortete Amparo Mejías Auñón und das Casting Kathrin Küntzel-Sedler. Das Szenenbild gestaltete´Markus Dicklhuber, das Kostümbild Christine Ludwig, den Ton Kristofer Harris, Simon Proksch, Jakob Studnicka und Martin Sachsenhofer und die Maske Tünde Kiss-Benke. Als Intimitätskoordinatorin fungierte Carmen Sanders-Gratl.[1][2]
Titellied ist Fremde oder Freunde von Howard Carpendale.
Veröffentlichung
Premiere war am 1. Juli 2025 am Filmfest München 2025 in der Reihe Neues Deutsches Fernsehen.[1][3][4] Weitere Vorstellungen waren 2025 am Bergfilm-Festival Tegernsee,[5] bei den Biberacher Filmfestspielen und am Filmfestival Kitzbühel.[2][6]
Auf ZDF.de wurde der Film am 1. August 2026 veröffentlicht, die Erstausstrahlung im ZDF war am 10. August 2026.[7][8][9][10]
Rezeption
Kritiken
Rainer Tittelbach vergab auf tittelbach.tv fünf von sechs Sternen. Die clevere, top besetzte Gesellschaftstragikomödie sei ein Gedankenexperiment, das trotz einer gewissen Thesenhaftigkeit bis zum Ende spannend bleibe.[11]
tvspielfilm.de bezeichnete den Film als dialogreich, mit witzigen Figuren, vielen hübschen Naturbildern, einer gut aufgelegten Besetzung und einem flotten Drehbuch.[12]
Oliver Armknecht bewertete den Streifen auf film-rezensionen.de mit sechs von zehn Punkten. Die Komödie liefere einige Diskussionsgrundlagen zu Moral und Kapitalismus, wolle sich letzten Endes aber nicht wirklich damit auseinandersetzen. Das sei schade, aber zumindest streckenweise amüsant.[13]
Quote
Die Erstausstrahlung im ZDF am 10. August 2026 verfolgten 3,37 Millionen Zuschauer bei einem Marktanteil von 17,7 Prozent.[14]
Weblinks
- Nix ist fix bei IMDb
- Nix ist fix auf ZDF.de