Oldenburg (Oldb) Hauptbahnhof
Bahnhof in Niedersachsen
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Oldenburg (Oldb) Hauptbahnhof (kurz Oldenburg (Oldb) Hbf) ist der Hauptbahnhof der niedersächsischen Großstadt Oldenburg (Oldb).
| Oldenburg (Oldb) Hbf | |
|---|---|
Empfangsgebäude des Oldenburger Hauptbahnhofes | |
| Daten | |
| Betriebsstellenart | Bahnhof |
| Lage im Netz | Kreuzungsbahnhof |
| Bauform | Durchgangsbahnhof |
| Bahnsteiggleise | 7 |
| Abkürzung | HOLD |
| IBNR | 8000291 |
| Preisklasse | 2 |
| Eröffnung | 1915 |
| Profil auf bahnhof.de | Oldenburg(Oldb)Hbf |
| Architektonische Daten | |
| Baustil | Jugendstil |
| Architekt | Friedrich Mettegang |
| Lage | |
| Stadt/Gemeinde | Oldenburg |
| Land | Niedersachsen |
| Staat | Deutschland |
| Koordinaten | 53° 8′ 37″ N, 8° 13′ 21″ O |
| Eisenbahnstrecken | |
| |
| Bahnhöfe in Niedersachsen | |
Es handelt sich um einen Durchgangsbahnhof, der über sieben Bahnsteiggleise verfügt. Das große Empfangsgebäude wurde im Stil der Reformarchitektur errichtet. Oldenburg (Oldb) Hbf wird von DB InfraGO als Bahnhof der Kategorie 2 eingestuft. Er ist der einzige Bahnhof in Niedersachsen mit einer Bahnhofshalle. Täglich verkehren in Oldenburg (Oldb) Hbf ca. 20.000 bis 25.000 Reisende und rund 350 Züge des Nah- und Fernverkehrs. Zusätzlich passieren 5000 Reisende den Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) Oldenburg, der sich an der Nordseite des Bahnhofes befindet.
Oldenburg (Oldb) Hbf ist eine von zwei Zugangsstellen für Personenverkehr im Stadtgebiet. Nach der sukzessiven Stilllegung anderer Haltepunkte und Bahnhöfe, zuletzt 1979 in den Stadtteilen Ofenerdiek[1] und Osternburg, bis zur Eröffnung eines neuen Haltepunktes 2015 in Wechloy war er die einzige.[2]
Geschichte




Bau der ersten Strecken
In der Hauptstadt des Großherzogtums Oldenburg begann der Eisenbahnverkehr mit der Strecke von Oldenburg über Delmenhorst nach Bremen der Oldenburgischen Staatsbahn am 15. Juli 1867.
Ebenfalls im Jahre 1867 wurde am 3. September die durch die Preußischen Staatseisenbahnen finanzierte Verbindung von Oldenburg nach Heppens, dem späteren Wilhelmshaven, gebaut. Der Verkehr wurde von der Oldenburgischen Staatsbahn betrieben, welche 1913 Preußen die Strecke abkaufte, was zu enormen Belastungen des Staatshaushalts führte. In den Jahren zwischen 1898 und 1908 wurde dieser Abschnitt zweigleisig ausgebaut.
Zwei Jahre später, am 15. Juni 1869, folgte die Bahnstrecke Oldenburg–Leer.
Wiederum von der Oldenburgischen Staatsbahn wurde am 15. Oktober 1875 die Bahnstrecke Oldenburg–Osnabrück eröffnet. Von ihr zweigte in Ahlhorn 1885 die Bahnstrecke Ahlhorn–Vechta ab. Die Bahnstrecke Oldenburg–Brake Oldenburg über Ohmstede und Etzhorn nach Brake wurde 1896 in Betrieb genommen. Diese Nebenbahn war wegen des moorigen Untergrundes als Gummibahn bekannt.
Planung und Bau der Oldenburger Bahnhöfe
Der erste Oldenburger Bahnhof wurde am heutigen Cäcilienplatz geplant. 1868 stellte sich jedoch heraus, dass der geplante Bau für die gewachsenen Ansprüche zu klein sein würde. Daher wurde das Projekt nie realisiert. Stattdessen diente ein umgebauter Güterschuppen den Bewohnern der Residenzstadt für zwölf Jahre als Bahnhof.
