Ove Rainer

schwedischer Politiker From Wikipedia, the free encyclopedia

Anders Ove Rainer (* 14. September 1925 in Gävle, Gävleborgs län; † 27. Januar 1987 in Stockholm) war ein schwedischer Jurist und Politiker der Sveriges socialdemokratiska arbetareparti (SAP), der unter anderem von 1973 bis 1982 Generaldirektor der Königlichen Schwedischen Post sowie zwischen 1982 und 1983 Justizminister war.

Ove Rainer (1978)

Leben

Grabstätte von Ove Rainer auf dem Norra begravningsplatsen, dem Friedhof von Solna.

Anders Ove Rainer absolvierte ein Studium der Rechtswissenschaften, das er 1959 mit dem Juristexamen beendete, und war danach als Assessor am Svea hovrätt, dem Berufungsgericht (Hovrätt) von Stockholm tätig. Er war im Anschluss von 1960 bis 1962 Mitarbeiter des Sozialministeriums sowie von 1962 bis 1965 Leiter des Rechtsreferats im Justizministerium. 1965 wurde er Staatssekretär im Justizministerium und war als solcher bis 1973 Vertreter der damaligen Justizminister Herman Kling[1] (1965 bis 1969) und Lennart Geijer.[2] Als Nachfolger von Nils Hörjel[3] übernahm er 1973 den Posten als Königlichen Schwedischen Post (Kungliga Postverket) und behielt diesen bis 1982, woraufhin Bertil Zachrisson[4] seine Nachfolge antrat. Daneben war er als Nachfolger von Helge Berglund vom 22. September 1973 bis zu seiner Ablösung durch Arne Grunander am 23. September 1978 Vorsitzender des schwedischen Eishockeyverbandes (Svenska Ishockeyförbundet).[5]

Am 8. Oktober 1982 wurde Rainer, der Mitglied der Schwedischen Sozialdemokratischen Arbeiterpartei SAP (Sveriges socialdemokratiska arbetareparti) war, in die Regierung Palme II berufen und bekleidete in dieser bis zum 10. November 1983 das Amt des Justizministers (Justitieminister), woraufhin Sten Wickbom[6] ihn ablöste.[7][8] Nach seinem Tode wurde er auf dem Norra begravningsplatsen, dem Friedhof von Solna, beigesetzt.

Veröffentlichung

Commons: Ove Rainer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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