Oberndorf (Ornbau)
Ortsteil der Stadt Ornbau
From Wikipedia, the free encyclopedia
Oberndorf () ist ein Gemeindeteil der Stadt Ornbau im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).[2] Oberndorf liegt in der Gemarkung Gern.[3]
Oberndorf Stadt Ornbau | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 11′ N, 10° 38′ O |
| Höhe: | 418 m ü. NHN |
| Einwohner: | 61 (25. Mai 1987)[1] |
| Postleitzahl: | 91737 |
| Vorwahl: | 09826 |
Geographie
Das Dorf liegt an der Altmühl. Unmittelbar nördlich mündet der Obere Wasengraben als linker Zufluss in die Altmühl. Im Südwesten erstreckt sich das Flurgebiet Riedlein. Die Kreisstraße AN 55 führt nach Mörlach (1,3 km westlich) bzw. zur Staatsstraße 2411 bei Ornbau (1,2 km östlich).[4]
Geschichte
1383 kaufte das Kloster Heilsbronn dort Güter.[5]
Im 16-Punkte-Bericht des Oberamts Ansbach von 1684 wurden für Oberndorf 11 Mannschaften verzeichnet: 2 Anwesen unterstanden dem brandenburg-ansbachischen Hofkastenamt Ansbach, 3 Anwesen dem eichstättischen Kastenamt Ornbau-Arberg, 1 Anwesen der Pfarrei Ornbau und 5 Anwesen den Herren von Crailsheim zu Sommersdorf. Das Hochgericht übte das Hofkastenamt Ansbach aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft und den Hirtenstab hatte das Kastenamt Ornbau-Arberg.[6] An diesen Verhältnissen änderte sich bis zum Ende des Alten Reichs (1806) nichts.[7][8] Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Ansbach.
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Oberndorf dem Steuerdistrikt Ornbau und der Ruralgemeinde Obermühl zugewiesen. Die Gemeinde Obermühl wurde spätestens 1837 in die Ruralgemeinde Gern eingegliedert.[9] Am 1. Januar 1972 wurde diese im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Ornbau eingemeindet.[10]
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach St. Jakobus (Ornbau) gepfarrt.[13][22] Die Einwohner evangelisch-lutherischer Konfession sind nach St. Georg (Weidenbach) gepfarrt.[20]
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Oberndorf. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 4: Ni–R. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753101, Sp. 205–206 (Digitalisat).
- Georg Muck: Geschichte von Kloster Heilsbronn von der Urzeit bis zur Neuzeit. Band 2. Verl. für Kunstreprod. Schmidt, Neustadt an der Aisch 1993, ISBN 3-923006-90-X, S. 471 (Volltext [Wikisource] – Erstausgabe: Beck, Nördlingen 1879).
Weblinks
- Oberndorf in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 28. November 2021.
- Oberndorf in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 17. September 2019.
- Oberndorf im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 18. April 2025.