Am 21. Mai 1879 wurde schließlich mit dem Centralbahnhof der erste „richtige“ Personenbahnhof Oldenburgs eingeweiht. Er befand sich auf dem Lehmplacken in der Nähe des Pferdemarktes, welcher auch der Standort des heutigen Bahnhofs ist. Entworfen wurde der neogotische Bau durch den bekannten Architekten Conrad Wilhelm Hase. Er galt als einer der größten romantischen Bahnhofsbauten in Deutschland. In unmittelbarer Nähe befanden sich an die Anlagen des Hafens Oldenburg angeschlossene Schuppen zur Lagerung von Torf, mit der einige Lokomotiven betrieben wurden.[3]
Nachdem der Neubau des Bahnhofs in seiner heutigen Form beschlossen war, richtete man zunächst wieder einen provisorischen Bahnhof ein, der eher den Charakter eines Provinzbahnhofs hatte.
Der heutige Oldenburger Hauptbahnhof wurde nach vierjähriger Bauzeit am 3. August 1915 ohne große Feierlichkeiten eingeweiht, nachdem er bereits am 1. August der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden war. Großherzog Friedrich August besuchte den Bahnhof zusammen mit seinen Töchtern erst am 4. August. Das repräsentative Empfangsgebäude wurde nach Entwurf des Architekten und preußischen Eisenbahn-Baubeamten Friedrich Mettegang errichtet, es lässt sich in die zeitgenössische Reformarchitektur einordnen, zeigt aber in den Einzelheiten auch Einflüsse der Heimatschutzarchitektur und des Jugendstils. Für die großherzogliche Familie und fürstliche Staatsgäste war ein separates Gebäude, die sogenannte Fürstenhalle, als Aufenthaltsraum vorgesehen. Im Zuge des Neubaus wurden die Gleise um rund 3,25 m angehoben. Das Empfangsgebäude wurde an den Rand der Gleisanlagen gelegt, da geplant war, den Bahnhof zu einem Durchgangsbahnhof umzubauen. Bis zu diesem Zeitpunkt mussten Reisende, die über Oldenburg hinaus wollten, dort auch umsteigen. Das Hauptportal wurde in die Mittelachse des Hauptplatzes gelegt. Auf der rechten Seite des Gebäudes wurden die Fahrkartenschalter und die Gepäckabfertigung angeordnet, auf der linken Seite befanden sich die Wartesäle für die I. bis IV. Klasse. Neben dem Personentunnel für die Fahrgäste gab es noch einen separaten Post- und Gepäcktunnel mit Aufzügen zu den Bahnsteigen. Der Tarif für die Bahnsteigkarten betrug zu diesem Zeitpunkt 30 Pfennig pro Person.
Nach dem Zweiten Weltkrieg
Am 21. April 1945 wurde der Hauptbahnhof bei einem Luftangriff auf Oldenburg schwer beschädigt.[4]
Im Laufe der 1960er Jahre entschloss man sich die reichen Ausmalungen aus der Bauzeit des Bahnhofs zu übermalen und den aufwändig gestalteten Kandelaber abzunehmen. Jener wurde, auch unter Protest, nicht eingelagert, sondern während der Renovierungsarbeiten zerstört.[5]
1961 wurde der Personenverkehr auf der Gummibahn nach Brake eingestellt. Im Laufe der folgenden Jahre ging auch der Güterverkehr in Richtung Brake weiter zurück und das Gleis wurde teilweise zurückgebaut. 1998 wurde das letzte Teilstück zwischen dem Hauptbahnhof und Oldenburg-Ohmstede stillgelegt, so dass die Strecke heute langsam zuwächst und unbefahrbar ist.
Modernisierung und Regionalisierung


Im Laufe des Jahres 1992 elektrifizierte die Deutsche Bundesbahn die Strecke Oldenburg–Leer.
Durch das Regionalisierungsgesetz als ein Pfeiler der Bahnreform 1994 wurde der schienengebundene Personennahverkehr Sache der Bundesländer. Die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen ist seit 1996 gemäß dem Bestellerprinzip für die Planung und Beauftragung der Verkehrsleistungen zuständig.
