Nominando Soares Martins
osttimoresischer Politiker und Unabhängigkeitsaktivist
From Wikipedia, the free encyclopedia
José Nominando Soares Martins (auch Numinando, * 31. Dezember 1962 in Hatulia, Ermera, Portugiesisch-Timor),[1] Kampfname Buras, ist ein Politiker aus Osttimor. Er ist Mitglied der Partido Democrático (PD).[2][3]

Werdegang
Martins ist einer der Überlebenden des Santa-Cruz-Massakers (1991).[1]
Bei den Wahlen zur verfassunggebenden Versammlung kandidierte Martins auf Listenplatz 12 der PD,[4] die Partei erhielt aber nur sieben Sitze.[5] Mehrere Kandidaten verzichteten auf ihren Sitz, auch Martins, so dass schließlich Samuel Mendonça (Listenplatz 22) in die Versammlung nachrückte,[6] die mit der Entlassung Osttimors in die Unabhängigkeit am 20. Mai 2002 zum Nationalparlament Osttimors wurde. Während der Legislaturperiode übergab Mendonça aber an Martins seinen Abgeordnetenplatz.[3]
Bei den Wahlen 2007[7] stand Martins auf Listenplatz 15 und Wahlen 2012 war er nur noch der vierte Ersatzkandidat.[8]
Dafür wurde Martins am 8. August 2012 für die V. Regierung zum Staatssekretär für Umwelt (Secretário de Estado do Meio Ambiente SEMA) vereidigt. Die Amtszeit endete am 16. Februar 2015.[2]
2023 wurde Martins zu einem von fünf vom Nationalparlament in den Staatsrat entsandten Bürgern gewählt.[9]
Auszeichnungen
2008 erhielt Martins den Ordem Lorico Asuwain.[1]