Filmfest München 2025

42. Ausgabe From Wikipedia, the free encyclopedia

Das 42. Filmfest München fand vom 27. Juni bis zum 6. Juli 2025 in Münchner Kinos statt. Es wurden 164 Filme aus 54 Ländern gezeigt.[1]

Allgemein

Der Eröffnungsfilm war The Ballad of Wallis Island. Die Schauspielerin Gillian Anderson erhielt für ihr Lebenswerk den CineMerit Award.[2] Beim Festival war sie im Spielfilm Der Salzpfad zu sehen.[3][4]

Mit dem Museum Brandhorst fand eine Kooperation zur Ausstellung „Fünf Freunde: John Cage, Merce Cunningham, Jasper Johns, Robert Rauschenberg, Cy Twombly“ statt.[5][6] An zwei Terminen wurde eine Reihe von Kurzfilmen gezeigt.[7]

Wettbewerb Cinecopro

Der Wettbewerb wurde von der FFF Bayern finanziert und war mit 100.000 Euro dotiert. Nominiert waren internationale Produktionen mit deutscher Beteiligung, die durch eine dreiköpfige Jury beurteilt wurden.[8][9]

Wettbewerb Cinemasters

Der Preis des Wettbewerbs betrug 15.000 Euro und wurde von den Dorint Hotels & Resorts gestiftet. Eine dreiköpfige Jury beurteilte die Nominierten.[10][11]

Wettbewerb Cinevision

In diesem Wettbewerb wurden internationale Debütfilme gezeigt. Der Preis war mit 10.000 Euro dotiert und wurde von Adobe gestiftet.[12][13]

Wettbewerb Cinerebels

Im Wettbewerb waren laut Festival radikale Filme nominiert. Der Preis war mit 15.000 Euro dotiert und wurde von Audi gestiftet.[14][15]

Neues Deutsches Kino

Die Filme der Reihe stammten von Nachwuchsfilmemachern und wurden mit Förderpreisen in den Kategorien Schauspiel, Regie, Drehbuch und Produktion ausgezeichnet. Die Preise wurden von Bavaria Film, BR und DZ Bank gestiftet.[16][17]

Förderpreis Neues Deutsches Kino:

Neues Deutsches Fernsehen

In der Reihe wurden die Bernd Burgemeister Fernsehpreise für den besten Film und die beste Serie vergeben. Die Preise waren jeweils mit 25.000 Euro dotiert und wurden von der VFF gestiftet. Die Preisverleihung fand am 29. Juni 2025 im Gloria Filmpalast statt.[20][21]

Fernsehfilme
Fernsehserien

Bernd Burgemeister Fernsehpreis

Spotlight

In der Filmreihe Spotlight wurden nach Festivalangaben „Starkino, Genreperlen und das besondere Kinoerlebnis“ gezeigt.[23]

International Independents

In dieser Filmreihe wurden Produktieon von Independent-Studios gezeigt.[24]

  • Omaha, Regie: Cole Webley
  • Sulla terra leggeri, Regie: Sara Fgaier
  • Cuba & Alaska, Regie: Yegor Troyanovsky
  • Lázaro de noche, Regie: Nicolás Pereda
  • No Sleep Till, Regie: Alexandra Simpson
  • Tale of The Land, Regie: Loeloe Hendra
  • Por donde pasa el silencio, Regie: Sandra Romero
  • One of Those Days When Hemme Dies, Regie: Murat Fıratoğlu
  • Brother Verses Brother, Regie: Ari Gold
  • Videoheaven, Regie: Alex Ross Perry
  • Suçuarana, Regie: Clarissa Campolina, Sérgio Borges
  • Yasuko, Songs of Days Past, Regie: Kichitaro Negishi
  • Bluish, Regie: Lilith Kraxner, Milena Czernovsky
  • Village Music, Regie: Lina Wong
  • Taxi monamour, Regie: Ciro De Caro
  • Drunken Noodles, Regie: Lucio Castro
  • A Fight That Never Goes Out, Regie: Lauri-Matti Parppel
  • Lesson Learned, Regie: Bálint Szimler
  • The True Beauty of Being Bitten by A Tick, Regie: Pete Ohs
  • Quasi a casa, Regie: Caroline Pavone
  • Abel, Regie: Elzat Eskendir
  • For Rana, Regie: Iman Yazdi

Wettbewerb CineKindl

Im Wettbewerb wurden Filme ab 5 Jahren gezeigt und die Langfilme der Reihe waren für den Preis nominiert. Dieser war mit 3.000 Euro dotiert und wurde von der Produktionsfirma megaherz gestiftet. Zusätzlich wurden an zwei Terminen fünf Kurzfilme zusammengefasst.[25][26]

Einzelnachweise

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