Mit finanzieller Beteiligung des Landes Niedersachsen modernisierte die Deutsche Bahn die Bahnstrecke Oldenburg–Wilhelmshaven und die Bahnstrecke Oldenburg–Osnabrück.[6.1] Bis 2000 verkehrte DB Regio auf diesen Strecken mit Dieseltriebwagen der Baureihe 624. Am 5. November 2000 übernahm die NordWestBahn den Verkehr auf den als „Teilnetz Weser-Ems“ betitelten Strecken. Dieseltriebwagen vom Typ LINT 41, die mit Landesmitteln gefördert wurden, prägten fortan das Bahnhofsbild in Oldenburg.[6.2]
Nachdem die Deutsche Bahn die bis 1995[7] vom Bahnbetriebswerk Oldenburg Hbf genutzten Flächen auf der Nordseite des Personenbahnhofs freigegeben hatte, wurde 1996 bis 2000 das mit 37 Millionen DM von der Landesnahverkehrsgesellschaft geförderte städtebauliche Projekt Oldenburger Stern umgesetzt.[6.3] Dabei erfolgte eine nordwärtigen Öffnung des Hauptbahnhofs. Der Personentunnel im Bahnhof wurde um 23 Meter zu einem neuen Eingangsbereich auf der Nordseite verlängert. Ein neu angelegter Zentraler Omnibusbahnhof ZOB dient seit dem Jahr 2000 dem innerstädtischen und regionalen Busverkehr. Um durchgängige Verkehrsbeziehungen zwischen Nord- und Südseite herzustellen, wurde im Zuge der Straßburger Straße ein Tunnel für Straßen-, Rad- und Fußverkehr gebaut, der mit beidseitigen Rampen rund 200 Meter lang ist und zehn Gleise überführt.[8]


Arbeiten und Verkehr ab den 2000er Jahren
2005 wurden das Empfangsgebäude sowie die Bahnsteiganlagen saniert. Unter anderem wurden alle Bahnsteige mit Aufzügen, elektronischen Fahrtanzeigern sowie einer tastbaren Pflasterung ausgestattet.
Ab Dezember 2002 setzte die DB Regio Doppelstockwagen für den Regional-Express zwischen Norddeich Mole und Hannover Hauptbahnhof ein. Nach der im Dezember 2010 vorgenommenen Eröffnung der Regio-S-Bahn Bremen/Niedersachsen mit der NordWestBahn als Betreiber verkehrten zwischen Bremen und Oldenburg Elektrotriebwagen vom Typ Coradia Continental in drei- und fünfteiliger Ausführung. Die S-Bahnen fahren, anders als die vorherigen Nahverkehrszüge, seit 2010 über Oldenburg hinaus bis nach Bad Zwischenahn und seit 2022 bis nach Wilhelmshaven.
Ende 2013 wurden die IC-Züge zwischen Bremen und Norddeich Mole für die zuschlagfreie Nutzung mit allen Fahrausweisen des Nahverkehrs freigegeben und der Takt auf einen Zwei-Stunden-Takt bis Emden erhöht. Zusammen mit den RE ergibt sich ein angenäherter Stundentakt.[9]
Am 14. Juni 2015 wurde ein Haltepunkt für die Regio-S-Bahn in der Nähe der Carl-von-Ossietzky-Universität im Stadtteil Wechloy eröffnet.[10]
Die Deutsche Bahn baute die zuvor abschnittweise eingleisige Strecke Oldenburg–Wilhelmshaven für den Verkehr zum 2012 eröffneten Jade-Weser-Port bis 2014 durchgehend zweigleisig aus, elektrifizierte sie bis 2022 und beseitigte bestimmte schienengleiche Bahnübergänge. Die Fertigstellung verzögerte sich mehrfach.[11]
In den 2020er Jahren finden Erneuerungsarbeiten an Bauten und Umfeld des Bahnhofs statt.[12]
Betrieb


Gleisaufteilung
Der Bahnhof verfügt über einen Hausbahnsteig an Gleis 1 sowie über drei Mittelbahnsteige an den Gleisen 3/4, 5/6, und 7/8. Die Gleise 2, 9 und 10 haben keine Bahnsteige.
