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Oskar-Schauer-Sattelhaus

Schutzhütte in der Steiermark From Wikipedia, the free encyclopedia

Das Oskar-Schauer-Sattelhaus ist eine Schutzhütte der Ortsgruppe Voitsberg der Naturfreunde Österreichs (NFÖ). Sie steht auf 1409 m ü. A. im Gebiet der Gleinalpe, im Bezirk Voitsberg in der Steiermark in Österreich.

Schnelle Fakten Oskar-Schauer-Sattelhaus NFI-Schutzhütte ...
Oskar-Schauer-Sattelhaus
NFI-Schutzhütte
Das Oskar-Schauer-Sattelhaus auf der Terenbachalm
Das Oskar-Schauer-Sattelhaus auf der Terenbachalm

Das Oskar-Schauer-Sattelhaus auf der Terenbachalm

Gebirgsgruppe Lavanttaler Alpen
Regionen Gleinalpe
Geographische Lage: 47° 9′ 54″ N, 14° 59′ 35,7″ O
Höhenlage 1409 m ü. A.
Oskar-Schauer-Sattelhaus (Steiermark)
Oskar-Schauer-Sattelhaus (Steiermark)
Erbauer Naturfreunde Graz
Besitzer Ortsgruppe Voitsberg der NFÖ
Erbaut 1924/1925
Bautyp Schutzhütte; Holz
Erschließung Zufahrt mit PKW und Autobus in den Sommermonaten möglich. Schotterweg
Übliche Öffnungszeiten Sommermonate von Mittwoch bis Sonntag
Beherbergung 14 Betten, 0 Lager, 3 Notlager
Winterraum 3 Lager
Weblink www.sattelhaus.at
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Geschichte

Das Haus liegt im Bereich eines alten Handelsweges über die Gleinalm, die nur wenige Höhenmeter darüber beim Stierkreuz überschritten werden kann. Vorläufer der heutigen Schutzhütte war ein Gasthaus „Sattelwirt“ weiter oben auf der Terenbachalm, das sich schon im 19. Jahrhundert zu einem lokalen touristischen Ziel entwickelte. Dieses Gasthaus brannte jedoch am 29. Juli 1911 nach einem Blitzschlag ab.[1] Der Wiederaufbau erfolgte in den Jahren 1924 und 1925 durch den unentgeltlichen Einsatz lokaler Naturfreunde.[2] Im Ständestaat wurde der Besitz der Naturfreunde – und damit auch das Sattelhaus – von der Tourismusorganisation „Bergfreunde“ übernommen, unter den Nationalsozialisten wurde das Haus vom Reichsjugendherbergsverband bewirtschaftet.[3]

Es ist Oskar Schauer, Obmann der Ortsgruppe Graz der Naturfreunde, zu verdanken, dass das Haus nach dem Zweiten Weltkrieg wieder in Besitz der Naturfreunde überging. Schauer war vor dem Anschluss Österreichs hochrangiges Mitglied der „Bergfreunde“[4] und vor deren Auflösung auch der Naturfreunde gewesen. Nach der Auflösung des Deutschen Alpenvereines 1945 wurde Schauer mit der Verwaltung von dessen Gütern in der Steiermark betraut und war parallel an der Neugründung der Naturfreunde beteiligt.[5] Durch sein Wirken konnten die Naturfreunde das Sattelhaus zurückerlangen. Zum Gedenken daran trägt es heute auch den Namen des 1952 verstorbenen Oskar Schauer,[3] wobei die beiden Namen parallel oder in der Mischform „Oskar-Schauer-Sattelhaus“ verwendet werden.

Zustiege

Gipfelbesteigungen und Höhenwege

Übergänge zu Nachbarhütten

Literatur & Karten

  • Freytag & Berndt – WK 132: Gleinalpe – Lipizzanerheimat – Leoben – Voitsberg, 1:50.000

Einzelnachweise

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