Wikiwand AI

Okkupation (1990)

Zeichentrickkurzfilm von Sieglinde Hamacher von 1990 From Wikipedia, the free encyclopedia

Okkupation ist ein Zeichentrickkurzfilm von Sieglinde Hamacher von 1990.

TitelOkkupation
ProduktionslandDDR
Erscheinungsjahr1990
Länge8 Minuten
Schnelle Fakten Titel, Produktionsland ...
Film
Titel Okkupation
Produktionsland DDR
Erscheinungsjahr 1990
Länge 8 Minuten
Produktions­unternehmen DEFA-Studio für Trickfilme
Stab
Regie Sieglinde Hamacher
Drehbuch Sieglinde Hamacher, Hedda Gehm (Dramaturgie)
Produktion Ingrid Tzschoppe
Kamera Helmut Krahnert
Schnitt Anita Uebe
Schließen

Inhalt

Ein dicker großer Mann setzt sich neben einen kleineren auf eine Bahnhofsbank. Er nimmt sich dessen Zeitung und liest sie, isst im Zug dessen Proviant, setzt sich in das Taxi neben ihn und kommt ungebeten in dessen Wohnung. Als der Bedrängte die Polizei zu Hilfe holt, wird er selber mitgenommen. Nachdem er wieder in seine Wohnung zurückkehrt, ist er dem Eindringling völlig ausgeliefert und wird von diesem schließlich vor die Tür gesetzt, wodurch er obdachlos wird...[1]

Hintergründe

Sieglinde Hamacher hatte im DEFA-Studio für Trickfilme seit etwa 1965 zahlreiche Animationsfilme gestaltet, darunter auch einige kritische in den 1980er Jahren. Okkupation entstand von März bis Oktober 1990 zusammen mit den Zeichnern Olaf Ulbricht und Barbara Atanassow und der Szenenbildnerin Ingrid Gubisch.[2] Es stellte ihre Sicht auf einige Aspekte der Vereinigung beider deutscher Staaten in etwas zugespitzter Form dar. Die Studiozulassung erfolgte am 10. Dezember 1990, kurz nach der Deutschen Einheit. Es wurde Sieglinde Hamachers letzter Film, da das DEFA-Studio für Trickfilme in dieser Zeit aufgelöst wurde.

Der Film wurde 2015 wieder im Berliner Kino Arsenal mit weiteren DEFA-Animationsfilmen gezeigt.[3] 2020 wurde er digitalisiert und danach 2021 beim Filmfest Dresden[4], 2024 beim Trickfilm-Festival in Stuttgart und 2025 im Berliner Kino Krokodil aufgeführt.[5] Er ist in einem ausleihbaren Filmprogramm des Deutschen Instituts für Animationsfilme enthalten[6] und auf der Streamingplattform LaCinetek seit 2025 ansehbar.[7]

Literatur

  • Ralf Schenk: Die Trick-Fabrik. DEFA-Animationsfilme 1955–1990. Bertz + Fischer, Berlin 2003. S. 156

Einzelnachweise

Related Articles

Timelines

Top Qs

Fact Checks