Fernverkehr
Der Schienenpersonenfernverkehr in Oldenburg wird vor allem vom Intercity nach Leipzig durchgeführt. Des Weiteren beginnen bzw. enden in Oldenburg einzelne Intercity-Express-Züge jeweils in Tagesrandlage. (Stand: Jahresfahrplan 2026)
| Linie | Linienverlauf | Takt |
|---|---|---|
| ICE 16 | Oldenburg – Bremen – Hannover – Berlin Südkreuz | einzelnes Zugpaar |
| ICE 26 | Oldenburg – Bremen – Hannover – Frankfurt (Main) – Karlsruhe | einzelnes Zugpaar |
| IC 56 | Norddeich Mole – Emden – Oldenburg – Bremen – Hannover – Magdeburg – Halle – Leipzig | Zweistundentakt |
| Emden – Oldenburg – Bremen – Hannover – Magdeburg – Potsdam – Berlin (– Cottbus) | einzelne Züge | |
Alle Intercitys sind westlich von Bremen zu Nahverkehrstarifen, darunter auch dem Deutschlandticket, nutzbar.
Nahverkehr
Im Schienenpersonennahverkehr bedienen mehrere Regional-Express-Linien und Linien der Regio-S-Bahn Bremen/Niedersachsen den Bahnhof. (Stand: Jahresfahrplan 2026)
Stellwerk
Das Stellwerk „Opf“ ist ein Drucktastenstellwerk der Firma Standard Elektrik Lorenz in der Bauform Sp Dr L30 aus dem Jahre 1966.[13] Von dort aus gesteuert werden der Bahnhof Oldenburg Hbf, die Hemmelsberger Kurve mit den Abzweigstellen Hemmelsberg (seit 1966) und Tweelbäke (seit der endgültigen Stilllegung des Rangierbahnhofes Krusenbusch, dessen Gelände seit 1998 das Naturschutzgebiet Bahndammgelände Krusenbusch ist), sowie die Überleitstelle Oldenburg-Osternburg (seit dem Rückbau von einem Bahnhof zu einer Überleitstelle).
Ursprünglich waren noch drei Nahbedienstellen eingerichtet, von denen aus das Bahnbetriebswerk (BW),[14] der Ablaufberg (R2)[15] und der Ortsgüterbahnhof (R1)[16] direkt gesteuert werden konnten. Zum heutigen Zeitpunkt (2015) ist die Bedienstelle BW abgerissen und nicht mehr vorhanden, und die Bedienstellen R1 und R2 sind stillgelegt und durch Rückbauten und Vandalismus unbrauchbar geworden.
Empfangsgebäude
Das Empfangsgebäude ist mit vergleichsweise wenigen Geschäften und einem Reisezentrum ausgestattet. Der Haupteingang im Süden zu den niedrigen Gleisnummern hin ist repräsentativ gestaltet. Hier befinden sich die Fahrradparkplätze. Hingegen ist der schlichte nördliche Hintereingang der deutlich geschäftigere, weil sich hier der zentrale Busbahnhof und ein Parkhaus befinden sowie der Fußweg zum 800 Meter entfernten Park-and-Ride-Parkplatz an der Messestraße beginnt. Zwischen den beiden Eingängen werden die Bahnsteige im Personentunnel unterquert, die sämtlich mit Aufzügen versehen sind.
Seit Ende 2023 wird die Empfangshalle im Zuge der umfassenden Sanierungen wieder mit der historischen Malerei dekoriert. Ebenso werden die Wartesäle der III. und IV. Klasse in den Ursprungszustand versetzt. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis 2027 an.[17]
Gleishalle und deren Sanierung
Als einziger Bahnhof Niedersachsens besitzt der Hauptbahnhof Oldenburg eine Gleishalle. Die stählerne Konstruktion wurde 1915 errichtet und war ursprünglich mit Glas ausgefacht. Sie steht wie auch die meisten anderen Bauwerke des Bahnhofs unter Denkmalschutz.
