Obergangkofen

Ortsteil der Gemeinde Kumhausen im Landkreis Landshut in Niederbayern From Wikipedia, the free encyclopedia

Obergangkofen ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Kumhausen im niederbayerischen Landkreis Landshut. Bis zum 31. Dezember 1970 bildete es eine selbstständige Gemeinde.

Schnelle Fakten Gemeinde Kumhausen ...
Obergangkofen
Gemeinde Kumhausen
Koordinaten: 48° 29′ N, 12° 11′ O
Höhe: 511 m ü. NHN
Eingemeindung: 1. Januar 1971
Postleitzahl: 84036
Vorwahl: 08743
Die Pfarrkirche St. Ulrich
Die Pfarrkirche St. Ulrich
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Obergangkofen von der Weickmannshöhe in Landshut-Berg aus gesehen.

Lage

Das Pfarrdorf Obergangkofen liegt etwa drei Kilometer südöstlich von Kumhausen im Isar-Inn-Hügelland.

Geschichte

Gaunchofen beziehungsweise Gänkhofen wird in einer Urkunde aus dem Jahr 1422 erstmals als Hofmark bezeichnet. Der Ort lag im Jahr 1556 in der Herrschaft Geisenhausen. Die Inhaber der Hofmark Obergangkofen wechselten häufig, zuletzt waren es von Walser, seit 1792 Inhaber der Hofmark. Aus der Hofmark ging 1813/20 das Patrimonialgericht II. Klasse Obergangkofen hervor.[1] Die letzten Reste der Adelsherrschaft wurden in der Revolution 1848 abgelöst.

Die Ruralgemeinde Obergangkofen entstand 1818 aus dem gleichnamigen Steuerdistrikt. Sie gehörte zum Landgericht, Bezirksamt und schließlich zum Landkreis Landshut. Am 1. Januar 1971 wurde im Zuge der Gebietsreform in Bayern die Gemeinde Obergangkofen in die neue Gemeinde Kumhausen eingegliedert. 1987 hatte Obergangkofen 385 Einwohner. Im Jahr 2011 zählte der Gemeindeteil an die 570 Einwohner.[2]

Sehenswürdigkeiten

Bildung und Erziehung

  • Kinderhaus Obergangkofen
  • Therapeutische Kinderwohngruppe „Stahlederhaus“

Vereine

Literatur

  • Susanne Margarethe Herleth-Krentz: Das Landgericht Erding (= Historischer Atlas von Bayern: Teil Altbayern, Ausgabe 58). Kommission für Bayerische Landesgeschichte, 1997

Einzelnachweise

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