Osseck
Stadtteil der Stadt Hof (Saale) in Oberfranken, Bayern, Deutschland
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Osseck ist ein Stadtteil der kreisfreien Stadt Hof (Regierungsbezirk Oberfranken, Bayern).[2][3] Osseck liegt in der Gemarkung Wölbattendorf.[4] Zum Stadtteil Osseck gehört Haag.
Stadtteil von Hof | |
|---|---|
| Koordinaten | 50° 18′ 22″ N, 11° 52′ 41″ O |
| Höhe | 556 m ü. NHN |
| Einwohner | 334 (31. Dez. 2020)[1] |
| Postleitzahl | 95030 |
| Vorwahl | 09281 |
| Statistische Kategorie | West |
| Verkehrsanbindung | |
| Bus | 9, 12 |


Geografie
Das Dorf liegt am Rauhbach (im Unterlauf Otterbach genannt), einem linken Zufluss der Sächsischen Saale. Im Westen steigt das Gelände zur Kulm (613 m ü. NHN) an. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Hohensaas zur Bundesstraße 15 (0,7 km nördlich) bzw. zum Münsterviertel (0,4 km nordöstlich). Durch Osseck verlaufen die Straßen „Am Kulm“, „Birkigtweg“ und „Heuberggrund“.[5]
Geschichte
Im Jahr 1376 stiftete der Nürnberger Burggraf Friedrich V. dem Klarissenkloster Hof eine Herberge in Osseck.[6] Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Osseck aus 13 Anwesen. Das Hochgericht hatte das bayreuthischen Stadtvogteiamt Hof. Grundherren waren das Klosteramt Hof (2 Anwesen) und das Kastenamt Hof (11 Anwesen).[7]
Von 1797 bis 1810 unterstand Osseck dem Justiz- und Kammeramt Hof. Infolge des Ersten Gemeindeedikts wurde Osseck dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Köditz[8] und der zugleich entstandenen Ruralgemeinde Wölbattendorf zugewiesen. Am 1. Juli 1972 wurde Osseck im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Hof eingemeindet.[9][10]
Baudenkmäler
- Birkigtweg 1, 3: Bauernhaus[11]
Einwohnerentwicklung
Religion
Osseck ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Michaelis (Hof) gepfarrt.[19]
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Osseck an der Stadt. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 4: Ni–R. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753101, Sp. 275 (Digitalisat).
- Georg Paul Hönn: Oßeck. In: Lexicon Topographicum des Fränkischen Craises. Johann Georg Lochner, Frankfurt und Leipzig 1747, OCLC 257558613, S. 281 (Digitalisat).
- Otto Knopf: Thüringer Schiefergebirge, Frankenwald, Obermainisches Bruchschollenland : Lexikon. Ackermann-Verlag, Hof 1993, ISBN 3-929364-08-5, Sp. 462.
Weblinks
- Osseck in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 22. Mai 2025.
- Osseck in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 22. Mai 2025.
- Osseck im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 22. Mai 2025.
