Offside (Film)

Film von Jafar Panahi (2006) From Wikipedia, the free encyclopedia

Der iranische Film mit dem englischen Titel Offside von Dschafar Panahi spielt am Rande des entscheidenden Fußballländerspiels der iranischen Nationalmannschaft zur Qualifikation zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 gegen den Bahrain in der iranischen Hauptstadt Teheran. Die Handlung rankt sich um einige Frauen und Mädchen, die das Spiel live im Stadion verfolgen wollen. Deutscher Kinostart des Films war der 22. Juni 2006. Im Iran wurde der Film verboten.[1]

TitelOffside
ProduktionslandIran
OriginalsprachePersisch
Erscheinungsjahr2006
Schnelle Fakten Titel, Produktionsland ...
Film
Titel Offside
Produktionsland Iran
Originalsprache Persisch
Erscheinungsjahr 2006
Länge 88 Minuten
Altersfreigabe
Stab
Regie Dschafar Panahi
Drehbuch
  • Daschafar Panahi
  • Shadmehr Rastin
Produktion Dschafar Panahi
Musik Korosh Bozorgpour
Kamera Mahmood Kalari
Schnitt Dschafar Panahi
Besetzung
  • Simar Mobarak Shahi – Erstes Mädchen
  • Safar Samandar – Soldat aus Aserbaidschan
  • Shayesteh Irani – Rauchendes Mädchen
  • M. Kheyrabadi – Soldat aus Maschhad
  • Ida Sadeghi – Fußballspielerin
  • Golnaz Farmani – Frau mit Schador
  • Mahnaz Zabihi – Soldatin
  • Nazanin Sedighzadeh – Junges Mädchen
  • M. Kheymed Kabood – Soldat aus Teheran
  • Mohsen Tanabandeh – Kartenverkäufer
  • Reza Farhadi – Alter Mann
  • M.R. Gharadaghi – Junge mit Böllern
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Handlung

Im Iran ist es Frauen und Mädchen verboten, im Fußballstadion einem Fußballspiel beizuwohnen. Der Film spielt am Rande des entscheidenden Qualifikationsspiels der iranischen Fußballnationalmannschaft zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006. Einige Frauen und Mädchen verkleiden sich als Jungen, um verbotenerweise doch ins Stadion zu gelangen. Sie werden entdeckt und verhaftet. Soldaten, die ihren Armeedienst ableisten, bewachen die Frauen am Rande des Stadions.

Zwischen den beteiligten Frauen und Männern entwickeln sich Gespräche, in denen Aspekte der iranischen Gesellschaft beleuchtet werden. Insbesondere werden Themen wie der Armeedienst und die durch traditionelle Gesetze geregelte Rolle der iranischen Frau kritisch thematisiert.

Kritiken

„Ein sich geschickt und atmosphärisch dicht an der Nahtstelle von dokumentarischen Impressionen und inszenierten Episoden bewegender, ebenso brisanter wie engagierter „Fußballfilm“ mit der subversiven Botschaft, dass sich Lebensfreude und -lust des iranischen Volkes auf Dauer nicht von politischen und religiösen Restriktionen zügeln lassen.“

Auszeichnungen

Einzelnachweise

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