Norroy-le-Veneur

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Norroy-le-Veneur [nɔʁwa lə vənœʁ] ist eine französische Gemeinde mit 993 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im Département Moselle in der Region Grand Est (bis 2015 Lothringen). Sie gehört zum Arrondissement Metz und zum Kanton Rombas.

Schnelle Fakten
Norroy-le-Veneur
Norroy-le-Veneur (Frankreich)
Norroy-le-Veneur (Frankreich)
Staat Frankreich Frankreich
Region Grand Est
Département (Nr.) Moselle (57)
Arrondissement Metz
Kanton Rombas
Gemeindeverband Rives de Moselle
Koordinaten 49° 11′ N,  6′ O
Höhe 167–370 m
Fläche 8,45 km²
Einwohner 993 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte 118 Einw./km²
Postleitzahl 57140
INSEE-Code

Mairie (Rathaus) von Norroy-le-Veneur
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Geographie

Norroy-le-Veneur liegt zehn Kilometer nordwestlich von Metz auf einer Höhe zwischen 167 und 370 m über dem Meeresspiegel. Das Gemeindegebiet umfasst 8,45 km².

Geschichte

Grundschule

Der Ort wurde 960 als Nogaredum erwähnt und 1231 erstmals als Nouroit-le-Vinour.[1] Die Ortschaft gehörte einst zur Grafschaft Bar und dann zum Bistum Metz.[2]

Die Farben Azurblau und Gold im Gemeindewappen stehen für das Herzogtums Bar, zu dem Norroy gehörte.[3]

Um die Bewohner des Dorfs wehrtüchtig zu erhalten, gewährten ihnen die Herzöge Heinrich und Karl IV. das freie Jagdrecht, worauf der Beiname des Ortsnamens zurückzuführen ist. Im Krieg gegen Herzog René 1489 brannten die Metzer das Dorf nieder, und 1655 wurden die Befestigungen zerstört. Die Kirchenglocke wurde nach Metz gebracht.[2]

Durch den Frankfurter Frieden vom 10. Mai 1871 kam die Region an das deutsche Reichsland Elsaß-Lothringen, und das Dorf wurde dem Landkreis Metz im Bezirk Lothringen zugeordnet.[2]

Nach dem Ersten Weltkrieg musste die Region aufgrund der Bestimmungen des Versailler Vertrags 1919 an Frankreich abgetreten werden und wurde Teil des Département Moselle.

Im Zweiten Weltkrieg war die Region von der deutschen Wehrmacht besetzt.

1915–1918 und 1940–1944 trug der Ort den eingedeutschten Namen Norringen.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr19621968197519821990199920072019
Einwohner63259763574179590010151033

Sehenswürdigkeiten

Kirche Saint-Pierre
  • Kirche Saint-Pierre, gotischer Bau des 13. und 15. Jahrhunderts[1]

Literatur

  • Georg Lang: Der Regierungs-Bezirk Lothringen. Statistisch-topographisches Handbuch, Verwaltungs-Schematismus und Adressbuch, Metz 1874, S. 94 (books.google.de).

Belege

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