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Oedhof (Neukirchen-Balbini)

Ortsteil des Marktes Neukirchen-Balbini im Landkreis Schwandorf des Regierungsbezirks Oberpfalz im Freistaat Bayern From Wikipedia, the free encyclopedia

Oedhof ist ein Ortsteil des Marktes Neukirchen-Balbini im Landkreis Schwandorf des Regierungsbezirks Oberpfalz im Freistaat Bayern.[2][3]

Schnelle Fakten Markt Neukirchen-Balbini ...
Oedhof
Koordinaten: 49° 17′ N, 12° 26′ O
Höhe: 505 m
Einwohner: 10 (9. Mai 2011)[1]
Postleitzahl: 92445
Vorwahl: 09465
Oedhof (Bayern)
Oedhof (Bayern)
Lage von Oedhof in Bayern
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Geografie

Oedhof liegt westlich des Rabwiesgrabens 1 Kilometer südlich von Neukirchen-Balbini und 600 Meter südöstlich der Staatsstraße 2150. Südöstlich von Oedhof erhebt sich der 531 Meter hohe Gallenberg und westlich der 525 Meter hohe Goßenberg.[2][3]

Geschichte

Oedhof (auch: Oed, Oed bei Goppoltsried, Oedhöf, Ödhof) wurde im Herdstättenbuch von 1762 mit einem Anwesen erstmals erwähnt. 1808 hatte Oedhof 1 Anwesen, der Eigentümer hieß Schmied.[4]

1808 wurde die Verordnung über das allgemeine Steuerprovisorium erlassen. Mit ihr wurde das Steuerwesen in Bayern neu geordnet und es wurden Steuerdistrikte gebildet. Dabei kam Oedhof zum Steuerdistrikt Enzenried. Der Steuerdistrikt Enzenried bestand aus den Ortschaften Dehnhof mit 1 Anwesen, Enzenried mit 9 Anwesen, Goppoltsried mit 7 Anwesen, Grottenthal mit 1 Anwesen, Hansenried mit 13 Anwesen, Hippoltsried mit 3 Anwesen, Oed bei Goppoltsried (= Oedhof) mit 2 Anwesen, Rodlseign mit 1 Anwesen, Weihermühle mit 1 Anwesen, Wirnetsried mit 1 Anwesen, Ziegenmühle mit 2 Anwesen.[5][6]

1820 wurden im Landgericht Neunburg vorm Wald Ruralgemeinden gebildet. Dabei kam Oedhof zur Ruralgemeinde Boden. Zur Ruralgemeinde Boden gehörten die Dörfer Boden mit 10 Familien, Goppoltsried mit 6 Familien, die Weiler Etzmannsried mit 2 Familien, Hippoltsried mit 3 Familien, Oed (= Oedhof) mit 2 Familien und die Einöden Rodlseign mit 1 Familie, Stadlhof mit 1 Familie und Wirnetsried mit 1 Familie.[7][8]

Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde 1972 die Gemeinde Boden aufgelöst und nach Neukirchen-Balbini eingemeindet.[8][9][10]

Oedhof gehört zur Pfarrei Neukirchen-Balbini.[11] 1997 hatte Oedhof 17 Katholiken.[12]

Einwohnerentwicklung ab 1809

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
1809–1900
JahrEinwohnerGebäude
180915k. A.[11]
18202 Familienk. A.[7]
1838282[13]
1861194[14]
1871137[15]
1885132[16]
1900112[17]
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Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
1913–2011
JahrEinwohnerGebäude
1913183[18]
192592[19]
1950132[20]
196182[21]
19709k. A.[22]
1987193[23]
201110k. A.[1]
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Literatur

Einzelnachweise

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