In den 2000er Jahren wurde festgestellt, dass die tragenden Dachstützen in den Boden einsinken. Zur Gewichtsentlastung ließ die Bahn 2013 die Glasausfachung entnehmen. 2017 errichtete sie ohne vorherige Unterrichtung der Stadt auf den Bahnsteigen ein provisorisches Holzdach innerhalb der Gleishalle, das vor Regen und herunter fallenden Dachteilen schützen und bis zum Abschluss einer Sanierung im Jahre 2028 erhalten bleiben soll. Hierzu wird die Gleishalle vorübergehend abgebaut, in Innenräumen restauriert und nach Ertüchtigung von Gleisbett, Bahnsteigen sowie deren Gründung neu aufgebaut. Die neue Gründung soll auch dem stark zunehmenden schweren Güterverkehr zum JadeWeserPort in Wilhelmshaven standhalten. Dieser muss durch den Bahnhof geführt werden, nachdem die Bahn den Bau einer Güterumfahrungsstrecke für Oldenburg abgelehnt hatte.[18][19] Während der Sanierung ist jeweils einer der Bahnsteige mit zwei Gleisen gesperrt. Die Kosten für die Bahnhofssanierung werden auf 60 Millionen Euro geschätzt.[20]
Ursprünglich wollte die Bahn die Gleishalle komplett abreißen und durch Schmetterlingsdächer ersetzen. Dagegen sträubte sich die Stadt Oldenburg, die den historischen Bau erhalten möchte. Bahnchef Rüdiger Grube brachte 2016 eine Replik in die Diskussion. So ließ die Bahn die drei Varianten Schmetterlingsdach, Replik und Sanierung ergebnisoffen prüfen. Die Entscheidung fiel zugunsten einer Sanierung der historischen Hallen. Nachdem diese angegangen wurde, kamen jedoch verdeckte Schäden in größerem Umfang zutage. Der ursprünglich für Ende 2027 geplante Abschluss der Arbeiten soll nun Ende 2029 erfolgen.[21]
- Glaslos im März 2013
- Holzdach im Juni 2018
- Stand im April 2025
- Arbeiten im Februar 2026
Zentraler Omnibusbahnhof Oldenburg

Der ZOB Oldenburg ist die Hauptumsteigestelle im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) und hat sieben Bussteige für den Linienverkehr.[22] Auf der großen Verkehrsinsel der Stadtverkehrlinien befindet sich ein vom kommunalen Verkehrsunternehmen Verkehr und Wasser (VWG) betriebenes Kundencenter.[23][24] Den ZOB Oldenburg passieren täglich über 5000 Menschen.
Der ZOB Oldenburg wird von mehreren Busunternehmen angefahren, die im Auftrag der zuständigen ÖPNV-Aufgabenträger mit der Erbringung von Verkehren in Linienbündeln betraut sind.
Stadtbuslinien
Alle Stadtbuslinien der Verkehr und Wasser fahren den ZOB Oldenburg an.
Regionallinien
Der ZOB Oldenburg wird mit Stand 2024 von neun Regionalbuslinien angefahren, die zu den Hauptzeiten mindestens stündlich verkehren, und der Linie 460, die zweistündlich verkehrt.[25.1]
| Linie | Linienführung | Verkehrsunternehmen |
|---|---|---|
| 270 | „Hunte Sprinter“: Wildeshausen – Dötlingen – Neerstedt – Kirchhatten – Oldenburg | VOL (Wilmering) (bis 2027, Linienbündel Oldenburg West)[25.2] |
| 280 | Wardenburg – Achternmeer – Oldenburg | VOL (Wilmering) (bis 2027, Linienbündel Oldenburg West)[25.2] |
| 330 | Conneforde – Wiefelstede – Borbeck – Neuenkruge – Metjendorf – Oldenburg – Drielake | AM Bus (Imken/Wilmering) (2024–2034, Linienbündel Ammerland Ost)[26] |
| 340 | Jaderberg – /Wiefelstede – Liethe – Rastede – Wahnbek – Oldenburg | AM Bus (Imken/Wilmering) (2024–2034, Linienbündel Ammerland Ost)[26] |
