Oro-fazio-digitales Syndrom Typ 14
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Das Oro-fazio-digitales Syndrom Typ 14 oder (OFD X) ist eine sehr seltene angeborene Erkrankung mit einer Kombination von Gaumenspalte, Polysyndaktylie, Mikropenis und Mikrozephalie sowie geistiger Behinderung und gehört zu den Oro-fazio-digitalen Syndromen.[1]
| Klassifikation nach ICD-10 | |
|---|---|
| Q87.0 | Angeborene Fehlbildungssyndrome mit vorwiegender Beteiligung des Gesichtes |
| ICD-10 online (WHO-Version 2019) | |
| Klassifikation nach ICD-11 | |
|---|---|
| LD25.00 | Oro-fazio-digitales Syndrom |
| ICD-11: Englisch • Deutsch (Vorabversion) | |
Synonym: englisch DDX59-related orofaciodigital syndrome
Die Erstbeschreibung stammt aus dem Jahre 2014 durch die französische Humangenetikerin Christel Thauvin-Robinet und Mitarbeiter.[2]
Verbreitung
Ursache
Der Erkrankung liegen Mutationen im C2CD3-Gen auf Chromosom 11 Genort q13.4 zugrunde.[3]
Klinische Erscheinungen
Klinische Kriterien sind:[1]
- Zungenhamartome, gespaltene Zunge, Gaumenspalte, atypische Zungenbändchen
- präaxiale Polydaktylie der Füße und postaxiale Polydaktylie der Hände
- Mikrozephalie mit erheblicher geistiger Behinderung, Trigonozephalie
- ausgeprägte Intelligenzminderung
- Mikropenis
- Hypoplasie des Kleinhirnwurmes, Balkenmangel, Zysten im Subarachnoidalraum des rechten Okzipitallappens und der Fossa cranii posterior.
Differentialdiagnose
Abzugrenzen sind andere Formen des Oro-fazio-digitalen Syndromes.
Literatur
- B. Franco, Ch. Thauvin-Robinet: Update on oral-facial-digital syndromes (OFDS). In: Cilia. Bd. 5, S. 12, 2016, doi:10.1186/s13630-016-0034-4