Oedhof (Neukirchen-Balbini)
Ortsteil des Marktes Neukirchen-Balbini im Landkreis Schwandorf des Regierungsbezirks Oberpfalz im Freistaat Bayern
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Oedhof ist ein Ortsteil des Marktes Neukirchen-Balbini im Landkreis Schwandorf des Regierungsbezirks Oberpfalz im Freistaat Bayern.[2][3]
Oedhof Markt Neukirchen-Balbini | ||
|---|---|---|
| Koordinaten: | 49° 17′ N, 12° 26′ O | |
| Höhe: | 505 m | |
| Einwohner: | 10 (9. Mai 2011)[1] | |
| Postleitzahl: | 92445 | |
| Vorwahl: | 09465 | |
Lage von Oedhof in Bayern | ||
Geografie
Oedhof liegt westlich des Rabwiesgrabens 1 Kilometer südlich von Neukirchen-Balbini und 600 Meter südöstlich der Staatsstraße 2150. Südöstlich von Oedhof erhebt sich der 531 Meter hohe Gallenberg und westlich der 525 Meter hohe Goßenberg.[2][3]
Geschichte
Oedhof (auch: Oed, Oed bei Goppoltsried, Oedhöf, Ödhof) wurde im Herdstättenbuch von 1762 mit einem Anwesen erstmals erwähnt. 1808 hatte Oedhof 1 Anwesen, der Eigentümer hieß Schmied.[4]
1808 wurde die Verordnung über das allgemeine Steuerprovisorium erlassen. Mit ihr wurde das Steuerwesen in Bayern neu geordnet und es wurden Steuerdistrikte gebildet. Dabei kam Oedhof zum Steuerdistrikt Enzenried. Der Steuerdistrikt Enzenried bestand aus den Ortschaften Dehnhof mit 1 Anwesen, Enzenried mit 9 Anwesen, Goppoltsried mit 7 Anwesen, Grottenthal mit 1 Anwesen, Hansenried mit 13 Anwesen, Hippoltsried mit 3 Anwesen, Oed bei Goppoltsried (= Oedhof) mit 2 Anwesen, Rodlseign mit 1 Anwesen, Weihermühle mit 1 Anwesen, Wirnetsried mit 1 Anwesen, Ziegenmühle mit 2 Anwesen.[5][6]
1820 wurden im Landgericht Neunburg vorm Wald Ruralgemeinden gebildet. Dabei kam Oedhof zur Ruralgemeinde Boden. Zur Ruralgemeinde Boden gehörten die Dörfer Boden mit 10 Familien, Goppoltsried mit 6 Familien, die Weiler Etzmannsried mit 2 Familien, Hippoltsried mit 3 Familien, Oed (= Oedhof) mit 2 Familien und die Einöden Rodlseign mit 1 Familie, Stadlhof mit 1 Familie und Wirnetsried mit 1 Familie.[7][8]
Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde 1972 die Gemeinde Boden aufgelöst und nach Neukirchen-Balbini eingemeindet.[8][9][10]
Oedhof gehört zur Pfarrei Neukirchen-Balbini.[11] 1997 hatte Oedhof 17 Katholiken.[12]
Einwohnerentwicklung ab 1809
Literatur
- Wilhelm Nutzinger: Neunburg vorm Wald, Historischer Atlas von Bayern, Teil Altbayern, Heft 52, München 1982, ISBN 3-7696-9928-9
Weblinks
- Oedhof in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 12. März 2023.
- Luftbild Oedhof im Vordergrund, im Hintergrund Rodlseign
