Oberbergern
Ortschaft in der Gemeinde Bergern im Dunkelsteinerwald in Niederösterreich
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Oberbergern ist eine Ortschaft und Katastralgemeinde in der Gemeinde Bergern im Dunkelsteinerwald in Niederösterreich.
| Oberbergern (Dorf) Ortschaft Katastralgemeinde Oberbergern | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Krems (KR), Niederösterreich | |
| Gerichtsbezirk | Krems an der Donau | |
| Pol. Gemeinde | Bergern im Dunkelsteinerwald | |
| Koordinaten | 48° 21′ 51″ N, 15° 31′ 57″ O | |
| Höhe | 359 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 325 (1. Jän. 2025) | |
| Fläche d. KG | 6,39 km² (31. Dez. 2023) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 04152 | |
| Katastralgemeindenummer | 12149 | |
| Zählsprengel/ -bezirk | Oberbergern (31303 002) | |
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||
Geographie
Das Dorf befindet sich südwestlich von Unterbergern im Tal des Halterbaches und liegt an der Landesstraße L109. Am 1. Jänner 2025 zählte die Ortschaft 325 Einwohner. Außerhalb des Ortes steht die Mainaumühle. Im Franziszeischen Kataster von 1821 ist Oberbergern als Haufendorf mit zahlreichen Gehöften verzeichnet.[1]
Geschichte
Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 41 Häusern genannt, das nach Unterbergern eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Mautern besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne.[2] Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Oberbergern ein Binder, ein Erholungsheim, zwei Gastwirte, ein Gemischtwarenhändler, ein Holzhändler, ein Landesproduktehändler, ein Müller, ein Schmied, ein Wagner, ein Wildbrethändler, ein Zementwarenerzeuger und einige Landwirte ansässig.[3]
Öffentliche Einrichtungen
In Oberbergern befindet sich ein Kindergarten[4] und eine Volksschule.[5]
Ortskapelle
Literatur
- Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 163.
Weblinks
- Oberbergern in der Datenbank Gedächtnis des Landes zur Geschichte des Landes Niederösterreich (Museum Niederösterreich)
