Oliver-Sven Buder

deutscher Kugelstoßer From Wikipedia, the free encyclopedia

Oliver-Sven Buder (* 23. Juni 1966 in Steinheidel-Erlabrunn) ist ein ehemaliger deutscher Leichtathlet, der in den 1990er Jahren bis 2000 zu den weltbesten Kugelstoßern gehörte. Die Höhepunkte seiner Karriere waren die Weltmeisterschaften 1997 in Athen und 1999 in Sevilla, bei denen er jeweils die Silbermedaille gewann. Bis 1990 startete er für die DDR.

Schnelle Fakten Karriere, Medaillenspiegel ...
Oliver-Sven Buder
Nation Deutschland Deutschland
Geburtstag 23. Juni 1966 (60 Jahre)
Geburtsort Steinheidel-Erlabrunn, Deutschland Demokratische Republik 1949 DDR
Größe 200 cm
Gewicht 125 kg
Beruf Industriekaufmann
Karriere
Disziplin Kugelstoßen
Verein SC Karl-Marx-Stadt
TV Wattenscheid 01
MTV Ingolstadt
Trainer Günther Stolz, Miroslaw Jasinski
Joachim Lipske
Status zurückgetreten
Karriereende 2003
Medaillenspiegel
Weltmeisterschaften 0 × Goldmedaille 2 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Europameisterschaften 0 × Goldmedaille 2 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Halleneuropameisterschaften 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 2 × Bronzemedaille
Logo der World Athletics
 Weltmeisterschaften
Silber 1997 Athen 21,24 m
Silber 1999 Sevilla 21,42 m
Logo der EAA
 Europameisterschaften
Silber 1990 Split 21,01 m
Silber 1998 Budapest 20,98 m
Logo der EAA
 Halleneuropameisterschaften
Bronze 1990 Glasgow 20,20 m
Bronze 1996 Stockholm 19,91 m
Gold 1998 Valencia 21,47 m
letzte Änderung: 23. Januar 2025
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Oliver-Sven Buder wuchs in Niederlungwitz (Sachsen) auf. Er begann als Kind mit der Leichtathletik, wurde als Talent entdeckt und zur Kinder- und Jugendsportschule nach Karl-Marx-Stadt geschickt.

Er startete in der DDR-Zeit für den SC Karl-Marx-Stadt (1990 umbenannt in SC Chemnitz). Nach der deutschen Wiedervereinigung wechselte er zum TV Wattenscheid (Trainer: Günther Stolz, Miroslaw Jasinski), 2001 zum MTV Ingolstadt (Trainer: Joachim Lipske). In seiner aktiven Zeit war er 2,00 m groß und wog 125 kg.

Oliver-Sven Buder begann 1986 ein Bergbau-Ingenieurstudium. 1990 brach er es ab. Später begann er eine Bankkaufmann-Ausbildung und wechselte dann zum Industriekaufmann. Oliver-Sven Buder ist geschieden.[1] 2003 beendete er nach langer Verletzungspause seine aktive Leichtathletikkarriere.

Für den America’s Cup 2007 wechselte er die Sportart und startet als Grinder für die deutsche Kampagne United Internet Team Germany in der Segelcrew um Jesper Bank.

Erfolge

Literatur

  • Klaus Amrhein: Biographisches Handbuch zur Geschichte der Deutschen Leichtathletik 1898–2005. 2 Bände. Darmstadt 2005 (publiziert über die Deutsche Leichtathletik Promotion- und Projektgesellschaft)

Einzelnachweise

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