| 350 | Westerstede – Rostrup, Park der Gärten – Bad Zwischenahn – Oldenburg | Gerdes Reisen (seit 2025, Linienbündel Ammerland West)[25.3] |
| Rostrup, Park der Gärten – Bad Zwischenahn – Oldenburg | Verkehr und Wasser | |
| 380 | Barßel – Harkebrügge – Westerscheps – Edewecht – Jeddeloh I – Friedrichsfehn – Oldenburg | AMobil (Hilgen/Wilmering) (seit 2026, Linienbündel Ammerland Süd)[27][25.4] |
| 440 | „Weser Sprinter“: Bremerhaven – Wesertunnel – Rodenkirchen – / Blexen – Nordenham – Rodenkirchen – Brake – Oldenburg | Gebken&Gerdes (2018–2028, Linienbündel Wesermarsch Süd)[28][25.5] |
| 460 | Oberhammelwarden – Elsfleth – Oldenburg (zweistündlich) | Gebken&Gerdes (2018–2028, Linienbündel Wesermarsch Süd)[28][25.5] |
| 910 | „Hanse Sprinter“: Friesoythe – Edewechterdamm – Husbäke – Oldenburg | SBV Janßen (seit 2019,[29] Landkreis Cloppenburg)[25.6] |
Schnellbuslinien
| Linie | Linienführung | Verkehrsunternehmen |
|---|---|---|
| S35 | Westerstede – Bundesautobahn 28 – Oldenburg | Gerdes Reisen (seit 2025, Linienbündel Ammerland West)[25.3] |
| S99 | saisonal: Vechta Stoppelmarkt – Oldenburg |
VWG Nachtbusse
| Linie | Linienführung |
|---|---|
| N36 | Lappan – Alexanderstraße – Fliegerhorst – Langenweg – Wilhelmshavener Heerstraße – Nadorst – Ohmstede – ZOB – Lappan |
| N37 | Lappan – Bürgerfelde – Bhf Ofenerdiek – Ofenerfeld – Rauhehorst – Lappan |
| N38 | Lappan – Universität – Bloherfelde – Petersfehn – Friedhof Eversten – Stadion Marschweg – Lappan |
| N39 | Lappan – Bremer Straße – Klingenbergplatz – Bümmerstede – Kreyenbrück – Klingenbergplatz – Klinikum Oldenburg – Bremer Straße – Lappan |
| N40 | Lappan – Bremer Straße – Bhf Osternburg – Bümmerstede – Krusenbusch – Sportpark Osternburg – Bhf. Osternburg – Bremer Straße – Lappan |
| N41 | Lappan – Bremer Straße – Mohrstraße – Wirtschaftspark Sandkrug – Bahnhof Sandkrug – Hotel Ripken – Borchersweg – Mohrstraße – Bremer Straße – Lappan |
VBN-Nachtschwärmer/Nachteule Ammerland
Die regionalen Nachtlinien verkehren entweder im Tarif des Verkehrsverbunds Bremen/Niedersachsen oder im Haustarif der NachtEulen Ammerland.[30]
| Linie | Linienführung | Verkehrsunternehmen |
|---|---|---|
| 270 | Nachtfahrten des „Hunte Sprinter“: Oldenburg – Kirchhatten – Neerstedt – Dötlingen – Wildeshausen | VOL (bis 2027, Linienbündel Oldenburg West)[25.2] |
| N25 | Oldenburg – Wardenburg – Großenkneten – Ahlhorn | VOL (bis 2027, Linienbündel Oldenburg West)[25.2] |
| N31 | NachtEule: Oldenburg – Rastede – Wiefelstede – Bad Zwischenahn – Tange | AM Bus (2024–2034, Linienbündel Ammerland Ost)[26] |
| N32 | NachtEule: Oldenburg – Bad Zwischenahn – Westerstede – Tange | Gerdes Reisen (seit 2025, Linienbündel Ammerland West)[25.3] |
| N34 | NachtEule: Oldenburg – Edewecht – Tange – Augustfehn | AMobil (seit 2026, Linienbündel Ammerland Süd)[27][25.4] |
Bildergalerie
Literatur
- Jürgen Hildebrand: Oldenburg (Oldb) Hbf. In: Oliver Strüber [vorm. Erich Preuß] (Hrsg.): Das große Archiv der deutschen Bahnhöfe (= 61. Ergänzungsausgabe). GeraMond Verlag, München 2006, ISSN 0949-2127 (1 Bl., 6 S.).
Weblinks
- Gleise in Serviceeinrichtungen (HOLD). DB InfraGO (PDF)
- Oldenburg (Oldb) Hauptbahnhof als 3D-Modell im 3D Warehouse von SketchUp



