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Ossokino (Kaliningrad, Gurjewsk)

Siedlungsgebiet, seit 1946 Kaliningrad Oblast, Russische Föderation From Wikipedia, the free encyclopedia

Ossokino (russisch Осокино, deutsch Blöcken) ist ein Ort in der russischen Oblast Kaliningrad. Er gehört zur kommunalen Selbstverwaltungseinheit Stadtkreis Gurjewsk im Rajon Gurjewsk.

Schnelle Fakten Geographische Lage ...
Siedlung
Ossokino
Blöcken

Осокино
Föderationskreis Nordwestrussland
Oblast Kaliningrad
Rajon Gurjewsk
Gegründet um 1396
Frühere Namen Blecken (um 1436),
Plecken (um 1540),
Blöken (um 1785),
Bloecken (um 1820),
Blöcken (bis 1946)
Bevölkerung 117 Einwohner
(Stand: 1. Okt. 2021)[1]
Zeitzone UTC+2
Telefonvorwahl (+7) 40151
Postleitzahl 238323
Kfz-Kennzeichen 39, 91
OKATO 27 209 000 096
Geographische Lage
Koordinaten 54° 47′ N, 20° 49′ O
Ossokino (Kaliningrad, Gurjewsk) (Europäisches Russland)
Ossokino (Kaliningrad, Gurjewsk) (Europäisches Russland)
Lage im Westteil Russlands
Ossokino (Kaliningrad, Gurjewsk) (Oblast Kaliningrad)
Ossokino (Kaliningrad, Gurjewsk) (Oblast Kaliningrad)
Lage in der Oblast Kaliningrad
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Geographische Lage

Ossokino liegt südwestlich der früheren Kreisstadt Polessk (Labiau) und östlich der jetzigen Rajonhauptstadt Gurjewsk (Neuhausen) an einer Stichstraße, die bei Prudy (Kadgienen) von der Kommunalstraße 27K-070 nach Norden abzweigt. Die nächste Bahnstation ist Bajewka (Kuikeim) an der Bahnstrecke Kaliningrad–Sowetsk (Königsberg–Tilsit).

Geschichte

Der bis 1946 Blöcken[2] genannte Ort geht auf die Gründungszeit um 1396 zurück.

Zwischen 1874 und 1945 war Blöcken in den Amtsbezirk Wanghusen[3] (heute russisch: Gribojedowo) eingegliedert und gehörte somit zum Landkreis Labiau im Regierungsbezirk Königsberg der preußischen Provinz Ostpreußen.

Infolge des Zweiten Weltkrieges kam Blöcken aufgrund seiner Lage im nördlichen Ostpreußen zur Sowjetunion. Im Jahr 1947 erhielt der Ort die russische Bezeichnung Ossokino und wurde gleichzeitig dem Dorfsowjet Dobrinski selski Sowet im Rajon Gurjewsk zugeordnet.[4] Von 2008 bis 2013 gehörte Ossokino zur Landgemeinde Dobrinskoje selskoje posselenije und seither zum Stadtkreis Gurjewsk.

Einwohnerentwicklung

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
JahrEinwohner[5]
1910201
1933186
1939160
200282
201091
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Kirche

In Blöcken lebte vor 1945 eine überwiegend evangelische Bevölkerung. Sie war in das Kirchspiel Kaymen (1938–1946 Kaimen, heute russisch: Saretschje) eingepfarrt und gehörte zum Kirchenkreis Labiau (russisch: Polessk) in der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union. Heute liegt Ossokino im Einzugsbereich der in den 1990er Jahren neu entstandenen evangelisch-lutherischen Gemeinde in Polessk (Labiau). Sie ist eine Filialgemeinde der Auferstehungskirche in Kaliningrad (Königsberg) innerhalb der Propstei Kaliningrad[6] der Evangelisch-lutherischen Kirche Europäisches Russland (ELKER).

Persönlichkeiten

Einzelnachweise

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